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TF Research Sentimentbestimmung für die G8 FX und Ausblick KW 11

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Wie jede Woche gibt es hier unsere Einschätzung zu den G8 Währungen inklusive Sentimentbestimmung.

Wir handeln einen Global-Macro Ansatz. Fundamentale Parameter aus Geo- und Geldpolitik beeinflussen das Sentiment, woraus wir starke und schwache Assets ableiten und Trade Ideen generieren können.

Hier findest du unsere aktuelle Einschätzung:

Wichtiger Hinweis: Unsere Einschätzung spiegelt die subjektive Meinung zur fundamentalen Lage der jeweiligen Währung wieder. Es heißt nicht, dass sich der Kurs entsprechend in die antizipierte Richtung bewegt. Korrekturen von 100-200p. sind in jedem übergeordneten Trend normal und müssen einkalkuliert werden. Kein Asset steigt/fällt ewig.

USD: Zu Beginn lässt sich sagen, dass die vergangene Woche eine ziemlich außergewöhnliche Woche war. Schon am Montag war klar, dass das Coronavirus wieder eine große Rolle spielen würde. Dienstag wurde dann bestätigt, dass sich die Finanzminister und die Zentralbank-Vorsitzenden der G7 Länder austauschen wollen, wie man die Wirtschaft unterstützen kann. Am Nachmittag verkündete man dann, dass es keine gemeinsamen Maßnahmen geben werde. Nach einiger Zeit kam dann die große Überraschung. Die FED hat den Leitzins außerplanmäßig um 50 Basispunkte gesenkt. Dies gab es zuletzt 2008 in der Finanzkrise. Der USD wurde daraufhin deutlich schwächer. Im Laufe der Woche hielt die USD Schwäche weiter an, da der Markt mit weiteren geldpolitischen Maßnahmen beim nächsten Zinsentscheid der FED am 18. März rechnet. Außerdem fielen die Renditen der Staatsanleihen auf ein Allzeittief. Am Freitag wurden dann noch die sonst so wichtigen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Trotz sehr guter Daten konnten diese den USD nicht stärken. Unsere Einschätzung zum USD: bärisch

EUR: Wie auch schon in der letzten Woche war der EUR ein Gewinner der USD Schwäche. Man geht zwar davon aus, dass auch die EZB bald geldpolitische Maßnahmen ergreifen wird, aber bisher äußerte man sich eher defensiv. So hieß es, dass man gezielte Maßnahmen und keine allgemeinen Maßnahmen, wie Zinssenkungen, oder QE durchführen werde. Unsere Einschätzung zum EUR: leicht bullisch

GBP: Ähnlich wie die EZB äußerte sich auch die BOE eher defensiv. Man geht davon aus, dass das Coronavirus wahrscheinlich nur vorübergehende Auswirkungen haben wird. Im Notfall stehe man aber bereit, um die Wirtschaft zu unterstützen. Unsere Einschätzung zum GBP: leicht bullisch

CAD: Neben dem USD war der CAD der größte Verlierer der Woche. Dafür gab es gleich zwei Gründe. Aufgrund der Coronavirus-Sorgen hat auch die BoC den Leitzins am Mittwoch um 50 Basispunkte gesenkt. Außerdem sagte man, dass die Aussichten deutlich schwächer seien als noch im Januar und das man bei Bedarf weitere Anpassungen der Geldpolitik vornehmen werde, um das Wirtschaftswachstum zu unterstützen. Dies hat den CAD schonmal enorm geschwächt. Zusätzlich sorgte ein Ölpreiseinbruch um fast 10% für weiteren Abwärtsdruck im CAD. Der schwache Ölpreis resultierte zum einen aus den Coronavirus-Sorgen und zum anderen, weil die OPEC+ sich nicht auf weitere Fördermengenkürzungen einigen konnte. Auch in Kanada wurden dann am Freitag noch positive Arbeitsmarktdaten veröffentlicht, welche keine Beachtung fanden. Unsere Einschätzung zum CAD: bärisch

AUD: In Australien gab es schon am frühen Dienstagmorgen einen Zinsentscheid der RBA, also noch bevor die anderen Zentralbanken die Zinsen gesenkt hatten. Hier hatte man wie erwartet den Leitzins um 25 Basispunkte gesenkt. Das zeitgleich veröffentlichte Statement war jedoch etwas positiver als erwartet und man geht davon aus, dass die Auswirkungen des Coronavirus nur temporär sind. Der AUD legte daraufhin etwas zu. Ansonsten wurde der AUD durch die allgemeine Marktstimmung beeinflusst. Er gehört zu den Risk-On Währungen und leidet daher unter den Unsicherheiten, die die Märkte überschatten. Unsere Einschätzung zum AUD: leicht bärisch

NZD: Auch der NZD gehört zu den Risk-On Währungen und notiert daher etwas tiefer. Ansonsten gab es keine relevanten Wirtschaftsdaten. Unsere Einschätzung zum NZD: leicht bärisch

JPY u. CHF: Anders als der AUD u. der NZD gehören die beiden Währungen zu den Risk-Off Währungen und werden in Zeiten von Marktunsicherheit als sicherer Hafen genutzt. Aus diesem Grund haben die beiden weiteren Zulauf gefunden. Unsere Einschätzung zum JPY u. CHF: leicht bullisch

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Unser TF Research-Team besteht aus Analysten, die makroökonomische Informationen sammeln und analysieren, damit Trader die mehrheitlich richtigen Entscheidungen treffen können.

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