Start Trading Anfänger Dax Trading im Kassa oder Futuremarkt? Unterschiede und Tipps

Dax Trading im Kassa oder Futuremarkt? Unterschiede und Tipps

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In diesem Beitrag lernst du die Unterschiede des DAX Trading im Kassa oder Futuremarkt kennen und bekommst nützliche Tipps.

 

Viele Trading Broker bieten den CFD Handel auf den DAX an. Dabei werden oft zwei verschiedene Dax Konstrukte angeboten.

Die Bepreisung der beiden Finanzprodukte scheinen ähnlich, doch manchmal gibt es einen Preisunterschied. Woran liegt das?

Hier unterscheiden wir zwischen DAX Kassa und DAX Future.

 

Wie funktioniert der Terminmarkt (Futures)?

Auf dem Terminmarkt werden keine Originalprodukte, sondern Derivate gehandelt. Ein Derivat leitet sich von dem Basiswert (Underlying), dem festgelegten Kaufpreis und dem Zeitwert ab.

Im Terminmarkt handelt man also nicht wirklich den DAX, sondern einen Wert abhängig vom Wert des DAX. Der Dax ist also der Basiswert, dessen Berechnung sich wiederum  aus der Bewertung der 30 Aktien und deren Gewichtung im DAX ergibt.

Die Futures sind ein klassisches Derivat am Terminmarkt. Mit einem Future vereinbaren Käufer und Verkäufer den Kauf oder Verkauf eines Basiswertes, wobei der Liefertermin in der Zukunft liegt.

Der Preis, die Qualität und der Tag des Kaufs oder Verkaufs wird von Beginn an festgehalten. Mit Hilfe von Futures können Marktteilnehmer auf steigende oder fallende Preise der Basiswerte spekulieren oder sich gegen Preisschwankungen absichern.

An erster Stelle eines Derivats steht der Basiswert. In diesem Beispiel nutzen wir den DAX-Future (auch „FDAX“ genannt).

Im Falle des FDAX ist der Basiswert der DAX, es können aber auch beispielsweise Rohstoff-Futures oder Devisen-Futures gehandelt werden.

Bei Futures ist der Zeitpunkt meist auf Kalendermonate standardisiert. Beim DAX sind es 4 Monate: März, Juni, September und Dezember.

Der DAX-Future läuft dann am dritten Freitag des jeweiligen Monats aus und ist nicht mehr handelbar. Dasselbe gilt für zahlreiche Optionen weltweit.

Der dritte Freitag eines jeden dritten Quartalsmonat bezeichnet man auch als Hexensabbat. An diesem Tag werden alle Verträge gleichzeitig fällig. Bei der EUREX verfällt der DAX Future freitags um 13 Uhr.

Beim Hexensabbat kann es dann gerade kurz vor 13 Uhr zu starken Kurssauschlägen kommen. Diese Zeit wird deshalb auch manchmal Geisterstunde genannt.

Beim Hebelprodukt hat dies auch andere Auswirkungen und ist ähnlich abzuschätzen.

In der Zeit rund um das Verfallsdatum steigert sich die Handelstätigkeit deutlich und ist weniger berechenbar.

Das liegt daran, dass die Investoren, die in ihren Futures investiert bleiben wollen, die alten durch neue Kontrakte ersetzen müssen. Dieser Prozess wird auch Rollen genannt.

Angenommen man möchte nun auf die Entwicklung des DAX spekulieren. So kann man FDAX-Kontrakte kaufen und warten, bis der Kontrakt ausläuft oder den Kontrakt bereits vor dem Termin wieder verkaufen.

Wenn man bis zum Termin abgewartet hat, erfolgt ein sogenannter Barausgleich. Am Verfallstag ist der Kassapreis und der Terminpreis des Originalprodukts identisch.

Dem Trader wird nun die Differenz zwischen seinem Einstiegskurs und dem Abrechnungspreis in Form des ausgelaufenen Gewinns/Verlust berechnet.

Der FDAX notiert prinzipiell höher als der DAX. Dieser Unterschied wird „Terminspread“ beziehungsweise „Cost of Carry“ genannt, welcher mit der Zeit abnimmt und Arbitragemöglichkeiten zwischen FDAX und DAX mindert.

Der Terminspread ist am Ende der Laufzeit eines FDAX-Kontraktes kleiner als zu Beginn. Somit nähern sich auch die Kurse von DAX und FDAX an, bis der neue Kontrakt anfängt.

 

Orderarten im Future Trading

Es gibt eine Vielzahl von Orderarten, die nicht immer leicht zu verstehen sind. Daher werde ich im folgenden die wichtigsten Orderarten genauer erläutern.

Market Order

Bei einer Market-Order wird das Produkt so schnell wie möglich zum aktuellen Kurs in der verfügbaren Menge gehandelt. Es muss kein bestimmter Preis am Markt erreicht werden.

Limit Order

Eine Limit Order wird vom Händler verwendet, um eine bestimmte Stückzahl von Wertpapieren zu einem festgelegten oder besseren Preis zu kaufen, oder zu verkaufen. Jede Limit Order hat eine bestimmte Gültigkeitsdauer, in der die Order ausgeführt werden kann.

Stop Market Order

Eine Stop Market Order wird automatisch als Market Order ins Orderbuch gestellt, sobald das erteilte Preislimit erreicht ist.

Sie nimmt solange nicht am Handel teil bis das vorgegebene Limit erreicht oder überschritten wurde (im Falle einer Buy-Stop-Order); bzw. erreicht oder unterschritten wurde (im Falle einer Sell-Stop-Order).

 

Wie funktioniert der Kassamarkt?

Der Kassamarkt ist auch als Spotmarkt bekannt. An diesem Markt werden die Originalprodukte gehandelt.

Das können Aktien, Währungen, Anleihen, Rohstoffe und andere sein. Die meisten Leute stellen sich also den Kassamarkt vor, wenn sie an den Börsenhandel denken.

Einfacher ausgedrückt, kauft oder verkauft man ein Produkt und tauscht auf der Stelle (on the „Spot“) Geld gegen Eigentum. Ein Kassageschäft ist immer eine Transaktion, bei der Vertragsabschluss und -erfüllung zeitlich eng beieinander liegen.

Dieser Handel wird beim DAX an einem zentralen Börsenplatz abgeschlossen. Devisen werden in erster Linie dezentral im Interbankenmarkt gehandelt.

Der sofortige Tausch von Geld gegen Eigentum ist bei beiden Produkten und Handelsplätzen gleich. Oftmals gilt eine gegenseitige Erfüllungsfrist von zwei Börsentagen.

 

DAX Handelsmöglichkeiten

Wenn du daran interessiert bist, den DAX zu handeln, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie zum Beispiel:

  • DAX Future (FDAX)
  • Mini DAX Future (FDAXM)
  • DAX Future CFDs
  • DAX CFDs

Worum handelt es sich beim Mini Dax Future?

Die EUREX führte im Oktober 2015 die Mini DAX Futures (FDAXM) ein.

Die Kontraktgröße beträgt 1/5 der regulären DAX-Futures. Die kleinste mögliche Kursbewegung (auch „Tickgröße“ genannt) ist ein voller Indexpunkt und nicht ein halber Punkt wie beim FDAX.

Dies bietet bessere Möglichkeiten zum Hedging und erweitert den Kreis der Marktteilnehmer.

Die Größe eines Future Kontrakt auf den DAX kann schnell Höhen erreichen, die für den Großteil der Privatanleger nicht in Frage kommt.

CFDs auf Terminkontrakte können eine attraktive und günstige Alternative zu den „echten“ Futures sein.

Auch die Marginanforderungen sind bei den CFD Brokern meistens deutlich niedriger.

 

Was ist ein CFD?

CFDs (Contracts for Difference = Differenzkontrakte) beziehen sich nicht auf den vollen Preis eines Basiswerts, sondern lediglich auf die Veränderung des Preis. Ausgenommen der Lieferverpflichtung, deckt sich ihre Konstruktion mit denen der Terminkontrakte.

Die Basiswerte können beispielsweise Aktien, Währungspaare, Indizes oder Rohstoffe sein. Es besteht die Möglichkeit auf steigende Kurse zu spekulieren, indem eine Long-Position eingegangen wird. Mit einer Short-Position wird auf fallende Kurse spekuliert.

Eine attraktive Eigenschaft von CFDs ist die Hebelwirkung. Für jede Handelsposition wird beim Broker eine Sicherheitsleistung hinterlegt.

Diese Sicherheitsleistung wird Margin genannt. Trader müssen so also nur einen Teil des Gesamtwerts der Position aufbringen. Die Höhe der Margin richtet sich nach der Anlageklasse des zugrunde liegenden Basiswerts.

Der Hebel wirkt in beide Richtungen. Wenn sich die Position wie erwartet entwickelt, kann der Hebel dafür sorgen, dass der Gewinn vergrößert. Wenn sich die Position allerdings nicht wie prognostiziert entwickelt, sorgt der Hebel für größere Verluste.

Wer CFDs handeln möchte, der braucht einen seriösen Online Broker.

Seriös bedeutet, dass er eine vernünftige Regulierung, große Produktpalette und faire Konditionen hat.

 

Wir haben dazu zwei Empfehlungen:

FXFlat – der Online Broker aus Deutschland mit Top Konditionen

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Fazit

Die Volatilität im DAX ist, verglichen mit anderen Indizes, relativ groß. Der Unterschied zwischen Tageshoch und -tief liegt nicht selten bei mehr als 200 Punkten.

Diese Volatilität bietet immer wieder Chancen für Trader. Man darf allerdings nicht vergessen, dass eine hohe Volatilität auch schnell zum Nachteil werden kann.

Um langfristig profitabel zu sein, erfordert es ein hohes Maß an Marktkenntnis und Erfahrung. Außerdem muss man sich den vorhandenen Risiken jederzeit bewusst sein.

Im Vergleich zu Futures bieten CFDs die Möglichkeit, mit deutlich weniger Kapital auf die Bewegungen des DAX zu spekulieren.

DAX Future CFDs bieten eine attraktive und günstige Alternative zu den klassischen Futures und sind gerade für Einsteiger sehr zu empfehlen.

Bis demnächst!

Lukas

 

 

Lukas Godau
Lukas ist Analyst bei TradingFreaks. Er erstellt Artikel zu allen relevanten Tradingthemen sowie tägliche Watchlists mit Trade Ideen für das Trading Team, wovon auch die Mitglieder des Top Trader Programms profitieren.

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