Wie jede Woche gibt es hier unsere Einschätzung zu den G8 Währungen inklusive Sentimentbestimmung.

Wir handeln einen Global-Macro Ansatz. Fundamentale Parameter aus Geo- und Geldpolitik beeinflussen das Sentiment, woraus wir starke und schwache Assets ableiten und Trade Ideen generieren können.

Hier findest du unsere aktuelle Einschätzung:

Wichtiger Hinweis: Unsere Einschätzung spiegelt die subjektive Meinung zur fundamentalen Lage der jeweiligen Währung wieder. Es heißt nicht, dass sich der Kurs entsprechend in die antizipierte Richtung bewegt. Korrekturen von 100-200p. sind in jedem übergeordneten Trend normal und müssen einkalkuliert werden. Kein Asset steigt/fällt ewig.

USD: Der USD hatte in der vergangenen Woche wenig Highlights. Die Bewegungen entstanden zum größten Teil aus dem Hin und Her im Handelskonflikt und einigen weniger wichtigen Wirtschaftsdaten. Unsere Einschätzung zum USD: neutral

EUR: Die anhaltende Schwäche in der EU wurde diese Woche wieder von verschiedenen Quellen bestätigt. Am Montag wiederholte Mario Draghi, dass sich die Wachstumsdynamik deutlich verlangsamt habe. Am Dienstag wurde der deutsche Ifo-Erwartungsindex auf dem niedrigsten Stand seit Juni 2009 veröffentlicht. On Top soll die WTO die USA wohl ermächtigen, Zölle in Höhe von 7,5 Milliarden Dollar auf EU-Güter zu erheben. Der weiterhin schlechte Ausblick hat den EUR geschwächt. Unsere Einschätzung zum EUR: bärisch

GBP: Da wir dem 31.10.19. immer näherkommen, nehmen auch die Brexitkommentare zu. Hier gibt es wie immer positive und negative, wobei nicht klar ist, wie eine Lösung erreicht werden soll. Michael Saunders von der Bank of England hat am Freitag nochmal für richtig Bewegung gesorgt. Er gehört normal zu den Vertretern von hohen Zinsen, hat sich aber bärisch geäußert. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die Bank of England. Unsere Einschätzung zum GBP: bärisch

CAD: An Wirtschaftsdaten gab es für den CAD in der vergangenen Woche nicht viel. Etwas abgeschwächt ist der CAD durch den Rückgang im Ölpreis. Der Ölpreis war nach den Anschlägen in Saudi-Arabien enorm angestiegen, lief jetzt aber zu seinem Ausgangspunkt zurück. Seitens Geldpolitik aktuell wenig neues, aber generell noch ein hohes Zinsniveau. Unsere Einschätzung zum CAD: neutral

AUD: Die Erwartungen an eine baldige Zinssenkung der australischen Zentralbank sind nach wie vor hoch. Hier gab es keine Wirtschaftsdaten, die daran etwas ändern konnten. Der Haupttreiber war in dieser Woche das Risk-Sentiment. Es gab sowohl einige positive als auch negative Kommentare im Handelsstreit, zwischen den USA und China. Viel weiter als vorher sind wir jedoch nicht. Spannend dürfte auch die Frage werden, wie sich die Situation zwischen den USA und dem Iran entwickelt. Die USA haben am Freitag 200 Soldaten, ein Raketensystem und Radargeräte nach Saudi-Arabien geschickt. Unsere Einschätzung zum AUD: leicht bärisch

NZD: Aus Neuseeland gab es einige positive Nachrichten. Zunächst wurde am Mittwoch, beim Leitzinsentscheid der neuseeländischen Zentralbank, der Leitzins wie erwartet beibehalten. Das veröffentlichte Statement sah auf den ersten Blick zwar bärisch aus, war aber besser als angenommen. Dies bestätigte auch eine Rede am Donnerstag von Gouverneur Orr, die einen optimistischen Ausblick enthielt. Den NZD hat es beflügelt und er war somit auf Wochensicht die stärkste der G8 Währungen. Unsere Einschätzung zum NZD: leicht bullisch

JPY: Die Inflationsaussichten für Japan bleiben weiterhin schlecht. Der Vorsitzende der Bank of Japan, bestätigte auch nochmal, dass man nicht zögern werde die Geldpolitik zu lockern, wenn die Gefahr einer weiteren Verlangsamung der Wirtschaft entstehe. Das Risk-Sentiment hat sich in dieser Woche kaum, bis hin zu leicht positiv entwickelt. Der JPY ist dementsprechend auch leicht schwächer. Unsere Einschätzung zum JPY: neutral

CHF: Auch der CHF wurde aufgrund wechselndem Risk-Sentiment ein wenig bewegt. Am langen Ende ist er aber weiterhin stark. Unsere Einschätzung zum CHF: leicht bullisch

 

Wichtige Termine:

AUD: chinesischer Einkaufsmanagerindex Montag 3:00 Uhr

GBP: BIP Montag 10:30

AUD: Zinsentscheid + Statement Dienstag 6:30 Uhr

CAD: BIP Dienstag 14:30 Uhr

AUD: Einzelhandelsumsätze Freitag 3:30 Uhr

USD: Arbeitsmarktdaten Freitag 14:30 Uhr

 

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TF Research

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