Saisonales Trading hat durchaus starkes Renditepotenzial. In diesem Beitrag schauen wir uns an, welches Asset im Februar, historisch betrachtet, besonders gut abschneidet.

Saisonales Trading bezeichnet eine Handelsstrategie, die aufgrund eines saisonalen Effekts zeitlich begrenzt ist.

Hier werden Trades in einem festgelegten Zeitraum ausgeführt, der historisch betrachtet einen positiven Erwartungswert mitbringt. Diese Strategie findet man oft im Rohstoff-Trading wieder, wo Zyklen eine größere Rolle spielen.

In diesem Beitrag schauen wir uns einen Rohstoff an, der in den letzten Jahren immer wieder einen sehr starken Februar hatte.

Wir sprechen vom Öl.

Saisonales Trading Öl

Öl hatte ein katastrophales Q4 in 2018 und nun einen Raketenstart in 2019.

Wer sich die Grafik genauer anschaut bemerkt, dass dies keine Seltenheit, sondern eher ein saisonaler Börseneffekt ist. Oft ist das Jahresende schwach und Februar bis April stark.

Und wie sieht es dieses Jahr aus?

Fundamental betrachtet gibt es wenig neues. Meldungen von Förderkürzungen der OPEC-Länder können den Preis weiter stabilisieren. Eine einbrechende Weltkonjunktur dürfte die Nachfrage hingegen abschwächen, was sich wiederum negativ auf den Preis auswirken würde.

Charttechnisch sieht es nach einer weiteren Erholung in Form einer inversen Schulter-Kopf-Schulter Formation aus. Nachfolgend der D1-Chart:

WTI Öl Chart

Wer als Swingtrader gerne saisonale Muster handelt, kann hier vielleicht ein Setup nutzen. Je nach persönlicher Vorliebe kann ein Rücklauf an die Unterstützungslinie (rot) abgewartet werden, sofern es denn soweit kommt.

Wer nicht mehr von einem Rücksetzer ausgeht und auf einen rasant steigenden Ölpreis setzt, kann gegebenenfalls mit neuen Jahreshochs auf einen „Trigger“ der iSKS setzen, in der Hoffnung, dass es dann schnell bis zum EMA200 und die 60-Dollar Marke geht.

Natürlich handelt es sich auch beim Trading nach saisonalen Mustern nicht um den heiligen Gral. Es kann als eine Erweiterung des eigenen Portfolios betrachtet werden, bei dem ebenfalls ein striktes Risikomanagement durchgeführt werden muss, wenn man überhaupt eine Chance im Börsenhandel haben will.

Wie immer gilt: Alles kann – nichts muss!

Viel Erfolg!

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