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TF Research Sentimentbestimmung für die G8 FX und Ausblick KW 46

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Wie jede Woche gibt es hier unsere Einschätzung zu den G8 Währungen inklusive Sentimentbestimmung.

Wir handeln einen Global-Macro Ansatz. Fundamentale Parameter aus Geo- und Geldpolitik beeinflussen das Sentiment, woraus wir starke und schwache Assets ableiten und Trade Ideen generieren können.

Hier findest du unsere aktuelle Einschätzung:

Wichtiger Hinweis: Unsere Einschätzung spiegelt die subjektive Meinung zur fundamentalen Lage der jeweiligen Währung wieder. Es heißt nicht, dass sich der Kurs entsprechend in die antizipierte Richtung bewegt. Korrekturen von 100-200p. sind in jedem übergeordneten Trend normal und müssen einkalkuliert werden. Kein Asset steigt/fällt ewig.

USD: In dieser Woche wurde in den USA einiges an Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Am Mittwoch startete es für den USD mit den Inflationsdaten. Hier waren die Daten gemischt, da die normale Inflation besser als erwartet war und die Kernrate schlechter. Die Kernrate misst die Veränderung der Preise, wobei Lebensmittel- und Energiepreise nicht berücksichtigt werden. Am Freitag folgten dann noch die Einzelhandelsumsätze aus den USA. Auch hier waren die Daten gemischt, weshalb sie dem USD keine klare Richtung verleihen konnten. Unsere Einschätzung zum USD: neutral

EUR: Am Mittwoch gab es mal wieder ein paar erfreuliche Daten aus der Eurozone. Die Industrieproduktionen auf Jahres- und auf Monatsbasis waren besser als erwartet. Auf Jahresbasis konnte man zwar die Erwartungen schlagen, mit -1,7% liegt man dennoch im negativen Bereich. Die Inflationsdaten, welche am Freitag veröffentlicht wurden, trafen zum großen Teil die Schätzungen. Der Monatswert war jedoch mit 0,1% unter den Erwartungen von 0,2% geblieben. Es spricht also weiterhin nichts für eine strafferer Geldpolitik. Unsere Einschätzung zum EUR: leicht bärisch

GBP: Neben den Wirtschaftsdaten, stand in diese Woche die Neuwahl im Fokus. So konnte sich der GBP, trotz schwacher Durchschnittseinkommen und Einzelhandelsumsätze, positiv entwickeln. Zu Beginn der Woche sah dies jedoch noch ganz anders aus. Brexit-Parteichef Nigel Farage hatte gesagt, dass man Boris Johnson bei der Wahl nicht entgegenkommen werde und wie angekündigt kandidiere. Damit war die Absolute Mehrheit der konservativen Partei von Boris Johnson in Gefahr, was sich negativ auf den GBP auswirkt. Am Freitag gab es dann eine Meldung, wonach sich die Brexit-Partei aus 43 Bezirken zurückgezogen hat. Dadurch ist es wahrscheinlich, dass Johnson einige Bezirke für sich gewinnen kann und somit die absolute Mehrheit erreicht. Sollte dies gelingen, dann ist ein Brexitdeal sehr wahrscheinlich, was wiederum positiv für den GBP ist. Unsere Einschätzung zum GBP: leicht bullisch

CAD: Der CAD wirkte nach den schwachen Arbeitsmarktdaten aus der vergangenen Woche noch leicht angeschlagen. In dieser Woche gab es für den CAD dann auch nichts Neues. Ein etwas höherer Ölpreis gegen Ende der Woche, konnte dem CAD nochmal etwas Auftrieb verliehen. Unsere Einschätzung zum CAD: neutral

AUD: Der AUD hatte es in dieser Woche nicht leicht. Am Donnerstag gab es gleich mehrere schlechten Nachrichten. Zum einen wurden schwache Daten aus China veröffentlicht, welche direkten Einfluss auf den AUD haben. Dies liegt daran, dass China einer der wichtigsten Handelspartner Australiens ist. In China blieben sowohl die Industrieproduktionen als auch die Anlageinvestitionen und Einzelhandelsumsätze unter den Erwartungen. Zum anderen folgten kurze Zeit später noch schwache Arbeitsmarktdaten aus Australien. Die Arbeitslosenquote war höher als erwartet und die neu geschaffenen Arbeitsstellen sanken um 19.000. Zu dieser Zeit nahm auch das Risk-Sentiment etwas ab, da die Verhandlungen zwischen China und den USA auf einige Hürden stießen. Dies belastete den AUD zusätzlich, da er zu den Risk-On Währungen gehört. Die Stimmung am Markt konnte sich jedoch etwas aufhellen, da US Wirtschaftsberater Kudlow am Freitag sagte, dass man kurz vor einer Einigung mit China sei. So konnte der AUD einen Teil seiner Verluste wieder ausgleichen. Unsere Einschätzung zum AUD: leicht bärisch

NZD: Der NZD war die Überraschung der Woche. Nach schwachen Inflationsdaten am Dienstag geriet der NZD unter Druck und spätestens da rechneten die meisten Analysten mit einer Zinssenkung der Zentralbank am Mittwoch. Es kam jedoch ganz anders, denn die RBNZ ließ die Zinsen überraschend bei 1,00%. Daraufhin hat der NZD stark zugelegt. Im Statement sagte man dann jedoch, dass man bei Bedarf weitere monetäre Impulse geben werde. Dies schmälerte die Euphorie ein wenig. Unsere Einschätzung zum NZD: leicht bullisch

JPY: Für den JPY drehte sich in dieser Woche wieder alles um das Risk-Sentiment. Der JPY, der zu den Risk-Off Währungen gehört, profitiert von der Unsicherheit am Markt. Die negativen Aussagen zum Handelskonflikt zwischen China und den USA zu Beginn der Woche ließen den JPY steigen. Als der US Wirtschaftsberater Kudlow am Freitag dann jedoch von einer guten Entwicklung bei den Verhandlungen sprach, kehrte sich die Bewegung wieder um und der JPY musste seine Gewinne abgeben. Unsere Einschätzung zum JPY: leicht bärisch

CHF: Der CHF gehört wie der JPY zu den Risk-Off Währungen und hat in dieser Woche eine ähnliche Entwicklung gehabt. Zusätzlich bestätigte der Vorsitzende der SNB Jordan nochmals, dass negative Zinsen und Interventionsbereitschaft weiterhin erforderlich sind. Unsere Einschätzung zum CHF: leicht bärisch

 

Wichtige Termine:

AUD: Protokoll der geldpolitischen Sitzung Dienstag 1:30 Uhr

CAD: Inflationsdaten Mittwoch 14:30 Uhr

USD: FOMC Sitzungsprotokoll Mittwoch 20:00 Uhr

EUR: EZB Sitzungsprotokoll Donnerstag 13:30 Uhr

EUR: Einkaufsmanagerindex Freitag 10:00 Uhr

GBP: Einkaufsmanagerindex Freitag 10:30 Uhr

CAD: Einzelhandelsumsätze Freitag 14:30 Uhr

USD: Einkaufsmanagerindex Freitag 15:45 Uhr

 

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