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TF Research Sentimentbestimmung für die G8 FX und Ausblick KW 43

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Wie jede Woche gibt es hier unsere Einschätzung zu den G8 Währungen inklusive Sentimentbestimmung.

Wir handeln einen Global-Macro Ansatz. Fundamentale Parameter aus Geo- und Geldpolitik beeinflussen das Sentiment, woraus wir starke und schwache Assets ableiten und Trade Ideen generieren können.

Hier findest du unsere aktuelle Einschätzung:

Wichtiger Hinweis: Unsere Einschätzung spiegelt die subjektive Meinung zur fundamentalen Lage der jeweiligen Währung wieder. Es heißt nicht, dass sich der Kurs entsprechend in die antizipierte Richtung bewegt. Korrekturen von 100-200p. sind in jedem übergeordneten Trend normal und müssen einkalkuliert werden. Kein Asset steigt/fällt ewig.

USD: Der USD hat in dieser Woche seine Kursschwäche aus der vergangenen Woche ausgeglichen. Dies lag nicht an neuen News zum USD, sondern an der Entwicklung der anderen G8 Währungen. Fundamental betrachtet ist der USD immer noch stabil. Unsere Einschätzung zum USD: neutral

EUR: Am Donnerstag wurden verschiedene Einkaufmanagerindizes veröffentlich. Zuerst kamen die Zahlen aus Frankreich, welche positiv waren und den EUR stärkten. Im Anschluss kamen die Zahlen aus Deutschland und dem gesamten Euroraum. Da diese die Erwartungen verfehlten musste der EUR seine Gewinne wieder abgeben. Am Nachmittag gab es dann noch den Zinsentscheid der EZB und die letzte Pressekonferenz von Herrn Draghi. Neues gab es dabei jedoch nicht, weshalb es auch keinen Einfluss auf den EUR hatte. Freitag folgte eine Veröffentlichung der EZB, welche die Erwartungen von Experten, an das BIP-Wachstum und die Inflation wiedergab. Alle Erwartungen wurden nach unten angepasst, womit der negative Ausblick erneut bestätigt wurde. Unsere Einschätzung zum EUR: bärisch

GBP: In dieser Woche standen mal wieder einige Abstimmungen auf der Agenda, welche im Laufe des Tages auch gerne mal verschoben wurden. Die erste entscheidende Abstimmung fand am Dienstagabend statt. Hier wurde zunächst für den Deal von Boris Johnson gestimmt, jedoch hat man sich im Anschluss auch für eine Verzögerung entschieden. Dies hat zur Folge, dass die EU einer Verlängerung über den 31.10. hinaus zustimmen muss, damit der Deal erfolgreich über die Bühne gebracht werden kann. Die EU kann sich bisher nicht entscheiden, wie man mit der Verlängerung verfahren will. Im Grunde steht eine Verlängerung schon fast fest, jedoch ist man sich über den Zeitraum uneinig. Eine angesetzte Entscheidung wurde auf Anfang der nächsten Woche verschoben. Im Laufe der Woche hat der GBP etwas abgegeben, da die No-Deal Wahrscheinlichkeit jedoch weiterhin auf einem niedrigen Stand ist, halten sich die Verluste in Grenzen. Unsere Einschätzung zum GBP: leicht bullisch

CAD: Für den CAD begann die Woche am Dienstag mit schwachen Einzelhandelsumsätzen. Hier haben die Werte die Erwartungen deutlich verfehlt, weshalb der CAD gefallen ist. Etwas später am Nachmittag wurde die Business Outlook Umfrage veröffentlicht, welche sehr erfreulich für den CAD war. Die Entwicklungen in den Bereichen Investition, Neueinstellungen und Stimmung ist positiv. Die Gesamtumfrage zum Geschäftsausblick ergab einen Wert von 0,4, welche zuvor noch bei -0,1 lag. Die kurz darauf beschlossenen Ölförderkürzungen der OPEC haben dem CAD zusätzlichen Auftrieb gegeben. Die mit Spannung erwarteten Wählen aus Kanada, welche Justin Trudeau von der Liberalen Partei gewann, waren für den CAD weitestgehend ereignislos. Unsere Einschätzung zum CAD: bullisch

AUD, NZD / JPY, CHF: An Wirtschaftsdaten oder News gab es zu den einzelnen Währungen nichts Neues. Für die vier Währungen, welche stark Abhängig von Marktunsicherheiten sind, war in dieser Woche das Risk-Sentiment entscheidend. Der AUD und der NZD gehören zu den Risk-On Währungen, welche bei Marktunsicherheiten abgeben und der JPY und der CHF gehören zu den Risk-Off Währungen, welche bei Marktunsicherheiten zulegen. Zu Beginn der Woche waren die Märkte, aufgrund der Brexitunsicherheiten, zunächst unentschlossen, hellten dann aber auf. Auch die Aussagen zum Handelskonflikt zwischen China und den USA, haben deutliche Auswirkungen auf das Risk-Sentiment. Am Dienstag sagte Kodlow, dass die Dezember Zölle für China gestrichen werden könnten, falls die Phase 1 Verhandlung gut verläuft. Man hat in dieser Woche keine weiteren Fortschritte verzeichnen können und es wurde lediglich bestätigt, dass man weiterhin bemüht ist die Beziehung zu verbessern. Insgesamt gibt es keine klare Ausrichtung, jedoch wurde die anfänglich gute Stimmung im Laufe der Woche etwas getrübt. Unsere Einschätzung zu den vier Währungen: neutral

 

Wichtige Termine:

AUD: Inflationsdaten Mittwoch 2:30 Uhr

EUR: Inflationsdaten Deutschland Mittwoch 13:00 Uhr

USD: BIP Mittwoch 14:30 Uhr

CAD: Zinsentscheid + Statement + Bericht zu Geldpolitik + anschließende Pressekonferenz Mittwoch 16:00 Uhr

USD: Zinsentscheid + Statement + anschließende Pressekonferenz Mittwoch 20:00 Uhr

JPY: Zinsentscheid + Quartalsbericht Donnerstag ab 5:00 Uhr

EUR: Inflationsdaten und BIP Donnerstag 12:00 Uhr

CAD: BIP Donnerstag 14:30 Uhr

USD: Arbeitsmarktdaten + Lohnentwicklung Freitag 14:30 Uhr

 

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