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US Wahl – Ausblick, Erläuterungen und Ablauf

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Keine 30 Tage mehr bis die US-Amerikaner ihren Präsidenten am 03. November 2020 wählen.

Nach der großen Überraschung von 2016 wissen die Demokraten nun mit wem sie es zu tun haben.

In diesem Beitrag bekommst du eine Übersicht zum Wahlsystem in den USA, eine Übersicht zu den Staaten, auf die es wohl in den nächsten Wochen und bei Umfragen zu achten gilt und auch ein paar Szenarien und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft und Märkte.

 

Die Wahl des Präsidenten

In den USA wird der Präsident nicht direkt vom Volk gewählt.

So konnte auch im Jahr 2016 die damalige Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, insgesamt knapp 3 Mio. mehr Stimmen erreichen als der Wahlsieger und heutige Präsident Donald Trump.

Wie war dies möglich?

In den USA wählen sogenannte „Wahlmänner“ den Präsidenten.

Jeder Staat hat eine bestimmte Anzahl dieser Wahlmänner. Die Anzahl wird nach der Menge an Wahlmännern festgelegt, wie die der einzelne Staat im Kongress (bestehend aus Senat und Repräsentantenhaus) hat.

Grob kann man sich hierbei an der Bevölkerungsanzahl der einzelnen Staaten orientieren
=> Je größer die Anzahl der Einwohner, desto mehr Wahlmänner stellt dieser Staat.

So hat beispielweise Kalifornien 55 Wahlmänner und Hawaii „nur“ vier.

Insgesamt gibt es im Kongress 538 Sitze, d.h. um die Wahl zu gewinnen muss einer der Kandidaten mind. 270 Wahlmänner bekommen.

Aktuell hat der Herausforderer der Demokraten, Joe Biden, einen Vorsprung im Schnitt von rund 10 Basispunkten (Durchschnittswert bei Real Clear Politics  – https://www.realclearpolitics.com).

Kongress (Repräsentantenhaus & Senat)

Repräsentantenhaus

Wie alle zwei Jahre werden auch dieses Mal die 435 Mitglieder des Repräsentantenhauses gewählt.

Aktuell wird das Haus von den Demokraten „dominiert“ und diese stellen mit 232 Mitgliedern den Großteil der dortigen Entscheidungsträger.

Vorsitzende/Sprecherin des Repräsentantenhauses ist die zuletzt häufig in den Medien vorkommende Nancy Pelosi.

 

Senat

Auf der anderen Seite gibt es dann noch den Senat.
Dieser besteht aus 100 Mitgliedern mit einer Amtszeit von jeweils sechs Jahren.

Alle zwei Jahre wird auch hier gewählt, dann aber nur ein Drittel der Mitglieder.

Aktuell haben hier die Republikaner mit einer Anzahl von 53 Senatoren die Mehrheit.

Am 03. November werden hier (ausnahmsweise) 35 Sitze und damit mehr als ein Drittel gewählt.

Die 35 Sitze verteilen sich auf die üblichen 33 + 2 weitere Sitze sind vakant.

Von den zur Wahl stehenden Sitzen haben aktuell die Republikaner 23 und die Demokraten 12.

Soweit die grobe Einordnung der Wahl und des amerikanischen Wahlsystems.

 

Wie geht es jetzt in den letzten Wochen zeitlich weiter und auf was gilt es zu achten?

Nach der ersten TV-Debatte zwischen Trump und Biden, welche zwar viel Aufmerksamkeit erhielt aber wenig Klarheit schaffte, ging es in der Nacht am 07/08.10.2020 mit den beiden Kandidaten für die Vizepräsidentschaft weiter.

Der aktuelle Vizepräsident Mike Pence trat gegen die demokratische Herausforderin Kamala Harris an.

Knapp eine Woche später am 15. Oktober, soll es dann mit der zweiten TV-Debatte zwischen Joe Biden und Donald Trump weitergehen.

Ob und wie diese nun stattfinden wird, nachdem Trump vor wenigen Tagen nach einem positiven Corona-Test in ein Krankenhaus kam, ist nun erst einmal fraglich.

Stand jetzt, geht es ihm laut offiziellen Angaben schon wieder viel besser und die Erholung schreitet gut voran.

Laut seinen letzten Aussagen sei er bereit an der zweiten Debatte persönlich teilzunehmen und sie müsste nicht online veranstaltet werden.

Die dritte und letzte Debatte gibt es dann am 22. Oktober.

 

Swing-States – Besonderheit der US-Wahl

Wir haben zu Beginn schon die Wahl des Präsidenten durch die Wahlmänner angesprochen.

Aufgrund der unterschiedlichen Verteilung dieser Wahlmänner und der Gegebenheit, dass manche Staaten klar vorherzusagen sind, braucht man im Endeffekt nur auf eine Hand voll Staaten achten.

So ist es bspw. nicht überraschend, wenn die Demokraten Staaten wie Kalifornien oder New York gewinnen.

Auf der anderen Seite sollte es wiederum niemanden überraschen, wenn die Republikaner die Staaten Wyoming und Alabama gewinnen.

Man sollte hauptsächlich bei der US-Wahl auf die sogenannten „Swing-States“ achten.

Swing-States sind die Staaten, welche eben keine direkte Prognose zulassen und in denen der Gewinner in den letzten Jahren nie klar war.

Swing-States sind Staaten, in welchen in dem einen Jahr mal ein Demokrat gewinnt und bei der nächsten Wahl gewinnt womöglich ein Republikaner.

Es gibt nun nicht „die Eine“ feste Definition eines Swing-States, sondern verschiedene Möglichkeiten diese festzulegen.

Welche Staaten man aber bspw. mind. seit der Wahl im Jahr 2004 dazuzählt sind Florida, Nevada, New Hampshire, North Carolina oder auch Pennsylvania.

Laut dem Analysehaus FiveThirtyEight (538) sind die aktuell laut Umfragen engsten Staaten:

  • North Carolina,
  • Iowa,
  • Pennsylvania,
  • Wisconsin,
  • Nevada
  • Michigan
  • und Florida

Die Wichtigkeit von Florida erkennt man auch nochmals an den beiden Fakten, dass laut den Analysten der DanskeBank seit 1964 der Gewinner immer Florida und Ohio gewonnen hat.
Eine Ausnahme 1992: In dem Jahr hat der Demokrat Bill Clinton die Wahl gewonnen, musste aber in Florida eine Niederlage einstecken.

Außerdem hat seit 1924 hat kein Republikaner mehr ohne Florida gewonnen.

 

Wie sieht es aktuell in den Swing-States aus?

Fangen wir oben in der Liste an:

North-Carolina – 15 Wahlmänner (2016: Trump +3,7)

(Quelle: Real Clear Politics  – https://www.realclearpolitics.com)

Aktuell führt hier Biden knapp mit 1,4 Punkten Vorsprung.

Wir sehen auch, dass die Differenz vor ein paar Wochen noch erheblich größer war (5-6 Punkte Vorsprung) hier ist also noch nichts entschieden und die Prognosen für den Staat können, je näher die Wahl rückt, interessant werden.

 

Iowa – 6 Wahlmänner (2016: Trump +9,5)

(Quelle: Real Clear Politics  – https://www.realclearpolitics.com)

Auch hier führt aktuell Biden knapp mit 1,4 Punkten Vorsprung und auch die nächsten Umfragen dürften mit Spannung erwartet werden.

Im Vergleich zu North Carolina ist Iowa aber nicht ganz so wichtig, da hier weniger als die Hälfte der Wahlmänner zu gewinnen sind.

 

Pennsylvania – 20 Wahlmänner (2016: Trump +0,7)

(Real Clear Politics  – https://www.realclearpolitics.com)

Pennsylvania zeigt derweil ein eindeutiges Bild und Biden kann hier seit Mitte/Ende April Woche für Woche zulegen und seinen Vorsprung ausbauen.

Aktuell liegt er hier rund 7 Punkte vorne und es müsste sich in den kommenden Wochen noch gut etwas ändern damit Trump noch eine Chance hat.

 

Wisconsin – 10 Wahlmänner (2016: Trump +0,7)


(Quelle: Real Clear Politics  – https://www.realclearpolitics.com)

 

Nevada – 6 Wahlmänner (2016: Clinton +2,4)

(Quelle: Real Clear Politics  – https://www.realclearpolitics.com)

Michigan – 16 Wahlmänner (2016: Trump +0,3)

(Quelle: Real Clear Politics  – https://www.realclearpolitics.com)

In Wisconsin, Nevada und Michigan sieht es ähnlich aus. Auch hier hat Joe Biden einen laut Umfragen recht komfortablen Vorsprung.
Man sollte diese Staaten aber trotzdem nicht aus Augen lassen.
2016 sah Hillary Clinton auch wie die sichere Siegerin aus und in Umfragen lag sie zu dem Zeitpunkt auch vor Trump – wenn auch weniger komfortabel als der aktuelle Vorsprung von Biden.

 

Florida – 29 Wahlmänner (2016: Trump +1,2)

(Quelle: Real Clear Politics  – https://www.realclearpolitics.com)

Wie schon am Verlauf der Linien zu erkennen wechselt man in Florida gerne mal die Seiten.

In den letzten 12 Monaten hatte bereits Biden die Führung, bevor sie Trump Anfang des Jahres übernahm, um sie dann in der Folge der Corona-Krise wieder deutlich abzugeben.

Seit August konnte Trump dann wieder erneut gut aufholen, bevor er dann in den letzten Tagen wieder deutlich an Stimmen verlor.

 

Möglichkeit der Teilnahme zur Wahl – Briefwahlen könnten in den Fokus rücken

Eine bei uns mehr oder weniger ganz normale Möglichkeit an einer Wahl teilzunehmen ist die Briefwahl.

Ich habe persönlich zumindest noch von keiner großartigen Diskussion gehört, ob diese sicher sind und man sie weiterhin stattfinden lassen sollte.

In den USA ist dies etwas anders.

Trump hatte Möglichkeit der Briefwahl zuletzt immer wieder in den Mittelpunkt gerückt.

Er bezweifelt, dass diese Möglichkeit sicher sei und sie deshalb von den Demokraten ausgenutzt wird, um den Wahlausgang zum eigenen Vorteil zu manipulieren.

Auch zweifelt er an der Fähigkeit des United States Postal Service diese Menge an Briefen störungsfrei verarbeiten zu können.

Die erwartete hohe Anzahl an Stimmen per Briefwahl könnte zumindest dafür sorgen, dass wir das Endergebnis nicht schon sofort am Wahltag erfahren werden.

Es könnte ein paar Tage, wenn nicht sogar Wochen dauern, bis man final den Sieger ermitteln kann.

 

Erfahrungen aus der Vergangenheit:

Beispielsweise hat es Mitte diesen Jahres bei einer Vorwahl für das Repräsentantenhauses in New York über sechs Wochen gedauert bis der Sieger bekannt war.

Besonders in den Swing-States wäre solch eine Verzögerung ein Nachteil.
Wenn wir in einem Staat wie bspw. Kalifornien ein eindeutiges Ergebnis am Wahltag sehen, sollten auch die Briefwahlstimmen für keine Überraschung mehr sorgen.

In Staaten in denen nur ein paar wenige Stimmen die beiden Kandidaten trennen wird es aber für einige Unsicherheit sorgen.

So hatte bei der Wahl im Jahr 2000 der spätere Sieger George W. Bush am Ende nur 537 Stimmen mehr als der demokratische Kandidat Al Gore.

 

Mögliche Unruhen bei knappen Wahlausgang?

Eine Verzögerung beim Wahlausgang erhöht aber immer die Wahrscheinlichkeit für mögliche Unruhen.

Vor allem wenn eine Wahl so hitzig und emotional ausgetragen wird wie dieses Jahr.

Bei einem sehr knappen Wahlausgang wird es wohl den ein oder anderen Trump-Supporter geben, welcher das Ergebnis nicht anerkennen bzw. akzeptieren wird.
Man wird sich dann wohl auf die Manipulation durch die Briefwahl und Median berufen.

Hoffnung machen ein paar Republikaner, welche schon angedeutet haben, dass man im Fall einer Niederlage für einen reibungslosen Übergang sorgen wird.

Auf der anderen Seite sind die Demokraten mittlerweile nun auch schon seit fast 4 Jahren dran, dass Ergebnis von 2016 zu bezweifeln und starten eine Ermittlung nach der anderen bzgl. möglicher Manipulationen.

Hier ist also zuletzt keine der beiden Seiten mit einem guten Beispiel vorangegangen.

 

US Wahl: Wie wird der Markt reagieren?

Jede Verzögerung bei der Auszählung bzw. jedes Anzeichen dafür, dass eine der beiden Seiten den Wahlausgang nicht anerkennt, wird wohl vorerst für Risk-Off Sentiment sorgen.

Wobei man sich größtenteils einig ist, ist dass bei den meisten Wahlausgängen der US-Dollar verlieren sollte.

Die Ausnahme wäre, wenn der jetzige Status Quo beibehalten wird.
Dies wäre der Fall, wenn Trump die Wahl gewinnt, die Republikaner den Senat und die Demokraten das Repräsentantenhaus weiter anführen.

Bei solch einem Ergebnis dürfte sich im Vergleich zu den letzten Wochen und Monaten nicht viel ändern.

 

Blue Wave

Sollte es zu einer sogenannten „Blauen Welle/Blue Wave/Blue Sweep“ kommen, bedeutet dies, dass die Demokraten sowohl den Präsidenten stellen als auch das Repräsentantenhaus und den Senat leiten.

In diesem Falle müssten mögliche Gesetzesänderungen und Beschlüsse fast nur durchgewunken werden.

Sollte man sich bis zu Wahl nicht geeinigt haben, wovon aktuell auszugehen ist, wird wohl ein zweites großes Konjunkturpaket kommen.

Hierüber wird schon seit Tagen und Wochen diskutiert.

Die Demokraten streben eine Größe von mind. 2,2 Billionen an, wohingegen bei den Republikanern bei maximal 1,6 Billionen die Schmerzgrenze erreicht wird.
Sollten die Demokraten also alles gewinnen, können sie ihr gefordertes Paket, oder sogar noch größer, durchsetzen.

Dies wäre positiv für den Markt. Vor allem die Ankündigung auf grüne Energie und nachhaltige Investitionen zu setzen, kann in diesem Bereich für Aufschwünge sorgen.

Negativ wäre es dann auf der anderen Seite für die großen Öl-Konzerne.

Ein wenig Sorgen machen müsste sich dann aber wohl der Tech-Sektor.
Man spricht schon länger davon die großen Techkonzerne wie u.a. Google, Facebook und Amazon aufzuspalten.
Damit soll deren Einfluss und Position am Markt verkleinert werden und es wieder zu mehr Wettbewerb kommen.
Laut Politikern nutzen die Konzerne ihre Position aus und diktieren den Mitbewerbern einfach ihre Bedingungen. Wer den Bedingungen nicht folgt wird ausgeschlossen und hat allein recht wenig Chancen in der Online-Welt.

Für Druck am gesamten Markt könnten die dann erwarteten höheren Steuersetze sorgen.

Es ist davon auszugehen, dass die Demokraten die Steuern erhöhen werden – sowohl für Private als auch Unternehmen – auch wenn man im Wahlkampf nicht so gerne darüber spricht.

 

Red Wave

Der Wahlausgang mit der wohl aktuell geringsten Wahrscheinlichkeit ist die „Rote Welle/Red Wave/Red Sweep“

Dies würde bedeuten, dass die Republikaner alle drei Wahlen (Präsident, Senat und Kongress) gewinnen.

Auch hier müsste man dann mögliche Gesetzesänderungen und Beschlüsse fast nur durchwinken.

Die Pläne der Republikaner und die Fokussierung unterscheiden sich dann aber doch erheblich von denen der Demokraten.

Sollten die Republikaner alles gewinnen kann man wohl keinen Aufschwung bei nachhaltigen/grünen Technologien erwarten auch sollte sich der Tech-Sektor keine allzu großen Sorgen machen müssen.

Wenn etwas an den Steuersätzen geändert wird, dann wohl auch nur nach unten.
Trump sprach bspw. zuletzt vor ein, zwei Wochen von Steuersenkungen für die Mittelschicht.

Profitieren könnte auch der Finanzsektor in welchem es dann wohl zu weiteren Rücknahmen der Regulierung kommen wird.

Der Markt müsste sich aber wohl auf vier weitere Jahre unerwarteter Trump-Tweets einstellen und auch die Auseinandersetzung mit China wird so gut wie garantiert weitergehen.

 

Biden Präsident – Republikaner Senat

Mit solch einem Ergebnis hätte man zumindest einen eher berechenbaren Präsidenten, welcher auch nicht auf die Idee kommt, seine spontanen Ideen, Einfälle oder auch Wirtschaftsdaten über die sozialen Medien mitzuteilen.

Ich werde nie vergessen wie er mal ein, zwei Stunden vor dem eigentlichen BIP Ergebnis, welches für 14:30 Uhr erwartet wurde, das Ergebnis auf Twitter veröffentlicht hat.

Das Problem wäre, wie beim jetzigen Status Quo, fast das gleiche. Die Republikaner könnten so gut wie alle Vorhaben der Demokraten im Senat abschmettern lassen.

Dann sollte es so ähnlich wie der Großteil der zweiten Präsidentschaft von Obama verlaufen.

Auch hier wurden kaum noch Vorschläge umgesetzt, da der Senat diese größtenteils ablehnte und dagegen stimmte.

 

Fazit

Auch wenn die Umfragen weiterhin eine deutliche Sprache sprechen, rechne ich weiterhin mit einer spannenden Wahlnacht.

Wie oben beschrieben ist Florida einer von den Staaten auf denen der Hauptfokus liegen wird.

Ob wir ein finales Ergebnis noch in der Wahlnacht bekommen ist fraglich.

Für die Aktienmärkte insgesamt wäre ein Trump-Sieg oder zumindest ein Sieg der Republikaner in einer der beiden Kammern besser.

Biden´s Pläne für Steuererhöhungen könnten für ein wenig Druck im Markt sorgen.

Profitieren sollten hingegen Unternehmen aus dem Bereich der grünen/nachhaltigen Energien, da man aktuell davon ausgeht dass diese dann in den kommenden Jahren stark gefördert werden.

Sollte Trump gewinnen, kann man mit vier weiteren Jahren „Make America Great Again / America First“ rechnen.

Er wird sich weiterhin stark gegenüber dem Ausland und den Handelspartnern präsentieren und man sollte sich auf vier weitere Jahre Streitereien mit China einstellen.

Der USD sollte nicht so schwach werden wie unter Biden und könnte sogar leicht gewinnen.

Für die FED wiederum sollte es keine Rolle spielen wer von beiden gewinnt.

Die Geldpolitik wird weiterhin und langfristig sehr locker bleiben und die FED sollte keine Anstalten machen groß etwas zu ändern. Dies lässt die aktuelle und erwartete zukünftige Wirtschaft nicht zu und die Zinsen sollten mindestens bis zu nächsten Wahl bei nahe Null bleiben.

Die Analysten von Goldman Sachs tendieren in die gleiche Richtung und sagen, dass der US-Dollar auf seinen Tiefststand von 2018 fallen könnte.

„Die Risiken sind in Richtung Dollarschwäche geneigt. Das beste Ergebnis für den Dollar, aber gleichzeitig auch aktuell mit am unwahrscheinlichsten, ist ein Sieg von Mr. Trump in Kombination mit einer bedeutenden Verzögerung bei den Impfstoffen“ Eine ‚blaue Welle‘ bei den Wahlen und positive Nachrichten über den Zeitplan für den Impfstoff könnten den handelsgewichteten Dollar und den US-Dollar-Index wieder auf ihre Tiefststände von 2018 zurückbringen“.

Sie ergänzen noch, dass „der Impfstoff für den Verlauf des Aktienmarktes einen wichtigeren Faktor als das Wahlergebnis darstellt.“

 

Wir sind jedenfalls gespannt, freuen uns schon auf die Wahlnacht und werden diese wohl wieder zusammen im Büro verbringen – die Märkte sind ja schließlich auch geöffnet 😉

Grüße

Andreas

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Andreas
Andreas ist gelernter Bankkaufmann und Analyst bei Tradingfreaks. Seine mikroökonomischen und makroökonomischen Fähigkeiten sind goldwert für Trader und Investoren! Er handelt mit Aktien, CFDs und ETFs. Dabei wird eine Strategie bestehend aus "Buy and Hold" und Aktien-Daytrading auf News-Basis verfolgt.

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