TF Research Sentimentbestimmung für die G8 FX und Ausblick KW 12

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Wie jede Woche gibt es hier unsere Einschätzung zu den G8 Währungen inklusive Sentimentbestimmung.

Wir handeln einen Global-Macro Ansatz. Fundamentale Parameter aus Geo- und Geldpolitik beeinflussen das Sentiment, woraus wir starke und schwache Assets ableiten und Trade Ideen generieren können.

Hier findest du unsere aktuelle Einschätzung:

Wichtiger Hinweis: Unsere Einschätzung spiegelt die subjektive Meinung zur fundamentalen Lage der jeweiligen Währung wieder. Es heißt nicht, dass sich der Kurs entsprechend in die antizipierte Richtung bewegt. Korrekturen von 100-200p. sind in jedem übergeordneten Trend normal und müssen einkalkuliert werden. Kein Asset steigt/fällt ewig.

USD: In dieser Woche gab es wieder geldpolitische Unterstützung für die Wirtschaft. Die FED senkte die Zinsen am Sonntag außerplanmäßig um 100 Basispunkte. Außerdem werden große Mengen an Liquidität zur Verfügung gestellt, um die Märkte zu stützen. Unsere Einschätzung zum USD: leicht bärisch

EUR: Am Donnerstag hat die EZB, als eine der einzigen Zentralbanken, die Zinsen nicht gesenkt. Dies war zunächst sehr überraschend, weshalb der EUR für kurze Zeit etwas Zulauf fand. Man kündigte jedoch langfristige Refinanzierungsmöglichkeiten an, um den Markt mit Liquidität zu versorgen. Außerdem sagte Christine Lagarde, dass es in Zukunft auch Zinssenkungen geben könne, woraufhin der EUR wieder schwächer wurde. Unsere Einschätzung zum EUR: neutral

GBP: Auch die BoE hat die Zinsen außerplanmäßig um 50 Basispunkt gesenkt und von weiteren Liquiditätsmaßnahmen gesprochen. Zusätzlich wurde wie in den anderen Ländern überlegt, mit welchen fiskalpolitischen Maßnahmen man die Wirtschaft unterstützen könne. Unsere Einschätzung zum GBP: leicht bärisch

CAD: Wer hätte es gedacht, aber auch die BoC hat die Zinsen gesenkt, um auf die Folgen des Coronavirus zu reagieren. Hier senkte man die Zinsen ebenfalls um 50 Basispunkte. Zusätzlich litt der CAD, aber weiterhin unter einem schwachen Ölpreis. Dieser war, nach dem Beginn des Ölkonflikts zwischen den OPEC+ Ländern, zu Beginn der Woche deutlich gefallen. Kanada zählt zu den größten Ölexporteuren, weshalb der Ölpreis direkte Einwirkungen auf den CAD hat. Unsere Einschätzung zum CAD: bärisch

AUD: Der AUD gehört zu den Risk-On Währungen und leidet in Zeiten der Marktunsicherheit, wie sie im Moment vorliegen. Positiv ist jedoch, dass die RBA die Zinsen nicht erneut gesenkt hat, nachdem man in der letzten Woche lediglich um 25 Basispunkte gesenkt hatte. Unsere Einschätzung zum AUD: leicht bärisch

NZD: Wie auch der AUD gehört der NZD zu den Risk-On Währungen. Zusätzlich hat die RBNZ die Zinsen am Sonntag um 75 Basispunkte gesenkt und kündigte weitere Anleihenkäufe an, falls nötig. Dies hat für weitere Schwäche im NZD gesorgt. Unsere Einschätzung zum NZD: bärisch

JPY: Die BoJ hat, ähnlich wie die EZB, die Zinsen nicht gesenkt. Um den Markt zu stützen, kaufte man jedoch enorme Mengen an japanischen ETFs. Der Vorteil für den JPY ist, dass er zu den Risk-Off Währungen gehört und in solch turbulenten Zeiten als sicherer Hafen dient. Unsere Einschätzung zum JPY: leicht bullisch

CHF: Wie auch der JPY zählt der CHF zu den Risk-Off Währungen und wird daher positiv durch die Panik am Markt beeinflusst. Unsere Einschätzung zum CHF: bärisch

 

Wichtige Termine:

Der Markt befindet sich im Moment in einer ganz speziellen Lage, da er fast ausschließlich durch die Angst vor dem Coronavirus beeinflusst wird. Aus diesem Grund können eigentlich wichtige Daten in den Hintergrund rücken.

CAD: Inflationsdaten Mittwoch 13:30 Uhr

AUD: Arbeitsmarktdaten Donnerstag 01:30 Uhr

 

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TF Research

 

 

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