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Gold – Wohin geht die Reise?

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In diesem Artikel bekommst du wichtige Infos und Hintergrundwissen für das Gold Trading, um bessere Entscheidungen als Daytrader oder Investor treffen zu können.

„Gold wird alle Rekorde brechen und die Zukunft prägen“. So oder so ähnlich, hört man es immer wieder. Egal ob von den sogenannten „Crash – Propheten“, oder aber auch von etablierten Investmentbanken und bekannten Finanzexperten.

Allerdings ist das geschichtsträchtige Edelmetall, in den letzten Jahrzehnten eher ins abseits gerückt. Welche Gründe dies hat und ob die Experten mit ihren Aussagen recht behalten, schauen wir uns in diesem Artikel genauer an.

 

Die Geschichte von Gold in Kurzfassung

Schon vor über 2000 Jahren nutze man Gold als Tausch und Zahlungsmittel. Egal ob Römisches Reich, Mittelalter oder Neuzeit. Gold hat viele Kapitel der Geschichte durchlebt.

Von 1816 bis 1914 herrschte der sogenannte „Klassische Goldstandard“. Hierbei war es jedem Bürger möglich, sein Papiergeld bei der Zentralbank in Gold umzutauschen. Die Hinterlegung der Währung durch Gold, sollte vor zu starker Bargeldinflation schützen.

Mit dem Bretton – Woods – System ab 1944, begann gleichzeitig der Gold – Dollar – Standard. Hierfür wurde ein Tauschverhältnis von 35 Dollar je Feinunze Gold eingeführt. Der Goldpreis konnte somit für einen längeren Zeitraum festgelegt werden, da er sich am Währungskurs des US – Dollar orientierte.

Im Jahre 1971 wurde unter US – Präsident Richard Nixon, die Bindung des Dollar an Gold aufgehoben. 1973 begann das System flexibler Wechselkurse.

 

Gold und unser heutiges Finanzsystem

Heutzutage dreht sich in der Welt alles um das sogenannte „FIAT – Money“. Den Begriff sollten wir zunächst definieren. FIAT hat in diesem Fall nichts mit der italienischen Automobilmarke zu tun. Es kommt aus dem lateinischen und bedeutet übersetzt so viel wie „Es geschehe“ oder „Es werde“. Im Zusammenhang mit unserem heutigen Geldsystem, spiegelt es die Möglichkeit der Zentralbanken wieder, quasi aus dem nichts Geld zu erschaffen bzw. zu drucken.

Dennoch bringt unser heutiges Finanzsystem einige Vorteile mit sich. Papiergeld ist das Zahlungsmittel, welches global fast überall genutzt und verfügbar ist. Die Flexibilität und Portabilität sind mit Abstand am Besten. Der Transport oder die Stückelung von physischen Edelmetallen ist deutlich aufwendiger.

Der Hauptgrund für FIAT – Money, liegt allerdings in dem bestehenden Vertrauen des Volkes gegenüber dem Staat bzw. der jeweiligen Zentralbank. Dieses Vertrauen ist immens wichtig für wirtschaftliche, soziale und politische Stabilität. Ohne diese Stabilität könnte weder Recht, noch Ordnung herrschen. Außerdem bietet sich durch niedrige Zinsen die Möglichkeit, günstig Kredite aufzunehmen. So kann der Wohlstand im jeweiligen Währungsraum erhöht werden.

Nach der Aufhebung des Gold – Dollar – Standard, lag das Augenmerk in der Finanzwelt besonders auf dem Aktien und Devisenmarkt. Die Möglichkeit in etablierte, aber auch in aufsteigende Unternehmen zu investieren, verhalf teils riesige Vermögen zu erwirtschaften. Man durfte die Aufstiege berühmter Persönlichkeiten miterleben. Ein Beispiel ist Warren Buffet, der noch heute als Vorbild und Experte für die Börsenwelt gilt.

Von Zeit zu Zeit, wurde es für Privatpersonen immer einfacher, selbständig in Aktien zu investieren. Hierbei spielte auch der sogenannte „Finanzjournalismus“ eine bedeutende Rolle. Mit teils realitätsfernen Prognosen oder Anlageberatungen, fegte der Börsenoptimismus durch alle Gesellschaftsklassen. Es dauerte somit nicht lange, bis die ersten Spekulationsblasen entstanden.

Ein bekanntes Beispiel ist die „Dotcom – Blase“, welche im Jahre 2000 platzte. Den meisten sollte die Weltfinanzkrise vor ungefähr 10 Jahren noch eher im Gedächtnis liegen. Sie begann 2007 mit dem Platzen der Immobilienblase in den USA und der darauffolgenden Pleite der Lehman Brothers Investmentbank 2008.

Mit Sicherheit ist es nicht der einzige Faktor, der bei der Entstehung solcher Krisen eine Rolle spielt. Aber das drastische Senken der Leitzinsen und das viele billige Geld der Zentralbanken, welches teils die Märkte überschwemmt, sollte auch einen erheblichen Anteil daran haben.

Was spricht nun eigentlich für Gold? Zunächst besitzt Gold, im Gegensatz zu Papiergeld, einen sogenannten „intrinsischen Wert“. Gold ist durch die Natur limitiert und der Abbau ist mit einem hohen Zeit und Arbeitsaufwand verbunden. Es kann also nicht einfach per Knopfdruck hergestellt werden, so wie es bei Papiergeld der Fall ist.

Weiterhin, verliert Gold über die Zeit kaum an Reinheit und ist fast unzerstörbar. Einer der größten Vorteile, ist das historisch geprägte Vertrauen der Menschen in das Edelmetall. Papiergeld kann hier geschichtlich so gut wie gar nicht mithalten und hat eine deutlich kürzere Lebensspanne.

 

Ausblick für die Zukunft

Der Hype um Gold ist momentan größer als je zuvor. Neuerdings auch wegen des Corona – Virus. Für viele Ökonomen, ist die extrem lockere Geldpolitik der Zentralbanken, ein ausschlaggebender Grund für den Aufstieg von Gold. In Krisenzeiten, bot Gold oftmals einen Inflationsschutz und diente als Wertspeicher. Sollten sich die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten verschärfen, wird dies auch Gold weiter beflügeln.

Weltweit haben die großen Zentralbanken ihre Goldreserven deutlich aufgestockt. In der Eurozone wurde außerdem das Limit für den anonymen Kauf von physischen Edelmetallen von 10.000€ auf 2.000€ reduziert. Dies hat den ein oder anderen zum nachdenken bewegt und sorgte für großen Andrang bei den Goldhändlern.

Zudem suchen die Menschen in der Nullzinsphase alternative Anlagemöglichkeiten, die ein möglichst geringes Risiko aufweisen. Dennoch darf man nicht vergessen, dass sich das Risiko von Kapitalanlagen niemals ganz eliminieren lässt, auch bei Gold nicht.

Welche Möglichkeiten bieten sich also an, um von steigenden Goldpreisen zu profitieren?

Der klassische Weg ist der Erwerb von physischem Gold. Allerdings sind Gebühren, sowie die An und Verkaufsspannen sehr hoch. Des Weiteren ist das Handling eher umständlich und die Unterbringung birgt auch einige Risiken mit sich.

Deutlich einfacher im Umgang sind beispielsweise Gold – ETFs. Diese sind meist durch physische Goldbestände besichert und relativ kostengünstig. Es lohnt sich, wenn man die verschiedenen Anbieter und Broker miteinander vergleicht.
Dafür bietet die kostenfreie Website „justetf.com“ einen übersichtlichen und gut recherchierten Vergleich an:

Am Aktienmarkt lässt sich indirekt auch in Gold investieren. So kann man beispielsweise Aktien von Minen – Unternehmen handeln. Diese profitieren ebenfalls von steigenden Goldpreisen.

Für die etwas risikofreundlicheren Investoren, bieten sich CFDs oder ähnliche Hebelprodukte an. Die Renditechancen sind höher, das Risiko aber dementsprechend auch. Außerdem sollte man auf Gebühren und Spreads achten.

Die Auswahl bei all den Investitionsmöglichkeiten würde ich persönlich, von dem Ziel bzw. der Intention des Einzelnen abhängig machen. Falls man eine Wette gegen das Papiergeldsystem abschließen möchte oder in Krisenzeiten einen Wertspeicher benötigt, eignet sich physisches Gold am Besten. Sollte man reine Renditeabsichten haben, eignen sich Papierwerte im Zusammenhang mit Gold, deutlich besser.

 

Technische Analyse zum Goldpreis:

Der Goldpreis hat seit dem Crash im März diesen Jahres, eine bemerkenswerte Rally hingelegt. Seit dem sehen wir im Daily – Chart einen steilen Aufwärtstrend. Es gab Konsolidierungsphasen, auch wenn diese nicht lange angehalten haben. Nach der Konsolidierung ging es fast immer Richtung Norden. Zum jetzigen Zeitpunkt konnte der Goldpreis aus dem Trendkanal im D1 ausbrechen und befindet sich auf dem Niveau von 2011. Das Allzeit-Hoch bei ungefähr 1920$ liegt nun also auch nicht mehr in all zu weiter Ferne. (Stand Juli 2020)

Gold C

 

Wie bei allen Kapitalanlagen gilt: „Nicht alle Eier in einen Korb legen“. Diversifikation ist wichtig, auch über verschiedene Asset – Klassen hinweg. Eine Beimischung von Gold ins Portfolio, kann durchaus von Vorteil sein.

Falls du dich nicht nur für Gold interessierst, sondern die gesamte Börsenwelt spannend findest, schaue doch gerne mal bei unserem kostenfreien Newstrading – Webinar vorbei:

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Bei uns lernst du erprobte Trading – Strategien kennen, die auch von großen Investmentbanken und Hedgefonds tagtäglich angewendet werden. Du lernst wie du von steigenden, aber auch von fallenden Kursen profitieren kannst.

Weiterhin ist es unsere Mission, dich auf deinem Weg zum erfolgreichen Trader zu unterstützen und an den unterschiedlichsten Entwicklungsschritten zu arbeiten.

Bis demnächst und gute Trades!

Lukas

 

 

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