Wie jede Woche gibt es hier unsere Einschätzung zu den G8 Währungen inklusive Sentimentbestimmung.

 

USD: In der vergangenen Woche sind die Erwartungen für eine Zinssenkung der FED um 50 Basispunkte, zurückgegangen. Dies wurde am Freitag durch bessere BIP Daten gestützt. Das BIP auf Quartalsbasis lag bei 2,1%, statt wie erwartet bei 1,8% und der BIP Preisindex lag mit 2,5% deutlich über den erwarteten 1,9%. Der USD ist damit die stärkste Währung der Woche. Unsere Einschätzung zum USD: neutral

EUR: Das Highlight für den EUR war in dieser Woche der Leitzinsentscheid der europäischen Zentralbank. Der Leitzins wurde unverändert gelassen, jedoch gab es einige Anzeichen für eine baldige Lockerung der Geldpolitik. Es hieß, dass die Zinsen bis einschließlich 2021 so niedrig, oder sogar noch niedriger bleiben werden. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit für neue Anleihenkaufprogramme gestiegen. Der Markt sieht seit dem Zinsentscheid die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im September bei 92%. Die Aussichten sind also weiterhin schlecht, was wiederum schlecht für den EUR ist. Unsere Einschätzung zum EUR: bärisch

GBP: Seit dieser Woche ist es offiziell, Boris Johnson ist neuer Premierminister. Dies wurde schon erwartet, dennoch erhöht sich dadurch die Wahrscheinlichkeit eines ungeregelten Brexits. Nach der Wahl haben einige Minister ihren Platz geräumt, welche jetzt mit neuen Leuten besetzt werden müssen. Dabei ist es wahrscheinlich, dass Brexitbefürworter diese Stellen besetzen. EU-Präsident Juncker sagte am Donnerstag nochmals, dass die aktuelle Austrittsvereinbarung die beste und einzige mögliche Lösung sei. Eine geregelte Lösung scheint also immer unwahrscheinlicher. Dies belastet den GBP. Unsere Einschätzung zum GBP: leicht bärisch

CAD: Für den CAD gab es in dieser Woche keine wichtigen Meldungen. Unsere Einschätzung zum CAD: neutral – leicht bullisch

AUD: Der AUD ist trotz einiger positiver Aspekte weiterhin angeschlagen. Für kurze Zeit konnte der AUD davon profitieren, dass sich Handelsvertreter aus China und den USA für weitere Verhandlungen treffen wollen. Dies liegt an der Abhängigkeit der australischen Wirtschaft, von der chinesischen Wirtschaft. Unsere Einschätzung zum AUD: leicht bärisch

NZD: Auch der NZD ist etwas angeschlagen. Die neuseeländische Zentralbank plant unkonventionelle, geldpolitische Methoden um die Inflationserwartungen zu erreichen. Dies ist negativ für den NZD, da mit expansiven Maßnahmen zu rechnen ist. Unsere Einschätzung zum NZD: leicht bärisch

JPY: Für den JPY gab es keine marktbewegenden geldpolitischen Äußerungen, oder Wirtschaftsdaten. Aufgrund vieler ungeklärter politischer Themen, z.B. Brexit, Handelsgespräche zwischen den USA und China und Iranproblematik, hält sich der JPY aber gut. Dieser profitiert als Save Haven Währung nämlich von diesen Unsicherheiten. Unsere Einschätzung zum JPY: neutral

CHF: Für den CHF gilt das gleiche wie für den JPY. Unsere Einschätzung zum CHF: neutral

 

Wichtiger Hinweis: Unsere Einschätzung spiegelt die subjektive Meinung zur fundamentalen Lage der jeweiligen Währung wieder. Es heißt nicht, dass sich der Kurs entsprechend in die antizipierte Richtung bewegt. Korrekturen von 100-200p. sind in jedem übergeordneten Trend normal und müssen einkalkuliert werden. Kein Asset steigt/fällt ewig.

Wichtige Termine:

JPY: Quartalsbericht + Pressekonferenz der japanischen Zentralbank Dienstagmorgen

USD: Verbrauchervertrauen Dienstag 16:00 Uhr

AUD: Einkaufmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes (China) Mittwoch 3:00 Uhr

AUD: Inflationsdaten Mittwoch 3:30 Uhr

EUR: Inflationsdaten Mittwoch 11:00 Uhr

CAD: BIP Mittwoch 14:30 Uhr

USD: Zinsentscheid + Statement + Pressekonferenz Mittwoch 20:00 Uhr

GBP: Zinsentscheid + Inflationsbericht + Pressekonferenz Donnerstag 13:00 Uhr

AUD: Einzelhandelsumsätze Freitag 3:30 Uhr

USD: Arbeitsmarktdaten + Lohnentwicklung Freitag 14:30 Uhr

 

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TF Research

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