Start Trading Strategien Die Außenseiter im Forextrading – Vorteile und Nachteile

Die Außenseiter im Forextrading – Vorteile und Nachteile

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Fast jeder Forexbroker bietet neben den Major Devisenpaaren auch weniger bekannte Währungen für das Forextrading an. Das bietet Chancen aber auch Risiken, wie du gleich erfahren wirst.

Hast du dir schon einmal alle Forexpaare angeguckt, die der heimische Broker zum Handel anbietet?

Du solltest es unbedingt mal tuen. Oft findest du in den Nebenwerten gute Trading Setups, die es sich lohnt zu traden.

Doch auch hier musst du gewisse Kriterien beachten, die dir bei den Majors wie EURUSD, GBPUSD, EURJPY, usw. in der Regel nicht begegnen.

Warum immer nur EURUSD?

Das meistgehandelte Währungspaar ist mit Abstand der EURUSD. Die beiden Währungen spielen im internationalen Handel die größte Bedeutung. Das liegt einerseits an der politischen Stabilität (Ok, Kollege Trump arbeitet konsequent am Gegenteil…) und andererseits an den Wirtschaftsstrukturen der jeweiligen Länder.

Auch unter Tradern ist der EURUSD die beliebteste Währung, vor allem in der DACH Region. Wenn mich aber nur auf den EURUSD und vielleicht noch den DAX konzentriere, mache ich einen Fehler, besonders im Daytrading.

Wir wissen, dass wir uns eine Trading Strategie erarbeiten müssen, die uns klare Regeln aufzeigt, wann und wie wir einen Trade im jeweiligen Asset eingehen (und wann nicht). Das kann eine Kombination aus Fundamentalanalyse und Charttechnik sein, oder eben ein x-beliebiger Ansatz, der sich im Backtesting als vielversprechend erwiesen hat.

Als Trader habe ich in den höheren Zeiteinheiten (z.B. ab Stundenchart) vielleicht 1 Signal am Tag pro Asset, dass ich handel kann. Wenn ich nun den ganzen Tag auf meinen Bildschirm gucke und jedem Tick des EURUSD zuschaue, dann werde ich schnell nervös, wenn der Tag sich dem Ende neigt und ich noch keinen Trade machen konnte. Der Trader läuft dann Gefahr, schnell noch einen Trade zu positionieren, damit der Tag nicht „völlig umsonst war“.

Diese Haltung ist äußerst gefährlich, denn ich handel etwas, was nicht meinem Trading Setup entspricht und kein positives CRV hat.  Habe ich aber 10, 20 oder 60 Währungspaare auf dem Schirm, dann kann ich mir täglich die besten Setups herauspicken. Damit habe ich bei jedem Trade tendenziell ein positives Chance-Risiko-Verhältnis. Das ist wichtig für langfristigen Trading Erfolg!

Der Erfolg wird aber auch durch weitere Parameter bestimmt, die speziell bei den weniger bekannten Forexpaaren gegeben sind.

 

Worauf muss ich bei Nebenwerten im Forexhandel achten?

Egal ob ich nun Forex, Aktien, Rohstoffe oder Oldtimer handel. Ich brauche immer einen Markt, an dem sich Käufer und Verkäufer treffen und einigen können. Jeder Marktteilnehmer wünscht sich dabei eine hohe Liquidität.

Der Forexhandel ist von allen Assetklassen mit Abstand der liquideste Markt. Das heißt, der soeben erwähnte Wunsch wird uns erfüllt. Dennoch gibt es unter den einzelnen Währungspaaren durchaus Unterschiede in der Liquidität.

Das ist für Swingtrader weniger relevant als für Daytrader und erst recht für Scalper. Wie macht sich das bemerkbar? In vielerlei Hinsicht.

Zum einen haben Forexbroker ein höheres Risiko im Rahmen der Orderausführung und müssen sich entsprechend absichern. Das wiederum führt zu größeren Spreads in den weniger liquiden FX Paaren. So ist ein EURUSD sehr liquide und damit auch günstig, ein EURTRY entsprechend teurer für den Trader. Zum anderen kann es in volatilen Phasen, z.B. bei Zinsentscheiden, zu Gaps kommen oder der Broker stellt für mehrere Sekunden keinen Kurs.

Der Swingtrader kann mit einem Punkteziel von 100-200 Pips gegebenenfalls darüber hinwegsehen, wenn er 10 Pips schlechter als geplant eingestoppt wird, für den Scalper ist das aber schon eine mittlere Katastrophe. Solche Szenarien muss ich in meinem Risikomanagement berücksichtigen.

 

Welche Nebenwerte lohnen sich?

Um einen generellen Überblick zu bekommen, teile ich hier einzelne Währungspaare in „Majors“ und „Nebenwerte“ ein. Die Majors sind die liquidesten Paare und bieten die besten Konditionen.  Dazu gehören EUR, USD, GBP, JPY. Zu den Nebenwerten zählt theoretisch der „Rest“, aber auch hier gibt es noch einmal Unterschiede.

Immer noch sehr liquide sind CHF, AUD, CAD, NZD. Zusammen mit den Majors bilden sie die G8. Weniger liquide aber immer noch beachtenswert sind SEK, NOK, ZAR, MXN und TRY. Hier gibt es für mich jede Woche 1-2 Szenarien, die einen Trade rechtfertigen.

Welche das sind, stelle ich dir jetzt vor.

 

Trade Beispiele für Skandinavien und Co.

Wenn wir uns auf den Handelstag vorbereiten, sollten wir immer einen Wirtschaftskalender hinzuziehen. Nur so wissen wir, wann es mit Gewissheit volatil wird und wir einen neuen Trade eingehen oder bestehende Trades absichern.

Auf investing.com finde ich einen Wirtschaftskalender, der mir auch die Ereignisse der Nebenwerte anzeigt. Ich achte dabei besonders auf Inflationsdaten, da sie regelmäßig für große Volatilität in der entsprechenden Währung sorgen. Das liegt daran, da sie für die Zentralbanken ein wichtiger Indikator für die Ausrichtung der Geldpolitik sind und die Währung wiederum davon abhängig ist.
Neben den G8 Währungen habe ich mit der Zeit meine gehandelten Forexpaare im Rahmen der Veröffentlichung von Inflationsdaten auf EURSEK, EURNOK, USDSEK und USDNOK erweitert.

Werfen wir dazu einen Blick auf die Skandinavier – also SEK und NOK.

In dem nachfolgenden Chart sehen wir den EURNOK Kurs in der 15-Minuten Skalierung. Eine Kerze entspricht also 15 Minuten.

EURNOK 15 minutenchart Forex

Wir sehen, dass am 10.10.17 um 08:00 Uhr eine volatile Kerze entsteht, die auf die Veröffentlichung der Norwegischen Inflationsdaten zurückzuführen ist. Wie lässt sich das nun handeln?

Das gute ist, dass ich mich auf das Event vorbereiten kann. Ich weiß zwar nicht direkt, wie es ausgeht und bin hier auf einen schnellen Kalender oder Newsfeed angewiesen, doch ich weiß dass mit hoher Wahrscheinlichkeit Volatilität aufkommt und die kann ich dann eben nutzen.

Scalper, die einen guten Broker haben, können hier mit Buystops und Sellstops arbeiten und versuchen, schnellstmöglich und sauber in den Trade zu kommen. Daytrader warten den ersten Schwung ab und Swingtrader könnten den Rücklauf abwarten, der im Laufe des Tages kommen kann. Im oben dargestellten Bild findet der Kurs am Nachmittag übrigens sein Tagestief am 61,8er Fibonacci Retracement (ca. 9,3700). Ein guter Einstieg für Long oder?

Du siehst, dass ein Event wie die Inflationsdaten viele Möglichkeiten bieten. Wichtig ist eine saubere Vorbereitung und ein striktes Risikomanagement.

 

Eine andere Idee ist der Handel von Währungen in politisch „angeschlagenen“ Ländern. Hier habe ich im Zuge des Putschversuchs in der Türkei, bei jeder neuen, negativen Nachrichtenmeldung von Erdogan, einen Short auf die türkische Lira getätigt, bis der Markt sich nach Wochen daran gewöhnt hat und nicht mehr sensibel reagierte. Bis dahin ein lukratives Geschäft.

Eine ähnliche Variante bot der USDMXN im Zuge der Trump Wahl und dem geforderten Mauerbau zu Mexiko.

 

 

Fazit:

Jede Währung führt irgendwie ein Eigenleben und reagiert auf Wirtschaftsdaten und Leitzinsentscheide unterschiedlich, was an den Zielen und der Ausrichtung der heimischen Zentralbank liegt.

Hier bietet es sich an, das Verhalten einer Währung für einen längeren Zeitraum im rahmen dieser Events zu beobachten und daraus ein Trading Setup abzuleiten. Dabei ist es wichtig, Liquidität, Broker Spread und Kursstellung genau im Blick zu behalten. Je kürzer der Zeithorizont für den Trade ist (Trading Stil), desto wichtiger sind diese Parameter.

Du siehst, dass ich täglich eine saubere Vorbereitung und regelmäßig neue Trading Ideen brauche, um erfolgreich handeln zu können. Ein Blick über den Tellerrand hinaus kann sich im Forextrading durchaus lohnen!

Diese Ansätze und das Forex Newstrading zeige ich dir auch in meinem neuen Webinar. Melde dich jetzt hier kostenfrei an (viele Termine zur Auswahl).

 

Gute Trades und bis bald im Webinar!

Tim

 

 

 

Tim Grueger
Tim ist CEO & Trader bei tradingfreaks.com. Er ist Bachelor of Science (Finance) und hat für zwei große Banken gearbeitet. Tim handelt hauptsächlich das Forex Newstrading, so wie diverse Hedgefunds und Investmentbanken. Du kannst seine Strategie im kostenlosen Webinar sowie im Top Trader Programm einsehen und erlernen. Tim empfiehlt diesen FX- und CFD-Broker. <<<<<<Hier geht es zu Tim´s Trading Story.:>>>>>> Hier geht es zu Tim´s Youtube Videos.:

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