Start Trader Lifestyle Daytrading Rendite: Wieviel Prozent sind gut?

Daytrading Rendite: Wieviel Prozent sind gut?

Machst du diese 7 heftigen Trading Fehler?

Nutze das kostenlose Trader Training mit Tim Grueger. Es ist ein kostenloses 20-Min-Video, mit wertvollen Tipps & Tricks für erfolgreiches Trading.

Mit Daytrading kann man sein Tradingkonto in kurzer Zeit locker auf 100% Rendite pushen. Doch ist das normal? Welche Daytrading Rendite von professionellen Tradern durchschnittlich angestrebt wird erfährst du im weiteren Verlauf.

Daytrading zeichnet sich durch eine hohe Schlagzahl an Orders mit derivativen Finanzinstrumenten aus.

Jetzt Newstrading Webinar ansehen

Solche Anlagevehikel bilden einen Basiswert wie eine Aktie oder ein Forexpaar ab und sind mit teils hohen Hebeln ausgestattet. Durch ein derartiges Konstrukt kann der Trader mit geringem Eigenkapitaleinsatz und hohem Fremdkapitaleinsatz große Summen bewegen.

Dazu ein Beispiel:

Investor A kauft 100 Stück der Adidas Aktie zu 150,00 EUR. Er investiert sein eigenes Kapital in Höhe von 15.000 EUR.

Trader B kauft 100 CFDs auf die Adidas Aktie zu einem Kurs von 150,00 EUR. Der Broker verlangt eine Margin von 10%. Trader B muss also nur 1500 EUR Eigenkapital für diesen Trade hinterlegen, sodass ihm dieses Geld nicht für andere Investitionen zur Verfügung steht.

Die Adidas Aktie steigt nun auf 160,00 EUR.

Wer hat wieviel Rendite erzielt?

Investor A erhält 100 St. x 10 EUR Kursgewinn = 1.000 EUR. 1.000 EUR Ertrag / 15.000 Eigenkapital x 100 = 6,67% Rendite

Trader B erhält ebenfalls 1.000 EUR. Bezogen auf seinen Kapitaleinsatz von nur 1.500 EUR ergibt sich jedoch eine wesentlich höhere Rendite. 1.000 EUR Ertrag / 1.500 EUR x 100 = 66,67% Rendite.

Ist klar geworden, warum die Renditen so stark von einander abweichen?

Der Schlüssel liegt im unterschiedlichen Eigenkapitaleinsatz.

Nun wird in der Regel aber nicht nur ein einzelnes Geschäft als Maßstab für die Rendite gewählt, sondern das komplette Depot des Investors bzw. Traders über eine relevante Laufzeit.

Dazu noch ein Erlebnis aus meiner Zeit als Tradingeinsteiger:

Ich habe einen jungen Trader kennengelernt, der in seinem privaten Depot mit Hebelinstrumenten wie Optionsscheinen und CFDs arbeitete.

Er hat teilweise den DAX aber auch Einzelwerte mit solchen Hebelinstrumenten gehandelt, ohne großartige Beachtung des Risikomanagements.

Eines Tages schrieb er:

„So, ich habe einmal Bilanz gezogen. Ich habe mein Depot nun in 1,5 Jahren von 25.000 EUR auf 140.000 EUR hochgehandelt und bin nun wieder bei 70.000 EUR.“

Zweifelsohne ist das eine sehr beachtenswerte Entwicklung, aber es zeigt einem auch, welche Volatilität in dem Portfolio vorlag.

Bei genauerem Hinsehen merkte ich, dass alle wichtigen Aktienindizes in genau dem identischen Zeitraum um 15-30% zugelegt hatten. Da er überwiegend long handelte, war klar, dass er davon profitierte.

Der Irrglaube vieler Tradinganfänger liegt nun darin, dass die über Monate erzielte zwei- bis dreistellige Daytrading Rendite zur gewohnten Regelmäßigkeit werden könne.

Hier kommt die Auflösung, warum das Schwachsinn ist:

Zum einen gibt es unterschiedliche Marktphasen. Es ist durchaus möglich, dass ein Aktienmarkt 1-2 Jahre ohne nennenswerte Korrektur steigt oder fällt. Die eigene Tradingstrategie funktioniert vielleicht nur in genau dieser Marktphase und konnte einfach noch nicht in einem anderen Szenario getestet werden.

Zum anderen ist das überragende Ergebnis vielleicht mit wenigen, aber dafür überproportional stark gehebelten Trades erzielt worden. Statistisch betrachtet können auch 10 Gewinntrades am Stück vorkommen, sowie 10 Verlusttrades am Stück nicht selten sind. Im positiven Fall denkt der Tradingeinsteiger, er habe nun den heiligen Gral des Tradings entdeckt und könne mit seinen Entscheidungen einfach nicht falsch liegen.

Kurzum: Das Risikomanagement wurde völlig vernachlässigt. Der Kontostand gab dem Trader bisher recht. Aber die Zeit wird kommen…

Klar ist, wie bei normalen Investments auch, je höher das eingegangene Risiko, desto höher ist meine Chance auf hohe Gewinne. Doch die Kehrseite der Medaille sieht dann so aus, dass eine falsche Entscheidung das ganze Depot vernichten kann.

Wie kalkulieren Profi Trader Risiko und Rendite?

Ein erfahrener Trader erkennt mit einem Blick auf die Orderhistorie eines Depots, ob das erzielte Ergebnis extremer Volatilität und/oder purem Zufall geschuldet ist.

Wer schon länger dabei ist und aktiv handelt, der weiß, wie schmerzhaft es ist, große Verluste mit ansehen, dulden und wieder erwirtschaften zu müssen.

Ein erfahrener Trader ist risikoavers (klingt komisch, ist aber so). Sein oberstes Ziel ist nicht die Erzielung einer jährlichen Depotverdoppelung. Ok, jeder wünscht sich das natürlich, aber oberste Priorität ist der Schutz des Tradingkontos. Erst recht, wenn Fremdkapital verwaltet wird.

Entscheidend ist die richtige Denkweise.

Wenn ich in meinen Anfängen als Trader einen Trade eingegangen bin, habe ich mir sofort den möglichen Profit ausgerechnet und danach überlegt, wie viel Verlust ich mit einem Stop Loss an der Stelly xy generieren würde.

Heute denke ich genau umgekehrt.

Wenn ich eine Trade Idee umsetzen möchte, schaue ich im Chart nach sinnvollen Stop Loss Platzierungen und kalkuliere über den potenziellen Verlust dann meinen Handelsansatz und meine Positionsgröße.

Dabei verfolge ich nicht stur die 1% Regel, bei der maximal 1% des Kontostands riskiert wird. Die eingebaute Flexibilität erlaubt mir je nach Selbstvertrauen für den kommenden Trade, auch einmal 2% oder 3 % zu riskieren.

Es ist von immenser Bedeutung, das eigene Trading Konto nicht allzu großen Schwankungen auszusetzen. Deshalb benötigen Trader ein striktes Risiko- und Moneymanagement.

Jetzt Newstrading Webinar ansehen

 

Welche Daytrading Rendite ist sinnvoll?

Wir wissen nun, dass Risiko und Rendite voneinander abhängig sind und der Schutz des Kontos die oberste Priorität.

Allerdings handeln Trader nicht nur um Ihr Konto zu schützen, sondern wollen natürlich auch eine Vergütung für die zahlreich verbrachten Stunden vor den Charts.

Nach Befragung mehrerer Hedgefonds-Manager, die ähnliche Handelsansätze wie Day- und Swingtrader praktizieren, strebt die Mehrheit eine jährliche Rendite von mindestens 20% an. Zudem kalkulieren viele professionelle Trader eine monatliche Zielrendite von 2-3%.

Doch diese 20% Daytrading Rendite alleine sagt noch nicht viel aus. Viel wichtiger ist das Zusammenspiel mit der Volatilität.

Eine weitere angestrebte Kennzahl vieler professioneller Händler und Tradingfirmen ist der maximale Drawdown des Kontos, der durchschnittlich nicht über 15% liegen sollte.

Als dritte Kennzahl kann dann noch der gewählte Hebel aufgeführt werden. Mit einem Hebel von maximal 1:20 sollen die einzelnen Positionsgrößen eingegangen werden.

Gerade der Hebel entscheidet darüber, wie volatil sich mein Kontostand entwickelt.

Daytrading Rendite

Das Bild vergleicht zwei Tradingkonten miteinander. Welches Depot ist für potenzielle Investoren interessanter?

Auflösung: Natürlich das linke Depot mit der geringeren Schwankung.

Hier erkennt man einen konstanten, positiven Verlauf ohne großen Drawdown. Dieser Trader könnte, sofern der Verlauf über 1-2 Jahre konstant bleibt, eine Bewerbung an einen Hedgefonds schicken oder selbst Fremdkapital einsammeln.

Daytrading Rendite bei kleinen Konten

Eine abschließende Frage, die mir ein Leser dieses Blogs gestellt hat:

„Bei 1000 EUR Tradingkonto und jährlich 20%, kann ich aber doch nicht vom Trading leben, oder?“

Diese Frage ist auch aus Sicht der Trading Psychologie sehr interessant. Denn wenn ich der Meinung bin, ich brauche unbedingt eine dreistellige oder sogar vierstellige Rendite im Jahr, um in absehbarer Zeit vom Trading leben zu können, dann ist der Trader einem sehr großen Druck ausgesetzt (dem er nicht standhalten wird).

Verabschiede dich von diesem Gedanken, denn obwohl es machbar ist eine solche Rendite zu erzielen, hat das mehr mit Glück als mit Können zutun.

Es geht im Trading nicht um 2-3 Monstertrades, die einen reich machen, sondern um die Entwicklung eines duplizierbaren Trading Setups, mit dem nachhaltig Gewinne eingefahren werden (siehe Bild oben, linkes Depot).

Mein Rat:

Versuche auch bei kleine Konten einen positiven Track Record über 12-24 Monate mit den oben genannten Zielkriterien zu erfüllen und konzentriere dich nicht auf eine unrealistische Daytrading Rendite.

Den Traum, vom Trading leben zu können, kannst du dir dennoch erfüllen, in dem du über die Anstellung bei einem Hedgefonds, einer Investmentbank oder einer Vermögensverwaltung Expertise sammelst und im nächsten Schritt eine eigene Institution aufbaust.

Der Hebel von Fremdkapital kann gigantisch sein! Doch dafür muss zuerst ein positiver Track Record in einem relevanten Zeitraum erzielt werden.

Und nimm dich davor in acht, nur noch auf die Rendite zu schauen. Trader neigen dazu, von ihrer Strategie abzuweichen, wenn kurz vor Monats- oder Jahresschluss noch keine Aussicht auf den Zielwert gegeben ist.

Wo das dann endet, wissen wir beide.

Damit du eine konstant gute Daytrading Rendite erzielen kannst, haben wir für dich diverse Videotrainings zusammengestellt.

Hier geht es zur Übersicht der Trader Trainings.

Viel Erfolg und gute Trades!

Tim

 

 

Tim Grueger
Tim ist CEO & Trader bei tradingfreaks.com. Er ist Bachelor of Science (Finance) und hat für zwei große Banken gearbeitet. Tim handelt hauptsächlich das Forex Newstrading, so wie diverse Hedgefunds und Investmentbanken. Du kannst seine Strategie im kostenlosen Webinar sowie im Top Trader Programm einsehen und erlernen. Tim empfiehlt diesen FX- und CFD-Broker. <<<<<<Hier geht es zu Tim´s Trading Story.:>>>>>> Hier geht es zu Tim´s Youtube Videos.:

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here