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TF Research Sentimentbestimmung für die G8 FX und Ausblick KW 5

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Wie jede Woche gibt es hier unsere Einschätzung zu den G8 Währungen inklusive Sentimentbestimmung.

Wir handeln einen Global-Macro Ansatz. Fundamentale Parameter aus Geo- und Geldpolitik beeinflussen das Sentiment, woraus wir starke und schwache Assets ableiten und Trade Ideen generieren können.

Hier findest du unsere aktuelle Einschätzung:

Wichtiger Hinweis: Unsere Einschätzung spiegelt die subjektive Meinung zur fundamentalen Lage der jeweiligen Währung wieder. Es heißt nicht, dass sich der Kurs entsprechend in die antizipierte Richtung bewegt. Korrekturen von 100-200p. sind in jedem übergeordneten Trend normal und müssen einkalkuliert werden. Kein Asset steigt/fällt ewig.

USD: Für den USD war es eine ruhige Woche. Am Freitag gab es die Veröffentlichung der EMI für das verarbeitende und nicht-verarbeitende Gewerbe und den daraus resultierenden Gesamtindex. Dabei schnitt das verarbeitende Gewerbe etwas schwächer ab und die anderen beiden positiv. Nichts, was dem USD ein klares Sentiment verleihen konnte. Unsere Einschätzung zum USD: neutral

EUR: Am Donnerstag war der Zinsentscheid der EZB. Die Zinsen und die Quantitativen Lockerungen wurden wie erwartet beibehalten. Die EZB kündigte aber auch ihre erste strategische Überprüfung seit 2003 an. Die Vorsitzende Lagarde sagte dazu am nächsten Tag, dass man der strategischen Überprüfung jedoch keine allzu hohe Bedeutung zuschreiben solle. Insgesamt gab es Seitens der EZB nichts wirklich Neues, obwohl einige Marktteilnehmer davon ausgegangen waren, dass es mit Christine Lagarde wieder etwas positivere Töne geben könnte. Der EUR wurde daraufhin etwas schwächer. Am nächsten Tag äußerte Knot von der EZB, dass man die Untergrenze für Zinsen noch nicht erreicht habe. Dies führte ebenfalls zu einem schwächeren EUR. Unsere Einschätzung zum EUR: leicht bärisch

GBP: Auch in dieser Woche war der GBP wieder eine interessante Währung. Am Dienstag wurden verschiedene Arbeitsmarktdaten und die Durchschnittseinkommen veröffentlicht. Bei den Durchschnittseinkommen betrug der Anstieg mit 3,2% etwas mehr als die erwarteten 3,1%. Deutlich besser war jedoch die Veränderung der Erwerbstätigen. Hier gab es, anstatt den erwarteten 110k neuen Stellen, 208k neue Stellen. Der GBP ist daraufhin stärker geworden. Am Freitag wurden dann noch die verschiedenen EMI veröffentlicht. Trotz der positiven Abweichungen konnte der GBP seine Gewinne nicht halten. Spannend dürfte hier der Zinsentscheid in der kommenden Woche werden. Unsere Einschätzung zum GBP: neutral – leicht bullisch

CAD: In Kanada gab es in dieser Woche auch einen Zinsentscheid. Die Zinsen wurden wie erwartet nicht verändert. Das veröffentlichte Statement war jedoch deutlich negativer als erwartet. Die BoC geht davon aus, dass das Wachstum in naher Zukunft schwächer und die Produktionslücke größer sein wird als angenommen. Der CAD hat daraufhin sehr stark abgegeben. Die kurz vorher veröffentlichten Inflationsdaten waren Größtenteils schwächer und passten zum Gesamtbild. Am Freitag folgten dann noch Einzelhandelsumsätze. Diese waren jedoch nicht in der Lage etwas am Sentiment des CAD zu verändern. Unsere Einschätzung zum CAD: bärisch

AUD: Der AUD konnte am Donnerstag aufgrund von guten Arbeitsmarktdaten etwas zulegen. Die Arbeitslosenquote war mit 5,1% leicht besser als die erwarteten 5,2% und die neu geschaffenen Stellen lagen mit 28,9k auch über der Prognose von 12,2k neuen Stellen. Die Gewinne waren jedoch nur von kurzer Dauer, da die Unsicherheit an den Märkten in dieser Woche etwas zugenommen hat. Dafür war auch das Coronavirus verantwortlich, was sich weiter ausgebreitet hat und dessen Folgen noch nicht genau eingeschätzt werden können. Der AUD, der zu den Risk-On Währungen zählt, wird von Marktunsicherheiten negativ beeinflusst. Unsere Einschätzung zum AUD: leicht bärisch – neutral

NZD: Aus Neuseeland gab es in dieser Woche positive Wirtschaftsdaten. Die am Donnerstag veröffentlichten Inflationsdaten konnten sowohl auf Quartalsbasis als auch auf Jahresbasis positiv überzeugen. Ähnlich wie beim AUD waren die Gewinne auch hier nur von kurzer Dauer, da der NZD ebenfalls zu den Risk-Off Währungen zählt. Unsere Einschätzung zum NZD: leicht bärisch – neutral

JPY: Zu Beginn der Woche gab es auch in Japan einen Zinsentscheid. Die Zinsen wurden unverändert gelassen, die Wachstumsprognosen wurden leicht nach oben angepasst und die Inflationserwartungen wurden leicht nach unten angepasst. Insgesamt also wie so häufig nichts Neues und daher auch eine verhaltene Reaktion des JPY. Positiv für den JPY war die Zunahme des Risk-Off Sentiments. Der JPY der als sicherer Hafen gilt, findet in Zeiten von Marktunsicherheit Zulauf. Unsere Einschätzung zum JPY: leicht bullisch

CHF: Jordan, der Vorsitzende der SNB, sagte in dieser Woche, dass er eine leichte Wachstumsverbesserung im Jahr 2020 sieht. Danach sagte er jedoch, dass negative Zinsen weiterhin notwendig sind und man die Zinsen bei Bedarf weiter senken könne. Dies hat den CHF etwas geschwächt. Auf der anderen Seite profitiert der CHF als Risk-Off Währung ebenfalls von der Marktunsicherheit. Unsere Einschätzung zum CHF: neutral

 

Wichtige Termine:

AUD: Inflationsdaten Mittwoch 1:30 Uhr

USD: Zinsentscheid + Statement Mittwoch 20:00 Uhr + Pressekonferenz 20:30 Uhr

GBP: Zinsentscheid + Sitzungsprotokoll Donnerstag 13:00 Uhr

USD: BIP Donnerstag 14:30 Uhr

CNY: Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes Freitag 2:00 Uhr

EUR: Inflationsdaten Freitag 11:00 Uhr

CAD: BIP Freitag 14:30 Uhr

 

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