Die letzte starke Währung fällt

EURCAD Chart

Forex Trader haben gestern ein neues Signal erhalten. Die guten Trader haben es verstanden. Der Rest schaut weiter auf die Charttechnik. Hier erfährst du mehr dazu.

 

Der kanadische Dollar war der Gewinner des Monats September. Nun ja, bis gestern. Das Blatt dürfte sich nun wenden, denn es gibt Parameter, die auf eine Abschwächung deuten. Auch alle anderen G8-Währungen sind angeschlagen. Der EUR leidet noch unter den Nachwirkungen der Bundestagswahl, der GBP unter Brexit-Ungewissheit, der AUD und NZD unter schwachem Wirtschaftswachstum, usw.

Wer unseren Blog schon eine Weile verfolgt, der weiß, dass erfolgreiches Forex Trading nur funktioniert, wenn man weiß, wer den Preis einer Währung beeinflusst. Für diejenigen, die das noch nicht mitbekommen haben, gibt es hier eine kurze Zusammenfassung.

Eine Währung wird maßgeblich durch die Zinsen und die Inflation des jeweiligen Landes bewegt. Die Höhe der Zinsen wird bekanntlich durch die heimische Zentralbank oder Notenbank festgelegt.

Als Faustformel gilt:

“Hebt die Zentralbank die Leitzinsen an, steigt die Währung. Senkt sie die Zinsen, fällt die Währung.”

Da die Märkte einen Zinsentscheid gerne vorwegnehmen, in dem sie die Indikatoren der Zentralbank ständig neu bewerten, bewegt sich eine Währung bereits auf Basis der zukünftigen Zinsprognosen.

Gestern wurde diese Vorgehensweise wieder sehr deutlich – und zwar im kanadischen Dollar.

 

Warum fällt der CAD seit gestern?

Wenn wir einen Blick, in den noch frischen 1h-Chart des EURCAD werfen, dann sehen wir am 27.09.17 gegen 17:45 Uhr eine deutlich steigende Kerze. Demnach wurde der EUR stark bzw. der CAD schwach. An wem lag es letztendlich?

Die Verantwortung für diesen Move trägt der CAD, denn es gab neue Informationen zur Ausrichtung der kanadischen Geldpolitik von Governor Poloz.

EURCAD Chart

Natürlich hat der CAD auch in anderen Währungspaaren abgewertet, sodass der EURCAD hier nur als Beispiel für die Volatilität dient.

Warum fiel der CAD letztendlich?

Wer sich an die erste Septemberwoche erinnert, der weiß, dass die kanadische Zentralbank den Leitzins überraschend um 0,25% erhöht hatte. Das sorgte für einen starken Anstieg des kanadischen Dollar. Die Marktteilnehmer sahen diese Verfahrensweise der Bank of Canada als Indiz für eine Periode mehrerer Zinsanhebungen, so wie bei der FED.

Gestern hat Poloz in seiner Rede dann klargemacht, dass man vorerst keine weiteren Anhebungen plane und erst einmal abwarten möchte, wie der letzte Zinsschritt in der kanadischen Wirtschaft ankommt.

Die Marktteilnehmer wurden von dieser Aussage negativ überrascht und Überraschungen, sowohl positiv als auch negativ, sorgen immer für Volatilität.

Die Frage, die man sich als Trader stellen muss lautet: Konnte ich mich auf dieses Event vorbereiten?

Ja, natürlich. Denn es wurde in diversen Wirtschaftskalendern angekündigt und als wichtig für den CAD eingestuft. Durch diese Veränderung des Sentiments sehe ich den CAD in den nächsten Tagen tendenziell schwächer, wobei natürlich jederzeit neue Faktoren dazukommen können, die das Sentiment wiederum drehen. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung des Ölpreises, des USD, politische Spannungen, etc.

Generell bieten solche Events sehr gute Tradingchancen. Ich kann nur jedem FX Trader empfehlen, das Verständnis für die Fundamentaldaten einer Währung zu entwickeln, denn es ist unerlässlich für Erfolg im Trading! Achte ich hier nur auf den Chart, habe ich nicht das nötige Selbstvertrauen für einen Trade.

Wie du dich mit solchen Informationen täglich auf dein Trading vorbereitest, erfährst du hier.

 

Viel Erfolg in der restlichen Handelswoche!

 

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Tim Grueger

Tim Grueger

Tim ist CEO & Trader bei tradingfreaks.com. Er ist Bachelor of Science (Finance) und hat für zwei große Banken gearbeitet. Tim handelt hauptsächlich das Forex und Aktien Newstrading, so wie diverse Hedgefunds und Propfirmen. Du kannst seine Strategie im kostenlosen Webinar sowie im Top Trader Programm einsehen und erlernen.
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