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Vollzeit Trading: 11 Tipps für den Start

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Wer Trading in Vollzeit betreiben möchte, muss einige Dinge beachten. In diesem Beitrag gehen wir auf Tipps, Kontogrößen, realistische Erwartungen und Fallstricke ein.

Kürzlich habe ich einen sehr interessanten Artikel von Steve Burns gefunden, der selbst Vollzeittrader ist und für alle die hauptberuflich handeln wollen, diverse Tipps hat.

Ich habe den Beitrag ins Deutsche übersetzt und teilweise mit eigenen Anmerkungen versehen.

Los gehts.

 

Hier die 11 Tipps für Vollzeittrading

Es besteht ein großer Unterschied zwischen dem Trading für (lediglich) Kapitalgewinne und dem Vollzeit-Handel, der für die Bezahlung monatlicher Rechnungen benötigt wird.

Als erstes ist zu überlegen, ob die mathematische Rechnung aufgeht. Wenn die Lebenshaltungskosten 4.000 EUR pro Monat betragen und das Handelskonto 50.000 EUR aufweist, wird das Kapital in einem Jahr verbraucht sein, wenn keine Erträge generiert wurden. So müssten 10% pro Monat verdient werden, um die monatlichen Rechnungen zu decken und eine Sicherheitsmarge zu haben.

Mit diesen Renditen würde man zu den Top-Händlern der Welt gehören, und es ist höchst unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, dass die besten Händler und Investoren der Welt durchschnittlich 20 bis 30% pro Jahr generieren.

Die meisten Händler handeln nicht, um ihre monatlichen (kleinen) Rechnungen zu bezahlen, die Mehrheit der legendären Händler waren Fondsmanager oder hatten Jobs bei Banken, Handelsfirmen oder in der Finanzindustrie. Die meisten gingen reich in den Ruhestand, aber es war eine weite Reise zu einem Vollzeitstatus als Trader und nicht ein schneller Sprung, bevor sie ihren eigenen Prozess etabliert hatten.

 

Schauen wir, was man braucht, um den Börsenhandel und insbesondere Daytrading ernsthaft als Vollzeitjob zu betrachten.

 

  1. Man wird genug Handelskapital benötigen, um die Erfolgswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Dies hängt von den Erträgen und Lebenshaltungskosten ab, aber für die meisten Menschen wird es sich um einen sechsstelligen Betrag handeln. Der Handel muss richtig kapitalisiert werden, um ein Vollzeiteinkommen zu erzielen, wie jedes andere Unternehmen auch.
  2. Je mehr die Lebenshaltungskosten minimiert werden, desto weniger muss der Trader verdienen, um dies in Vollzeit zu tun. Wenn das Haus abbezahlt ist und keine Schulden oder Autokredite existieren, macht es den Prozess sehr viel einfacher.
  3. Man braucht zusätzlich zum Handelskonto monatelang gesparte Lebenshaltungskosten, um einen Puffer zwischen fälligen Rechnungen und den (nicht konstanten) Handelserträgen zu schaffen.
  4. Unterschätze nicht den Druck und den Stress, unter dem man stehen wird, um die nötige Rendite zu erzielen, da dies jetzt dein Job ist. Bereite dich auf diesen psychologischen Druck vor und vermeide schlechte Trades im Zuge von Aktionismus (Fear of missing out).
  5. Plane Drawdowns und Verlustserien mit ein. Der einzige Händler, der jeden Monat gewann, war Bernie Madoff, und er war nicht real, genau wie all die anderen Händler, die behaupten, nie einen Verlustmonat zu haben.
  6. Trading ist ein „sitzender“ Arbeitsstil, daher müssen Sie in Ihre Routine Bewegung und Sport einplanen.
  7. Der Handel kann isolierend sein, daher ist es großartig, Trader-Freunde zu haben, mit denen man sich täglich unterhalten kann und einen unterstützen.
  8. Man muss eine eigene, unabhängige Krankenversicherung abschließen, da ein Arbeitgeber Ihnen bei diesen Kosten nicht mehr helfen wird.
  9. Man muss die steuerlichen Folgen von Kapitalgewinnen berücksichtigen und in der Lage sein, seine Steuerrechnung am Ende jedes Jahres zu bezahlen, ohne dass der Arbeitgeber (wie früher) die Einkommenssteuer zurückhält.
  10. Man sollte eine ausreichend lange Erfolgsbilanz im Trading haben, um zu wissen, ob man erfolgreich handeln kann, bevor der Sprung ins Vollzeittrading gewagt wird.
  11. Wenn man verheiratet ist oder Kinder hat, ist dies keine Entscheidung für einen alleine, sondern man muss sich überlegen, wie sich dies auf  die Familie auswirkt, es sorgfältig durchdenken und alle  Verpflichtungen (weiterhin) erfüllen.

 

Vielfältige Einkommensströme (nicht nur Trading) machen den Vollzeit-Handel sehr viel einfacher, und viele Millionäre haben sieben Einkommensströme.

Die Märkte laufen niemandem weg, man sollte sich Zeit nehmen und erst starten, wenn die Rechnung aufgeht.

 

Den Originalbeitrag gibt es hier (englisch)

https://www.newtraderu.com/2019/05/16/top-ten-things-you-need-to-trade-full-time/

 

Als Alternative zum Eigenhandel in Vollzeit können Trader auch auf die Möglichkeit des Prop Tradings zurückgreifen.

Eine Prop Firma stellt erfolgreichen Tradern, die die Handelskriterien der Firma erfüllen, Trading Kapital zur Verfügung und die Profite zu teilen.

Durch diesen Ansatz können auch Trader mit wenig Eigenkapital in den Genuss der Vollzeit-Tradings gelangen.

 

Hier haben wir einen separaten Beitrag zum Prop Trading erstellt:

Prop Trading: Firmen, Anbieter und Erfahrungen

 

Abschließend nochmal der Hinweis: In diesem Beruf wird man nicht schnell reich! Es ist ein langwieriger Prozess und nur die wenigsten haben den Intellekt und die mentale Stärke dafür!

Gute Trades

Tim

 

 

Tim Grueger
Tim ist CEO & Trader bei tradingfreaks.com. Er ist Bachelor of Science (Finance) und hat für zwei große Banken gearbeitet. Tim handelt hauptsächlich das Forex Newstrading, so wie diverse Hedgefunds und Investmentbanken. Du kannst seine Strategie im kostenlosen Webinar sowie im Top Trader Programm einsehen und erlernen. Tim empfiehlt diesen FX- und CFD-Broker. <<<<<<Hier geht es zu Tim´s Trading Story.:>>>>>> Hier geht es zu Tim´s Youtube Videos.:

2 KOMMENTARE

  1. Früher hatte ich auch immer die Illusion hauptberuflicher Daytrader werden zu wollen und im 1m-Chart jede Kerze von oben nach unten (oder umgekehrt) handeln zu wollen. Heute kann ich sagen, dass es mir keinen Spaß den ganzen Tag vor dem Bildschirm zu sitzen und jedes Zucken der Kerze zu beobachten. Daher konzentriere ich mich mittlerweile auf das Swingtrading. Hat den Vorteil, dass man viel mehr Zeit hat und viel weniger Ordergebühren zahlen muss. Hinzukommt, dass man neben dem Trading als Angestellter weiter arbeiten kann, um sozial abgesichert zu sein (Krankenversicherung, festes Einkommen für die monatlichen Fixkosten etc.). So ist man nicht auf die Tradingeinnahmen angewiesen. Entsprechend tradet es sich deutlich entspannter. Den Weg kann ich nur jedem empfehlen…

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