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Warum die Anzahl der Trader stetig wächst

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In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der steigenden Anzahl der Trader, die Ihr Glück im Daytrading und Swingtrading suchen.

 
 
Trotz etlicher Krisen und Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten ist der Beruf „Trader“ weiterhin ein Wunsch vieler Hobbybörsianer. Doch was fasziniert die Menschen an einem Job, der tagtäglich alles andere als Planungssicherheit bringt und der wie kaum eine andere Profession, Freud und Leid so nah aneinanderreiht.

 

Kürzlich habe ich auf der Homepage des CFD-Verbands neue Statistiken über die Entwicklung der Branche gefunden. Diese Zahlen zeigen, dass die CFD-Konten in Stückzahl und Volumen auch im letzten Jahr stark gewachsen sind. Die wichtigsten Kennzahlen habe ich hier zusammengefasst:

 

  • Die Anzahl der Konten konnte im Vergleich zum Jahr 2013 um 10,5% auf 108.423 Konten gesteigert werden
  • Anstieg der Transaktionen um 33,3% auf 53 Mio. EUR
  • Anstieg des gehandelten Volumens um 30,8% auf 1.483,1 Mrd. EUR

 

Nun kann man die CFD-Sparte nicht als federführend für alle Trader in Deutschland oder Europa bezeichnen und erst Recht nicht für den Markt in den USA, da dort CFD Handel verboten ist. Allerdings sind CFDs neben Zertifikaten wie Knock-Outs oder Optionsscheinen eine gute Möglichkeit für jeden Anfänger, mit geringem Kapital die ersten Gehversuche im (Day-)Trading zu absolvieren, ohne zu großes Risiko eingehen zu müssen. Wenn ich vor 10 Jahren noch durchschnittlich 5000 EUR Startkapital für den CFD-Handel benötigte, kann ich heute bei den meisten Brokern mit weniger als 500 EUR starten.

Die Statistik der Kontenanzahl zeigt mir, dass immer mehr Tradinganfänger den Sprung ins kalte Börsenwasser wagen.

 

Doch was bewegt die Leute dazu, hart verdientes Geld in die Hand zu nehmen und in Derivate mit teils exorbitantem Hebel zu investieren?

 

Diese Frage lässt sich nicht mit einer pauschalen Aussage beantworten. Natürlich ist die Gier des Menschen, der davon träumt reich zu werden, als hauptsächlicher Antreiber für den Börsenhandel gegeben. Wobei die Frage „Ab wann ist man reich?“ von Charakter zu Charakter unterschiedliche Reaktionen hervorruft.

Neben der Gier ist es meines Erachten ebenso ein gesellschaftlicher Wandel, der das Thema Trading so reizvoll erscheinen lässt.

Bei meiner Generation spricht man von der Generation Y, also den Geburtsjahrgängen 1980 – 1990. Das „Y“ steht für das englische Wort „Why – Warum“ und assoziiert ein kritisches Hinterfragen bestehender Prozesse und Strukturen, sowohl in der Arbeitswelt als auch in Politik und Gesellschaft.

Speziell in der Arbeitswelt stellen Jungangstellte ganz andere Herausforderungen an ihren Arbeitgeber, als das vor 20 Jahren der Fall war. Die Generation Y fragt in Bewerbungsgesprächen nicht mehr primär nach der Gehaltshöhe und etwaigen Bonuszahlungen, sondern mindestens ebenbürtig nach Work-Life-Balance, Fitnessstudio- bzw Sportangeboten, Sabbaticals, Homeoffice und Vertrauensarbeitszeiten.

Was diese Generation sich nicht nachsagen lassen möchte ist Faulheit oder „verweichlichte“ Charakterzüge. Im Gegenteil: Es spricht nichts dagegen, Freitagabend um 22:00 Uhr Emails zu beantworten oder Sonntags Mittags auf dem Balkon eine Studie zu erarbeiten. Was man sich wünscht ist eine flexible Handhabung dieser Prozesse, die einem das Recht und die Möglichkeit auf ein hohes Maß an Selbstbestimmung einräumt.

 

Mit diesen genannten Vorstellungen eines attraktiven Berufs, in denen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit mehr oder weniger verschwinden, stellen wir nun fest, dass der optimale Beruf für unsere Generation tatsächlich das Trading ist.

 

Denn folgende Punkte kann ich mit Daytrading vereinbaren:

  • Homeoffice – Ich kann letztendlich sogar arbeiten, wo ich will. Alles was ich benötige ist ein Laptop und stabilen Internetzugang.
  • Vertrauensarbeitszeiten –  Ich kann jeden Tag aufs Neue entscheiden, wann und wie lange ich traden möchte
  • Sabbaticals – Ebenso kann ich mir (je nach Kontostand) auch mal eine längere Auszeit gönnen (ich kenne einen Trader, der stets von November – Januar, ohne Trading in Thailand verweilt)
  • Work-Life-Balance – Ich könnte theoretisch 24h am Tag handeln. Also habe ich perfekte Bedingungen, mir meine Arbeits- und Freizeiten individuell einzuteilen

 

 

Last but not least, habe ich beim Trading die (theoretische) Möglichkeit, gigantisches Vermögen zu generieren. Während ich im Angestelltenverhältnis mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Millionär werde und auch als Selbstständiger nur geringe Chancen auf reizvolle Kontostände habe, ist es neben dem Trader oder Investor nur noch der Unternehmer, der durch eine clevere Idee finanzielle Freiheit erlangen kann.

Um das Trading erfolgreich zu betreiben, brauche ich also keine zündende Idee, wie Steve Jobs oder Bill Gates zu Ihren Anfangszeiten. Ich kann der unkreativste, introvertierteste Typ auf Erden sein und habe trotzdem gute Chancen auf die erste Million. Oder?

Oder eben nicht. Denn wie wir aus einigen vorherigen Artikeln wissen, benötige ich zunächst einmal ein funktionierendes Setup, was sich duplizierbar und beständig auf nahezu sämtliche Assetklassen und Zeiteinheiten anwenden lässt. Alleine der Weg zu einem nachhaltig profitablen Setup dauert schon eine ganze Weile und wird den ein oder anderen Euro versenken.

Wenn dieser Schritt endlich mal geschafft ist, sage ich dir: „Glückwunsch, du hast ca. 10% der Ausbildung zum Trader, erfolgreich absolviert“.

Nun widmen wir uns den fehlenden 90% und dort findet eine „natürliche Auslese“ statt. Denn mit zunehmender Trading-Dauer merkst du, dass da noch jemand ist, der irgendwie tagtäglich die Handbremse zieht und das Konto nicht wie gewünscht wachsen lässt. Um ehrlich zu sein legt er sogar den Rückwärtsgang ein.

Und dieser jemand, ist niemand anders als DU selbst! Präziser ausgedrückt: Deine Psyche! Du bemerkst langsam aber sicher, dass du ständig von deinem Setup abweichst. Eigentlich wolltest du den StopLoss nicht nochmal wegsetzen und eigentlich wolltest du den Trade nicht so früh beenden. Trotzdem hast du es getan und fragst dich nun im Nachhinein: „Bin ich vor dem Rechner ein anderer Mensch? Wer macht den Trade da eigentlich? Ich oder mein innerer Teufel?

In einem Buch von Michael Voigt habe ich das folgende Zitat gelesen, was sich nachhaltig in  meinem Kopf positioniert hat und das Dilemma des Tradings sehr präzise darstellt:

 

„Börsenhandel ist ein Werk des Teufels, das Gott nur zugelassen hat, um die Menschen zu prüfen und die geistig Schwachen von den Starken zu trennen…“ 

 

Bezogen auf diesen Artikel möchte ich damit klarstellen, dass Trading ein sehr verlockender Beruf ist und viele Ziele und Wünsche mit Hilfe des Tradings erfüllt werden können! Diese Perspektive bringt kaum ein anderer Job mit. Doch leider schaffen nur weniger als 10% den Sprung in die finanzielle Freiheit.

Mache also nicht den Fehler, nach erfolgreichen 2 – 3 Monaten zu glauben, deine Trading-Ausbildung sei beendet und du nun der perfekte Trader. Es wird immer wieder Situationen geben, die dich als Händler vor eine harte Prüfung stellen. Habe immer die notwendige Demut vor dem Markt und die notwendige Disziplin um deine Emotionen zu kontrollieren.

Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg bei dieser Mission!

 

 

Pressekontakt und weitere Informationen zur Studie:
CFD-Verband
Ressort Marktstudien
Bockenheimer Anlage 46
60322 Frankfurt am Main
studie@cfdv.de

 

Tim Grueger
Tim ist CEO & Trader bei tradingfreaks.com. Er ist Bachelor of Science (Finance) und hat für zwei große Banken gearbeitet. Tim handelt hauptsächlich das Forex Newstrading, so wie diverse Hedgefunds und Investmentbanken. Du kannst seine Strategie im kostenlosen Webinar sowie im Top Trader Programm einsehen und erlernen. Tim empfiehlt diesen FX- und CFD-Broker. <<<<<<Hier geht es zu Tim´s Trading Story.:>>>>>> Hier geht es zu Tim´s Youtube Videos.:

4 KOMMENTARE

  1. Mal ehrlich, kann sich CFD-Daytrading bei Gebühren von 5€ (plus geringen prozentualen Anteil) pro Trade bei geringer Investitionssumme in der Praxis lohnen?

    • Hi!
      Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Du hast bei CFDs eine andere Kostenstruktur als bei gewöhnlichen Wertpapieren. Das was du beschreibst (5EUR + prozentualer Anteil) ist bei Aktien/Anleihen gegeben. Bei Forex- und Index-CFDs haben die meisten Broker überhaupt keine Ordergebühr, sondern nur den Spread. Wenn du eine Position über Nacht hälst, können dann, je nach Ausrichtung, noch Finanzierungskosten oder Gutschriften erfolgen. Das ist aber bei 1 CFD auf den DAX gerade einmal um die 0,80 EUR. Wenn du ein Depot über brokerdeal eröffnest, kriegst du sogar noch Erstattungen am Ende des Monats.

      Man kann also durchaus mit kleinen Summen anfangen.

  2. Ich glaube dass es mitunter daranliegt, dass die Hürde ein Depotzu eröffnen und mit wenig Kapital loslegen zu können, der Hauptgrund ist. Aber auch die Tatsache, dass die 20-30 jährigen heute ein anderes Bild von der Berufswelt haben und nicht mehr dieses klassisches Sicherheitsbedürfnis.

  3. Der ein oder andere findet Erfüllung darin, sein eigener Chef zu sein oder anders formuliert, keinen nervigen Vorgesetzten zu haben! Beim Trading ist wirklich jeder seines Glückes Schmied..

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