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TF Research Sentimentbestimmung für die G8 FX und Ausblick KW 51

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Wie jede Woche gibt es hier unsere Einschätzung zu den G8 Währungen inklusive Sentimentbestimmung.

Wir handeln einen Global-Macro Ansatz. Fundamentale Parameter aus Geo- und Geldpolitik beeinflussen das Sentiment, woraus wir starke und schwache Assets ableiten und Trade Ideen generieren können.

Hier findest du unsere aktuelle Einschätzung:

Wichtiger Hinweis: Unsere Einschätzung spiegelt die subjektive Meinung zur fundamentalen Lage der jeweiligen Währung wieder. Es heißt nicht, dass sich der Kurs entsprechend in die antizipierte Richtung bewegt. Korrekturen von 100-200p. sind in jedem übergeordneten Trend normal und müssen einkalkuliert werden. Kein Asset steigt/fällt ewig.

USD: Der USD hatte eine ruhige Woche. Er profitierte ein wenig von der positiven Stimmung am Markt und von Fortschritten bei verschiedenen Handelsvereinbarungen. Am Freitag folgte dann noch das Wirtschaftswachstum aus den USA. Hier traf man Größtenteils die Erwartungen, weshalb es zu keiner Reaktion kam. Unsere Einschätzung zum USD: leicht bullisch

EUR: Aus Europa kamen am Montag verschiedene Einkaufsmanagerindizes. Hier handelt es sich um eine Umfrage unter Firmenchefs zur wirtschaftlichen Lage. Die Daten fielen insgesamt gemischt aus und konnten dem angeschlagenem EUR daher keinen Auftrieb verleihen. Unsere Einschätzung zum EUR: leicht bärisch

GBP: Auch in dieser Woche war der GBP wieder der Hauptakteur. Zu Beginn der Woche wurde bekannt, dass Boris Johnson seine Brexit-Gesetzgebung ergänzen will, um so eine Verzögerung der Übergangszeit bis Dezember 2020 zu untersagt. Dadurch ist das Risiko eines harten Brexits wieder deutlich angestiegen, weshalb der GBP stark abgegeben hat. Am Dienstag folgten dann noch gemischte Arbeitsmarktdaten und schwächere Durchschnittseinkommen, die das negative Sentiment im GBP nicht ändern konnten. Ähnlich sah es bei den Inflationsdaten am Mittwoch aus. Diese trafen zum größten Teil die Erwartungen und lediglich die Verbraucherpreise auf Jahresbasis konnten mit einem minimalen Plus von 0,1% überraschen. Am Donnerstag warteten mit den Einzelhandelsumsätzen und einem Zinsentscheid direkt die nächsten News auf uns. Die Einzelhandelsumsätze waren mit -0,6% deutlich schlechter als die angenommenen +0,2%. Dieser Wert wurde jedoch durch den Black Friday verfälscht, da die Verkäufe hieraus nicht in den Wert mit eingeflossen sind. Dementsprechend war auch hier die Reaktion verhalten. Der Zinsentscheid etwas später lieferte dann auch keine neuen Erkenntnisse. Die Zinsen wurden nicht verändert und auch die Wahl lief wie erwartet ab. Sieben Wähler stimmten für keine Zinsveränderung und zwei Leute für eine Zinssenkung. Am langen Ende war die Angst vor einem harten Brexit der Auslöser für das negative Sentiment im GBP. Unsere Einschätzung zum GBP: bärisch

CAD: In Kanada wurden am Mittwoch die Inflationsdaten veröffentlicht. Hier trafen alle Daten die Schätzungen, weshalb es zu keiner großen Kursreaktion kam. Positiv für den CAD war jedoch, dass man mit einer Inflation von jährlich 2,2% im Zielbereich der Bank of Canada liegt, weshalb eine Zinssenkung beim nächsten Meeting sehr unwahrscheinlich ist. Ein weiterer positiver Punkt war, dass am Donnerstag der USMCA Deal ratifiziert wurde. Hierbei handelt es sich um einen Handelsdeal zwischen den USA, Mexico und Kanada. Dies ist positiv für die kanadische Wirtschaft und daher auch für den CAD. Am Freitag gab es dann auch in Kanada deutlich schwächere Einzelhandelsumsätze. Ähnlich wie in GB ist auch hier eine leichte Verfälschung durch den Black Friday Effekt. Die Daten reichten jedoch aus, damit der CAD etwas schwächer wurde. Unsere Einschätzung zum CAD: neutral

AUD: Am Dienstag wurde das RBA-Sitzungsprotokoll veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um das Protokoll zur letzten geldpolitischen Diskussion der Zentralbank. Es wurde erneut bekräftigt, dass die Zentralbank bei Bedarf weitere Impulse liefern kann und bereit sei die Geldpolitik zu lockern, falls nötig. Außerdem kam der Vorstand überein, dass es wichtig ist, die wirtschaftlichen Aussichten auf der Februar Sitzung neu zu bewerten. Der AUD gab daraufhin ab, da die Gefahr einer lockereren Geldpolitik negativ für eine Währung ist. Einen leichten Aufschwung gab es am Donnerstag, nachdem die Arbeitsmarktdaten aus Australien veröffentlich wurden. Mit 5,2% war die Arbeitslosenquote leicht besser, als die erwarteten 5,3%. Die neu geschaffenen Stellen waren mit 39.000 deutlich über der Schätzung von 14.000. Einziger Nachteil war, dass die Steigerung fast ausschließlich durch Teilzeitstellen geschaffen wurde. Dadurch wurde der positive Effekt für den AUD etwas abgeschwächt. In Kombination mit der positiven Stimmung am Markt konnte sich der AUD jedoch deutlich von dem Sitzungsprotokoll erholen. Unsere Einschätzung zum AUD: neutral – leicht bullisch

NZD: Für den NZD war es eine ruhige Woche. Etwas zusätzlichen Auftrieb bekam er dann jedoch nochmal am Mittwoch, als das Wirtschaftswachstum veröffentlicht wurde, welches besser als erwartet war. Der NZD ist daher weiterhin stabil unterwegs. Unsere Einschätzung zum NZD: neutral – leicht bullisch

JPY: Der JPY wurde auch in dieser Woche vom Risk-Sentiment beeinflusst. Der JPY gilt als sicherer Hafen und wird daher in Zeiten von Marktunsicherheiten gekauft. Da wir in dieser Woche eine positive Marktstimmung / positives Risk-Sentiment hatten, war der JPY etwas schwächer unterwegs. Am Donnerstag war auch noch Zinsentscheid in Japan. Hier gab es jedoch keine Überraschungen und die geldpolitischen Rahmenbedingungen bleiben unverändert. Unsere Einschätzung zum JPY: leicht bärisch

CHF: Auch der CHF gilt als Risk-Off Währung und war daher etwas schwächer unterwegs. Ansonsten gab es wie so häufig keine relevanten News. Unsere Einschätzung zum CHF: leicht bärisch

 

Wichtige Termine:

CAD: BIP Montag 14:30 Uhr

Achtung!: Da wir Weihnachten haben sind die meisten Händler im Urlaub und die Liquidität wird gering sein.

 

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Unser TF Research-Team besteht aus Analysten, die makroökonomische Informationen sammeln und analysieren, damit Trader die mehrheitlich richtigen Entscheidungen treffen können.

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