Wie jede Woche gibt es hier unsere Einschätzung zu den G8 Währungen inklusive Sentimentbestimmung.

USD: Diese Woche gab es aus den USA eine Befragung zu den Aussichten für das Verarbeitungs-  und das Dienstleistungsgewerbe. Beide fielen deutlich schlechter als erwartet aus. Hinzu kommen schwächere Daten vom Häusermarkt. Die Immobilienverkäufe waren deutlicher zurückgegangen, als erwartet. Aufgrund der schwachen Daten ist die Chance für eine Zinssenkung durch die FED gestiegen. Der USD ist über die Woche gesehen, nach dem GBP die schwächste der G8 Währungen. Unsere Einschätzung ist: – USD: – leicht bärisch

EUR: Der EUR wurde diese Woche auch von einigen schwächeren Daten belastet. Am Donnerstag wurden sowohl Umfragewerte aus dem Dienstleistungssektor, dem Herstellungssektor, als auch für gesamt Deutschland veröffentlicht. Alle Werte wichen nach unten ab und fielen teilweise auf den niedrigsten Wert seit 2014. Der Montag wird wahrscheinlich von der Europawahl geprägt (aktuell ist das Endergebnis noch unbekannt). Unsere Einschätzung ist: – EUR: – leicht bärisch

GBP: Zu Beginn der Woche wurden schwächere Inflationsdaten veröffentlicht, die jedoch mit Blick auf den Brexit nur für wenig Bewegung sorgen konnten. Am Freitag gab es dann noch eine Veröffentlichung der Einzelhandelsumsätze. Diese waren zwar deutlich besser als erwartet, konnten den GBP aber nicht nachhaltig stärken. Seit dieser Woche ist nun klar, dass Frau May am 07.06. zurücktreten wird und den Brexit nicht weiter leitet. Als Nachfolger wird der Brexitbefürworter Boris Johnson gehandelt. Der Markt sieht die Chancen auf einen No-Deal Brexit unter ihm höher an, was den GBP stark belastet hat. Auf Wochenbasis ist der GBP die schwächste der G8 Währungen. Unsere Einschätzung ist: – GBP: – bärisch

CAD: Der CAD konnte sich diese Woche kurzfristig über starke Einzelhandelsumsätze freuen. Diese waren deutlich besser ausgefallen als die Prognosen. Seine Gewinne konnte der CAD jedoch nicht lange halten. Aktuell ist auffällig, dass der CAD die guten Wirtschaftsdaten kaum für sich nutzen kann. Unsere Einschätzung ist: – CAD: – neutral

AUD: Auch diese Woche war wieder stark von Risk On bzw. Off Modi geprägt. Dafür sorgte erneut der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Zu Beginn der Woche übten die Amerikaner Druck auf Huawei, den zweitgrößten Handyverkäufer der Welt, aus. Huawei, wie auch viele andere chinesische Unternehmen, importieren viele Rohstoffe aus Australien. Australiens Wirtschaft ist dementsprechend stark abhängig von China und der AUD hat abgegeben. Hinzu kommt, dass die australische Bank Westpac drei Zinssenkungen in Australien erwartet. Trotz der vielen negativen Nachrichten gab es zum Ende der Woche auch etwas Positives. Trump sagte, dass es eine gute Möglichkeit für ein Handelsabkommen gebe und man auch Huawei dabei berücksichtigen könne. Unsere Einschätzung ist: – AUD: – leicht bärisch

NZD: Auch der NZD leidet unter den ständigen Unsicherheiten am Markt. Als Risk On Währung konnte auch er sich diese Woche nicht durchsetzen, stieg aber zum Ende hin. Ansonsten gab es keine bewegenden News. Unsere Einschätzung ist: – NZD: – leicht bärisch

JPY: Mit einer der großen Gewinner von Unsicherheit ist der JPY: Er zählt zu den Risk Off Währungen und wird von vielen Marktteilnehmern als sicherer Hafen genutzt. Er ist in dieser Woche nach dem CHF die stärkste G8 Währung. Unsere Einschätzung ist: – JPY: – bullisch

CHF: Wie oben erwähnt konnte der CHF diese Woche am meisten Boden gutmachen. Auch er gilt als sicherer Hafen und wurde daher von vielen Marktteilnehmern gekauft. Ansonsten gab es keine neuen News. Unsere Einschätzung ist: – CHF: – leicht bullisch

 

Wichtigste Wirtschaftsdaten für die kommende Woche:

NZD: Finanzstabilitätsbericht Dienstag 23 Uhr

CAD: Zinsentscheid + Statement Mittwoch 16 Uhr

AUD: Baugenehmigungen und private Investitionsausgaben Donnerstag 3:30 Uhr

USD: BIP Donnerstag 14:30 Uhr

CAD: BIP Freitag 14:30 Uhr

 

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TF Research

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