Daytrading: Was sind CFDs?

CFDs

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In diesem Artikel erkläre ich dir was CFDs sind und wie du sie für das Trading nutzen kannst.

CFDs stehen für “Contracts for Difference” (auf deutsch: Differenzkontrakte) und sind derivative Finanzprodukte.

Mit Hilfe von CFDs lassen sich Aktien, Indizes, Währungspaare, Rohstoffe etc. handeln, ohne diese physisch kaufen oder verkaufen zu müssen.

Anstatt den Basiswert wie beispielsweise eine Aktie zu kaufen, erklärt man sich beim CFD-Handel damit einverstanden, die Wertdifferenz eines Basiswerts von dem Zeitpunkt, an dem der Vertrag eröffnet wird, bis zu seinem Abschluss auszutauschen.

Es zählt also die Wertdifferenz zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs.

Die wichtigsten Eigenschaften von CFDs

Short und Long Trades

Einer der großen Vorteile von CFDs ist die Möglichkeit auf steigende sowie auf fallende Kurse zu spekulieren.

Ein Longtrade bezeichnet das Spekulieren auf steigende Kurse. Dementsprechend bezeichnet ein Shorttrade das Spekulieren auf fallende Kurse.

Egal, ob Du dich long oder short positionierst – Gewinne und Verluste werden erst realisiert, nachdem die Position geschlossen wurde.

Hebeleffekt (Leverage)

Trader können mithilfe des Hebels, Kapital “borgen” um mit einer relativ kleinen Einlage ein größeres Volumen an einem bestimmten Markt zu handeln.

Es bietet somit die Möglichkeit, potenzielle Gewinne zu vervielfachen – allerdings ebenso die Verluste.

Wenn du also beispielsweise eine Aktie mit einem Hebel von 1:5 handelst, so könntest du mit einem Einsatz (Margin) von 1000€ das Handelsvolumen auf 5000€ erhöhen.

Bei einer Wertsteigerung der Aktie in Höhe von 1% würde der Gewinn 50€ betragen.

Falls die Aktie um 1% fallen würde, würde der Verlust dementsprechend auch 50€ betragen.

Hedging mit CFDs

CFDs können auch zum Hedging also zur Absicherung gegen Verluste in einem bestehenden Portfolio genutzt werden.

Wenn du beispielsweise der Meinung bist, dass eine Position in deinem Portfolio an Wert verlieren könnte, so kannst du durch einen CFD-Leerverkauf potentielle Verluste ausgleichen.

Angenommen du besitzt Aktien im Wert von 1000€. Nun kannst du eine CFD Short Position mit demselben Gegenwert eingehen und potentielle Verluste eines Wertverlustes durch den laufenden Gewinn deines CFD Short Trades ausgleichen.

Die Funktionsweise von CFDs

Handelsgröße

Der Wert eines CFDs (Kontrakt) hängt immer von dem jeweiligen Basiswert ab und stimmt oft mit der Größe überein, in der dieser am Markt gehandelt wird.

Bei Aktien-CFDs entspricht ein Kontrakt in der Regel einer Aktie.

Haltedauer

Für die meisten CFD Trades gibt es kein fixes Verfallsdatum.

Solltest du jedoch deine CFD Position am Ende eines Handelstages (ca. 23 Uhr) offen lassen, so zahlst du Finanzierungskosten für das Halten über Nacht.

Berechnung von Gewinn und Verlust

Für die Berechnung des Gewinn und Verlust, musst du zunächst die Anzahl der Kontrakte mit dem Wert pro Kontrakt (“pro Punkt” – Bewegung) multiplizieren.

Diese Summe multipliziert du dann mit der Punktedifferenz zwischen dem Eröffnungskurs und dem Schließungskurs der Position.

Damit du eine vollständige Berechnung des Gewinn und Verlust durchführen kannst, musst du auch alle bezahlten Gebühren abziehen.

Dazu gehören beispielsweise Kommissionen für das Eröffnen bzw. Schließen einer Position und mögliche Finanzierungskosten.

Zum besseren Verständnis werden wir im folgenden eine Beispielrechnung durchführen:

Angenommen du hast 10 Kontrakte des deutschen Leitindex (Dax 40), als dieser bei 15.000 Punkten handelte.

Ein einzelner Kontrakt hat in diesem Fall eine Wertigkeit von 1 € pro Punktbewegung.

Jedes Mal, wenn der Dax um einen Punkt steigt, würdest du 10€ gewinnen (10 x 1€ pro Kontrakt).

Wenn du den Dax bei 15.100 Punkten verkaufen würdest, hättest du 1000€ gewonnen.

1000 = (10 x 1€) x (15.100 – 15.000)

Wenn du den Dax bei 14.900 Punkten verkaufen würdest, hättest du 1000€ verloren.

-1000 = (10 x 1€) x (14.900 – 15.000)

Kommissionen und Spreads

Die Preise von CFDs werden in zwei Notierungen angegeben: dem Kaufpreis und dem Verkaufspreis.

Der Kaufpreis ist auch als Briefkurs bekannt und ist der Preis, zu dem Du eine CFD Long Position eröffnen kannst.

Der Verkaufspreis ist auch als Geldkurs bekannt und ist der Preis, zu dem Du eine CFD Short Position eröffnen kannst.

Die Verkaufspreise werden immer leicht unter dem aktuellen Marktpreis liegen und die Kaufpreise werden leicht höher sein.

Die Differenz zwischen den beiden Kursen wird als Spread bezeichnet.

Die Kosten für das Eröffnung einer CFD Position werden meistens durch den Spread abgedeckt.

Allerdings gibt es auch Basiswerte, wie beispielsweise Aktien CFDs, die nicht durch den Spread abgerechnet werden.

Die Gebühr für das Eröffnen einer Position ist dann kommissionsbasiert.

CFD Positionsgrößen-Rechner

Der Positiongrößen-Rechner ist ein wichtiges Werkzeug für das Risikomanagement.

Es schlägt eine Positionsgröße vor, die Variablen wie Kontowährung, Kontogröße, Verlust-Stopp-Werte und prozentuales Risiko berücksichtigt.

Auf der Website von GBE Brokers findest du einen kostenlosen CFD Positionsgrößen-Rechner inklusive Anleitung.

Wo können CFDs gehandelt werden?

Ein seriöser Broker ist Voraussetzung um mit dem CFD Trading starten zu können.

Seriös bedeutet, dass er entsprechend reguliert ist, faire Konditionen anbietet und eine möglichst große Produktpalette hat.

Wir empfehlen die folgenden Broker:

GBE Brokers

1. GBE Brokers

Sitz: Hamburg, Limassol

Produkte: Forex CFDs, Aktien CFDs, Index CFDs, Rohstoff CFDs, Krypto CFDs,

Handelssoftware: Metatrader 4 & 5 (Desktop, Webversion, Mobil/App)

Tools: Positionsgrößenrechner, Pip-Rechner, Margin-Rechner, Wirtschaftskalender, Fibonacci-Rechner, Pivot-Point-Rechner, MT4-Booster-Paket

Einlagensicherung: 20,000 EUR (GBE), zusätzlich Versicherung bis zu maximal 250,000 EUR pro Privatkunde (Lloyds) inklusive

Regulierung: BaFin, Cysec, Mitglied im Investor Compensation Fund

Mindesteinzahlung:  Ab 1.000 EUR (Durchschnitt lt. eigener Angaben 15.000 EUR)

Abgeltungsteuer: Keine automatische Abführung

Besonderheiten:  Einer der größten Trading Broker nach Handelsvolumen, starkes institutionelles Geschäft, Besuch möglich.

Stärken: Günstiger FX&CFD Handel, deutscher Support, persönlicher Ansprechpartner mit Einrichtungsunterstützung für Anfänger

>Hier< geht es zu GBE Brokers

Colmex Pro

3. ColmexPro

Sitz: Limassol

Produkte: Aktien, Aktien CFDs, Index CFDs, Rohstoff CFDs, Krypto CFDs,

Handelssoftware: Metatrader 4, ColmexPro 2.0, MultiTrader

Tools: Aktien Echtzeit inklusive Level II für 15 USD p.M.

Einlagensicherung: 20.000 EUR

Regulierung: Cysec, FSCA, Mitglied im Investor Compensation Fund

Mindesteinzahlung:  Ab 500 EUR

Abgeltungsteuer: Keine automatische Abführung

Besonderheiten: Über 9.000 Aktien, kein Spreadaufschlag, geringe Kommission, einfache Handelssoftware. Gründer ist Meir Barak, ein bekannter Aktien Trader, der ähnliche Setups handelt wie wir.

Stärken: Günstige Konditionen, viele Aktien, einfache Plattform, schnelle Orderausführung.

>Hier< geht es zu Colmex Pro

Jeder der genannten Broker wurde von uns geprüft und bietet zudem ein kostenloses Demokonto an, um die jeweilige Software kennen zu lernen. Es können ggf. weitere Gebühren wie Inaktivitätsgebühren anfallen. Alle Angaben stammen von der Webseite des jeweiligen Anbieters oder persönlichen Gesprächen. Wir übernehmen keine Gewähr für die Aktualität oder Richtigkeit der Daten und Infos.

Bei Fragen stehen wir dir gerne per Privatnachricht oder Email an team@tradingfreaks.com zur Verfügung!

Bis demnächst und Gute Trades!

Lukas

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Lukas Godau

Lukas Godau

Lukas ist Analyst bei TradingFreaks. Er erstellt Artikel zu allen relevanten Tradingthemen sowie tägliche Watchlists mit Trade Ideen für das Trading Team, wovon auch die Mitglieder des Top Trader Programms profitieren.

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