Wie jede Woche gibt es hier unsere Einschätzung zu den G8 Währungen inklusive Sentimentbestimmung.

 

USD: Der USD konnte sich in dieser Woche etwas erholen. Zum einen gab es positive Aussagen zum Handelskonflikt mit China und zum anderen haben sich einige Zentralbankmitglieder weniger bärisch geäußert, was die Wahrscheinlichkeit, einer Leitzinssenkung um 0,5%, etwas reduziert hat. Trump sagte am Wochenende, dass es keine neuen Zölle gegen China geben werde. Dies wird sich vermutlich, ebenfalls positiv bemerkbar machen. Unsere Einschätzung zum USD: leicht bärisch – neutral

EUR: In dieser Woche wurden die Inflationsdaten der Eurozone und einzelner europäischer Länder veröffentlicht. In Deutschland lagen sowohl der monatliche Wert, als auch der jährliche Wert leicht über den Erwartungen, 03% statt 0,2% und 1,6% statt 1,4%. Die Inflationserwartungen der Eurozone trafen mit 1,2% jedoch genau die Erwartungen. Somit gab es auch in dieser Woche keine positiven News, die den EUR langfristig stärken konnten. Unsere Einschätzung zum EUR: – bärisch

GBP: Boris Johnson, der vermutlich nächste Premierminister, bestätigte erneut, dass er keinen No Deal Brexit beabsichtige. Er will versuchen einen besseren Deal mit der EU auszuhandeln. Da die EU schon vor längerem gesagt hat, dass es keine Änderungen mehr geben wird, kommt die Frage auf, wie er das erreichen will. Der Markt sieht eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen No-Deal Brexit, was den GBP belastet. Zusätzlich wurden am Donnerstag die BIP Daten der UK veröffentlicht, welche aber genau den Erwartungen entsprachen. Unsere Einschätzung zum GBP: leicht bärisch

CAD: Der CAD konnte in dieser Woche punkten. Zu Beginn wurde der CAD vom steigenden Ölpreis gestützt. Da Kanadas Wirtschaft stark abhängig vom Ölexport ist, reagiert der CAD positiv auf steigende Ölpreise. Am Freitag folgten BIP Daten, welche jedoch gemischt ausfielen. Der monatliche Wert war mit 0,3% leicht besser als die erwarteten 0,1% und der jährliche Wert war mit 1,5% leicht schwächer als die erwartete Steigerung um 1,6%. Kurz vor dem Wochenende wurde noch eine Umfrage zu den Geschäftsaussichten veröffentlicht, welcher auch Beachtung von der Zentralbank findet. Dieser war bei allen Werten deutlich besser als im Vormonat, weshalb der CAD nochmal etwas stärker wurde. Unsere Einschätzung zum CAD: – leicht bullisch

AUD: In dieser Woche lag der Fokus auf dem Beginn des G20 Gipfels in Japan. Hier kam es am Wochenende zu Gesprächen zwischen Trump und Xi, die nach Angaben von Trump sehr gut gelaufen sind. Der Markt hatte dies schon gehofft, weshalb es einen Anstieg der Risk On Assets und eine Schwäche der Risk-Off Assets gegeben hat. Der AUD ist über die Woche gesehen eine der stärksten G8 Währungen. Unsere Einschätzung zum AUD: leicht bullisch

NZD: Neben der Umschichtung in Risk On Assets, gab es für den NZD noch einen Zinsentscheid. Wie erwartet wurde der Leitzins bei 1,5% belassen. Im Statement hieß es jedoch, dass die Risiken für Beschäftigung und Inflation nach unten gerichtet sind und im Laufe der Zeit niedrigere Zinsen erforderlich sein könnten. Der NZD hat darauf jedoch nicht negativ reagiert. Unsere Einschätzung zum NZD: leicht bullisch

JPY: Nach den zuletzt so starken Wochen, hat der JPY in dieser Woche etwas abgegeben. Dies liegt zum einen an der positiven Stimmung an den Märkten und zum anderen an der expansiven Geldpolitik Japans. Abe von der japanischen Zentralbank sagte, dass er nicht zögern werde um notwenige Schritte gegen die Abwärtsrisiken zu unternehmen. Unsere Einschätzung zum JPY: – leicht bärisch

CHF: Der CHF, der auch zu den Risk Off Währungen zählt, hat aufgrund der positiven Marktstimmung einige seiner Gewinne abgeben müssen. Ansonsten gab es keine besonderen News. Unsere Einschätzung zum CHF: leicht bärisch

 

Wichtiger Hinweis: Unsere Einschätzung spiegelt die subjektive Meinung zur fundamentalen Lage der jeweiligen Währung wieder. Es heißt nicht, dass sich der Kurs entsprechend in die antizipierte Richtung bewegt. Korrekturen von 100-200p. sind in jedem übergeordneten Trend normal und müssen einkalkuliert werden. Kein Asset steigt/fällt ewig.

Wichtige Termine:

USD: Einkaufsmanagerindex Montag 16 Uhr

AUD: Zinsentscheid + Statement Dienstag 6:30 Uhr

CAD: Handelsbilanz Mittwoch 14:30 Uhr

AUD: Einzelhandelsumsätze Donnerstag 3:30 Uhr

CAD: Arbeitsmarktdaten Freitag 14:30 Uhr

USD: Arbeitsmarktdaten + Einkommensdaten Freitag 14:30 Uhr

 

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TF Research

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