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TF Research Sentimentbestimmung für die G8 FX und Ausblick KW 45

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Wie jede Woche gibt es hier unsere Einschätzung zu den G8 Währungen inklusive Sentimentbestimmung.

Wir handeln einen Global-Macro Ansatz. Fundamentale Parameter aus Geo- und Geldpolitik beeinflussen das Sentiment, woraus wir starke und schwache Assets ableiten und Trade Ideen generieren können.

Hier findest du unsere aktuelle Einschätzung:

Wichtiger Hinweis: Unsere Einschätzung spiegelt die subjektive Meinung zur fundamentalen Lage der jeweiligen Währung wieder. Es heißt nicht, dass sich der Kurs entsprechend in die antizipierte Richtung bewegt. Korrekturen von 100-200p. sind in jedem übergeordneten Trend normal und müssen einkalkuliert werden. Kein Asset steigt/fällt ewig.

USD: Der USD war in dieser Woche aus verschiedenen Gründen stark. Zum einen wurde am Dienstag ein Datensatz veröffentlicht, welcher die Erwartungen der Einkaufsmanager wiederspiegelt. Dieser war mit einem Wert von 54,7 deutlich besser, als der erwartete Wert von 53,5. Der Dienstleistungssektor ist in den USA für ca. 86% der Arbeitsstellen verantwortlich, weshalb es hier zu Bewegung im USD kam. Der USD wurde zusätzlich von der Schwäche des EUR und des GBP gestärkt, da diese Währungspaare zu den Hauptwährungspaaren zählen, welche am meisten gehandelt werden. Auf Wochensicht war der USD die stärkste Währung. Unsere Einschätzung zum USD: bullisch

EUR: Trotz einiger positiver Wirtschaftsdaten, wie den guten Umfragewerten im Dienstleistungssektor und positiven Einzelhandelsumsätzen, konnte der EUR nicht zulegen. Dies liegt unter anderem auch an der Herabstufung der Wirtschaftsprognosen für einzelne Euroländer und die gesamte Eurozone. Hier gab es gerade für 2020 deutliche Korrekturen nach unten. Schwache Wirtschaftsaussichten wirken sich dementsprechend negativ auf den EUR aus. Unsere Einschätzung zum EUR: bärisch

GBP: Das Hauptaugenmerk im GBP lag in dieser Woche auf dem Zinsentscheid am Donnerstag. Es wurde ein Zinsentscheid ohne neue Impulse erwartet. Der Leitzins wurde dann auch wie erwartet nicht verändert, jedoch stimmten mehr Mitglieder für eine Senkung als gedacht. Zwei der neun Stimmberechtigten stimmten für eine Zinssenkung, was ein negatives Signal für den GBP war. Einer der beiden galt vorher immer als Verfechter von hohen Zinsen, weshalb die Überraschung noch größer war. Die Wahrscheinlichkeiten für eine zukünftige Zinssenkung sind nach dem Entscheid deutlich angestiegen und der GBP hat abgegeben. Unsere Einschätzung zum GBP: bärisch

CAD: Am Freitag haben wir mit Spannung die Arbeitsmarktdaten aus Kanada erwartet. Da sich die neu geschaffenen Arbeitsstellen verringert haben und dies auch noch aus den wertigeren Vollzeitstellen resultierte, geriet der CAD unter Druck. Die Arbeitslosenquote traf mit 5,5% genau die Erwartungen. Ein leicht gestiegener Ölpreis und positive Töne aus den Verhandlungen zwischen China und den USA, stützten den CAD jedoch. Dies liegt daran, dass Kanada ein großer Ölexporteur ist und somit vom Ölpreis und dem Weltmarkt abhängig ist. Unsere Einschätzung zum CAD: neutral

AUD: Neben dem gewohnten Hin und Her im Risk-Sentiment, welches hauptsächlich durch die Verhandlungen zwischen China und den USA beeinflusst wird, gab es auch noch einen Zinsentscheid. Bezüglich der China-USA Thematik gab es in dieser Woche wieder verschiedene Aussagen von beiden Seiten. Der AUD würde von einer positiven Entwicklung profitieren, da er zu den Risk-On Währungen gehört. Bis kurz vor Ende der Woche sah dies auch sehr vielversprechend aus, bis Trump am Freitag der Abschaffung der Zölle widersprochen hat. Beim Zinsentscheid wurde der Zins unverändert gelassen, da man merke, dass die Lockerung im Juni die Beschäftigung, das Einkommenswachstum und die Inflation ankurbeln. Dies ist sehr positiv für den AUD, da die Erwartung an eine zukünftige Zinssenkung gesunken sind. Unsere Einschätzung zum AUD: leicht bullisch

NZD: Wie auch der AUD zählt der NZD zu den Risk-On Währungen. Dieser wird jedoch nicht ganz so extrem davon beeinflusst, wie der AUD. Der NZD hat die Achterbahnfahrt in dieser Woche mit einem schwachen Kurs verlassen, da am Dienstagabend noch schwache Arbeitsmarktdaten aus Neuseeland veröffentlicht wurden. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung beim Zinsentscheid in der kommenden Woche ist daraufhin deutlich angestiegen. Dies ist schlecht für den NZD, weshalb er auf Wochensicht auch die schwächste der G8 Währungen ist. Unsere Einschätzung zum NZD: bärisch

JPY u. CHF: Der JPY und der CHF zählen beide zu den Risk-Off Währungen und profitieren von Unsicherheit am Markt. Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen China und den USA wirken sich daher negativ auf die beiden aus und umgekehrt. Insgesamt sind beide über die Woche gesehen etwas schwächer. Unsere Einschätzung zum JPY u. CHF: leicht bärisch

 

Wichtige Termine:

GBP: BIP Montag 10:30 Uhr

GBP: Einkommensdaten Dienstag 10:30 Uhr

NZD: Zinsentscheid + Statement + Pressekonferenz Mittwoch ab 2:00 Uhr

SEK: Inflationsdaten Mittwoch 9:30 Uhr

GBP: Inflationsdaten Mittwoch 10:30 Uhr

USD: Inflationsdaten Mittwoch 14:30 Uhr

USD: Stellungnahme der Fed Vorsitzenden Powell Mittwoch 17:00 Uhr

AUD: Arbeitsmarktdaten Donnerstag 1:30 Uhr

GBP: Einzelhandelsumsätze Donnerstag 10:30 Uhr

EUR: Inflationsdaten Freitag 11:00 Uhr

USD: Einzelhandelsumsätze Freitag 14:30 Uhr

 

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