Start Finanzinstrument Social Trading und Copy Trading – Erfahrungen, Anbieter, Trader und wichtige Hinweise

Social Trading und Copy Trading – Erfahrungen, Anbieter, Trader und wichtige Hinweise

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In diesem Social Trading und Copy Trading Guide bekommst du diverse Tipps und Tricks, sowie wichtige Hinweise zu soliden und gefährlichen Anbietern. Lohnt es sich überhaupt, Top Trader zu kopieren?

Die Idee, erfolgreiche Trader kopieren und somit einfach folgen zu können ohne es selbst lernen und umsetzen zu müssen, klingt verlockend.
Doch eine Idee ist erst einmal nichts wert, bis sie jemand umsetzt.

Im Jahr 2020 ist Copy Trading, oder auch Social Trading genannt, nicht mehr nur eine Idee, sondern gängige Praxis.

Für erfahrene Trader und solche die die Verantwortung lieber abgeben wollen und auf das schnelle Geld hoffen, ist es ein interessantes Konzept, was wir in diesem Artikel detailliert durchleuchten werden.

Am Ende wirst du eine saubere Entscheidung treffen können, ob sich Copy Trading für dich lohnt und wie du weiter vorgehen kannst.

 

 

Was ist Social Trading oder Copy Trading?

Bevor wir ins Detail gehen starten wir mit einer kurzen Definition für Copy und Social Trading, um auch die Einsteiger an der richtigen Stelle abholen zu können:

Social Trading ist eine Anlageform, bei der Sie (als sogenannter „Follower“) die Anlagestrategien bzw. die Portfolios anderer Mitglieder eines sozialen Netzwerks einsehen, diskutieren und nachbilden können.
Quelle: BaFin

Beim Social Trading treffen sich also „Trader“ und „Follower“. Die Idee dahinter ist, dass Einsteiger über diese Einblicke einem Profi-Trader folgen können.

Das „Folgen“ kann hier auf unterschiedliche Art und Weise geschehen:

1.) Follower sehen die Trades des Traders und können ggf. kommentieren

2.) Follower „hängen“ sich mit einem eigenen Konto an die Trades des Traders dran und bekommen diese 1:1 auf ihrem Konto abgebildet.

Gerade die letzte Variante ist der Gedanke des Copy Tradings. Man kopiert einfach die Trades eines anderen, ohne selbst aktiv werden zu müssen.

 

Wie funktioniert Social Trading bzw. Copy Trading?

Beim Social Trading können Anleger einem Investor oder Trader folgen. Entweder passiv, in dem sie nur die Handelsaktivitäten einsehen und kommentieren, oder aber auch aktiv, indem sie sofort von den Trades profitieren, die auf ihr eigenes Handelskonto „kopiert“ werden.

Social Trading Copy Trading Erklärung Bild

Der Trader A eröffnet bei dem jeweiligen Anbieter bzw. Broker ein Handelskonto und kapitalisiert es. Er beginnt mit dem Trading.

Der Follower F eröffnet ebenfalls ein Konto bei diesem Anbieter und kapitalisiert sein Handelskonto.

Er sieht die Performance des Traders A. Er möchte davon profitieren und klickt in der Software des Anbieters auf die Kopierfunktion.

Ab sofort werden die Trades des Traders A automatisch auf das Konto des Followers F kopiert, angepasst an die Kontogröße.

Nun liegt das Schicksal des Tradingkontos von Follower F in der Hand des Traders A, wobei der Follower die Kopierfunktion jederzeit wieder stoppen kann.

 

Copy Trading oder Social Trading für Anfänger – Hinweise und Tipps

Viele Trading Anfänger stehen zu Beginn vor der Frage:

Selbst handeln oder handeln lassen? Theoretisch ist es richtig, einem Profi zu folgen oder diesen für einen arbeiten zu lassen. So machen wir es beim Hausbau, bei der Rechtsberatung, beim Arzt, etc. Nur was ist, wenn der Profi gar keiner ist? Woran erkenne ich, was er (nicht) kann?

Besonders im Börsenhandel ist es ratsam, eine einfach Faustformel bei allen Investmententscheidungen zu berücksichtigen:

„ Je größer die (versprochene) Rendite, desto mehr Risiko muss dafür eingegangen werden.“

Anders ausgedrückt: Wer 100% Rendite sehen will, der muss auch mit 100% Verlust rechnen.

Leider können Anfänger das Verhältnis von Chance und Risiko zu Beginn noch nicht wirklich einschätzen und suchen daher nach Tradern, die eine möglichst hohe Rendite in kurzer Zeit erzielt haben.

Hier ist es wesentlich intelligenter, die erwirtschaftete Rendite eines (Day-)Traders auf einen langen Zeitraum von mindestens 6 Monaten zu überprüfen. Dabei sollten die Verluste gering ausfallen. Weiter unten gehe ich aber nochmal gezielter darauf ein.

Bei klassischen Aktienanlegern sollte man verschiedene Marktphasen betrachtet haben. In Bullenmärkten sind nämlich fast alle erfolgreich. Die Spreu trennt sich hier aber erst im Bärenmarkt vom Weizen, denn dann sieht man das Absicherungsgeschick des Investors und wie (un-)ruhig das Portfolio verläuft.

Social Trading OctaFX

In diesem Bild sehen wir, dass der Trader eines Social Trading Brokers (OctaFX) zu Beginn einen guten Lauf hat.

Ein Interessent hat mich in einem unserer Trader-Telefonate darauf angesprochen und mich um eine Einschätzung gebeten. Das was ich im Bild rot markiert bzw. kommentiert habe, ist meine Meinung dazu.

Weitere Kriterien und Fallstricke zeige ich dir im weiteren Verlauf dieses Artikels.

 

 

In welche Anlagen kann beim Copy Trading investiert werden (Aktien, FX, etc.)?

Das Anlagespektrum im Social Trading ist sehr groß. So können Follower gezielt nach Tradern aus den gängigen Bereichen wie Aktien, Rohstoffen, Währungen (Forex), etc. suchen.

Wichtig zu wissen: Die Finanzprodukte können verschieden sein und damit auch wieder Risiko-Rendite-Chancen.

Trader die mit Derivaten wie CFDs arbeiten, sind oftmals als Daytrader unterwegs und handeln somit mehrmals täglich oder wöchentlich. Zudem arbeiten sie mit der Hebelwirkung, was Chance und Risiko verstärken kann, denn Trader und Follower können hier neben ihrem eingesetzten Kapital auch auf Fremdkapital des Brokers zurückgreifen und somit das Handelsvolumen erhöhen.

Ebenso gibt es aber auch die Möglichkeit, einem klassischen Value-Investor á la Warren Buffet zu folgen. Hier werden dann Aktienportfolios aufgebaut und über Zertifikate nachgebildet, die der Follower in sein eigenes Wertpapierkonto kaufen und verwalten kann. Das Zertifikat bildet also die Entwicklung des Aktienportfolios des Traders nach und kann über eine eigene Wertpapierkennnummer erworben werden.

 

Social Trading und Copy Trading – Vorteile und Nachteile

Wir beginnen mit den Vorteilen des Social Tradings.

Zunächst einmal ist es schön, wenn man ohne Anstrengung Geld verdienen kann. Man kann die Verantwortung abgeben und die Füße hoch legen. In der Regel kann man dieses Vorhaben auch mit kleinen Beträgen starten, oftmals im dreistelligen Bereich.

Ebenso ist es schön, wenn man auf die Expertise eines Profis zurückgreifen kann und ihm dafür lediglich einen monatlichen Betrag oder eine prozentuale Gewinnbeteiligung gibt.

Was in der Theorie gut klingt, entpuppt sich in der Praxis jedoch oft als fatal. Warum?

Wir kommen zu den Nachteilen.

Erst einmal ist es Fakt, dass ca. 90% aller Trader dauerhaft Geld verlieren. Ja auch und insbesondere die Trader auf Social Trading Plattformen.

Ebenso gibt es bei vielen Anbietern, insbesondere bei CFD Brokern, keine Überprüfung über die Geeignetheit der Trader. Viele können sich dort in 5 Minuten registrieren und loshandeln.

Des Weiteren werden oft die Trader als „Profis“ abgebildet oder in Rankings gut dargestellt, die in kurzer Zeit eine hohe Rendite erwirtschaftet haben. Doch wenn du dich an die weiter oben genannte Faustformel erinnerst, dann weißt du, was von einem Trader zu halten ist, der in 4 Wochen 273% Rendite erwirtschaftet hat. Genau, gar nichts, denn er wird bald untergehen.

Abschließend ein Nachteil des Copy Tradings, der etwas paradox klingt:

Ein guter Trader bleibt nicht lange Copy Trader. Warum?

Weil er in der „richtigen“ Börsenwelt mehr Geld verdienen kann, ohne nervige Follower, die jeden (Verlust-)Trade erklärt haben wollen.

Wer also einen positiven Track Record über mehrere Jahre nachweisen kann, wird in der Regel besser fahren, wenn er sich einem Hedgefonds oder einer Prop Trading Firma anschließt.

Denn dort kann er zeitnah 7-stellige Konten handeln und trifft auf gleichgesinnte beziehungsweise Elitetrader, von denen er wiederum profitieren kann.

Der arme Follower muss sich nach einer guten Zeit also wieder neu umsehen und hoffen, dass er auf das richtige Pferd gesetzt hat. Gelernt hat er bis dahin nichts bzw. nicht viel. Er bleibt abhängig.

 

Welche Social Trading Plattformen gibt es?

Da Social Trading seinen Aufstieg parallel zu den klassischen Sozialen Medien vollzogen hat und demnach schon ein paar Jahre existiert, können wir bereits ein paar Erfahrungen über Anbieter und die Szene festhalten.

Der Markt hat sich ähnlich wie der der Kryptoszene, wie üblich nach einem Boom, etwas ausgedünnt.

In diesem Abschnitt stellen wir die gängigsten Anbieter kurz vor. Wir starten mit den zwei wohl bekanntesten Anbietern von Social Trading Plattformen:

eToro – Eine der bekanntesten Social Trading Anbieter und gleichzeitig CFD Broker, mit Sitz in Zypern und Israel.

Wikifolio – Ebenfalls einer der größten Anbieter von Social Trading. Ein Unternehmen aus Österreich. Hier können die Follower Indexzertifikate (Wertpapiere) kaufen, um am jeweiligen Portfolio des Traders zu partizipieren.

Zulu Trade – Ein Unternehmen aus den USA, das nach eigenen Angaben über 100.000 Trader beherbergt aus ca. 200 Ländern. Über Zulutrade können verschiedene Broker zum Kopieren von Trades eingebunden werden.

Naga Trader – Ein Unternehmen mit Sitz auf Zypern, dass sich auf Social Trading via App spezialisiert hat und häufig von jüngeren Anlegern genutzt wird.

Bux – Das Unternehmen aus den Niederlanden ist ebenfalls auf Trading via App spezialisiert. Hier ist neben dem CFD Handel auch der Handel von klassischen Aktien möglich, aktuell ohne Transaktionskosten.

Neben diesen bekannten Anbietern gibt es auch diverse CFD Broker wie OctaFX oder die Firma Metaquotes (Metatrader), die Social Trading und Copy Trading anbieten.

 

Social Trading – Interessenskonflikt für Trader?

Warum bieten Trader ihre Leistungen auf Social Trading Plattformen an? Weil sie dafür vergütet werden. Dies kann bei generell erfolgreichen Tradern ein nettes Zubrot sein und den Weg zur finanziellen Freiheit beschleunigen.

Dabei gibt es drei grundlegende Vergütungsmodelle:

1.) Vergütung zahlt der Follower per monatlichem Beitrag

2.) Vergütung zahlt der Follower in Abhängigkeit der Performance des Traders

3.) Vergütung zahlt der Broker an den Trader (nicht der Follower), in Abhängigkeit vom Handelsvolumen.

Besonders die CFD Broker verfolgen das letztgenannte Modell. Das ist durchaus kritisch. Warum?

Weil der Trader hier in Abhängigkeit des Handelsvolumens und nicht auf Basis des Erfolgs bezahlt wird.

Dadurch kann ein Interessenskonflikt entstehen, denn der Trader könnte dazu neigen, einfach viel und übergroße Positionen zu handeln (Stichwort: Risikomanagement).

Wenn er dann noch weiß, dass er immer wieder neue Accounts aufmachen kann und der Broker ihm immer wieder neue Follower bringt, ist es eine Gefahr für jeden Follower.

 

Vorsicht vor dieser Copy Trading Strategie

Weiter oben hatte ich bereits beschrieben, nach welchen Auswahlkriterien Einsteiger bzw. Follower suchen müssen, um einen seriösen Trader zu finden, dem sie folgen können.

Im Grunde genommen sollte eine ruhige Kontoperformance und ein ausreichend langer Zeitraum (mehrere Monate) vorliegen.

Nun kann es aber dennoch dazu kommen, dass Interessenten trotz dieser Kriterien in eine bestimmte Falle tappen. Dazu schauen wir uns den nachfolgenden Verlauf eines Tradingkontos an.

Copy Trading Martingale Grafik

 

In diesem Chart sehen wir die Performance eines Tradingkontos. Genau genommen sieht man die abgeschlossenen Trades. Lange Zeit sieht es gut aus und der ein oder andere Einsteiger glaubt, einen Trader mit dem heiligen Gral gefunden zu haben.

Man sieht eine stetig steigende Equity-Kurve, ohne große Drawdowns (Abschwünge).
Doch plötzlich, gefühlt aus dem „Nichts“, ein drastischer Absturz und das Geld ist weg.

Wie kann das sein? Eigentlich sieht es doch so aus, als würde der Trader alles richtig machen, oder?

Nein. Denn um das System wirklich beurteilen zu können und somit eine vernünftige Investmentscheidung treffen zu können, benötigst du als potenzieller Follower noch eine weitere Information, die im Chart nicht zu sehen ist.

Im nachfolgenden Bild haben wir in diese beispielhafte Grafik vom Business Insider noch eine zweite (rote) Kurve eingezeichnet. Diese zeigt neben den abgerechneten Orders (lila) nun auch die tatsächliche Depotentwicklung an, also inklusive aller offenen Trades.

martingale Performance Copy Trading

 

Nun sehen wir, dass der Trader ein System handelt, was Verluste nicht adäquat begrenzt. Er geht also davon aus, dass alle Trades die vorrübergehend mal im Buchverlust sind, auch irgendwann im Gewinn abgerechnet werden können.

Doch die offenen Verluste summieren sich und irgendwann ist die Margin verbraucht.
Diese Vorgehensweise ist so endlich wie das Leben eines Thanksgiving-Truthahns. Man weiß, dass die Zeit irgendwann gekommen ist…

Wenn du also unbedingt als Follower einem Social Trader folgen willst, dann achte darauf, dass du in dem Chart beide Kurven zu sehen bekommst. Und hüte dich vor solchen Trading Systemen, die keine saubere Absicherung wie Stop Loss oder Hedging berücksichtigen (auch bekannt als Martingale Trading System).

In Summe ist es nicht einfach, den richtigen Trader zu finden und dann auch noch zu hoffen, dass er für dich über Jahrzehnte zur Verfügung steht.

Deshalb bin ich kein Freund von Social Trading bzw. Copy Trading.

Eine mögliche Lösung stelle ich dir jetzt im letzten Abschnitt vor.

 

Social Trading mit Lerneffekt – Unser Angebot!

Wie erwähnt hast du beim Social Trading diverse Hürden zu meistern. In der Kurzfassung sind diese:

– Sichere Plattform finden
– Erfolgreichen Trader finden (Fallstricke kennen)
– Hoffen, dass der Trader lange für dich handelt

Einen Lerneffekt hast du in der Regel nicht dabei. Doch genau das sollte eigentlich dein Ziel sein, denn nur so bist du unabhängig von Dritten und kannst deine Finanzen selbst in die Hand nehmen.

Dazu gibt es ein passendes Sprichtwort:

„Gib einem Mann einen Fisch und er ist satt für einen Tag. Lehre ihn das Fischen und er ist satt für sein ganzes Leben.“

Dieses Motto „lebe“ ich jeden Tag. Es ist der Grund, warum ich heute als Vollzeittrader unabhängig und frei arbeiten und leben kann.

Auch dir wünsche ich den Ehrgeiz und die Motivation, die dafür nötig ist, es selbst zu lernen.

Denn wenn du einmal verstanden hast, wie die Märkte wirklich funktionieren und mit welcher Strategie du nachhaltige Profite erzielst, dann hast du alle Möglichkeiten, finanziell frei zu werden.

Wie gehst du also vor?

Du kannst dir natürlich 1-10 Trading Bücher kaufen und 72 Youtube Videos schauen, doch wie aggregierst du die Informationen und welche Wertigkeit gibst du jeder einzelnen davon?

Wenn du also wirklich erfolgreicher Trader werden willst, dann geht es zeit- und ressourcensparend in zwei Schritten:

1.) Übernimm die Verantwortung
2.) Suche dir eine professionelle Ausbildung und einen Mentor

Gerne bieten wir dir eine professionelle Zusammenarbeit an und bringen dir Schritt für Schritt das Newstrading bei.

Dieses System besteht aus klaren Regeln und Strategien und ist flexibel in der Zeiteinteilung.

Stand heute haben wir bereits über 300 Mitglieder, die mit uns zusammen arbeiten und von unserem Ausbildungsprogramm profitieren.

Wie kannst du jetzt vorgehen?

Schritt 1: Schaue, ob das was wir hier tun, zu dir passt. Nutze also unser kostenloses Newstrading Webinar.

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Schritt 2: Buche ein kostenloses und unverbindliches Trader-Telefonat, in dem wir deine Möglichkeiten besprechen.

Der Ball liegt bei dir😊

Tim

Tim Grueger
Tim ist CEO & Trader bei tradingfreaks.com. Er ist Bachelor of Science (Finance) und hat für zwei große Banken gearbeitet. Tim handelt hauptsächlich das Forex Newstrading, so wie diverse Hedgefunds und Investmentbanken. Du kannst seine Strategie im kostenlosen Webinar sowie im Top Trader Programm einsehen und erlernen. Tim empfiehlt diesen FX- und CFD-Broker. <<<<<<Hier geht es zu Tim´s Trading Story.:>>>>>> Hier geht es zu Tim´s Youtube Videos.:

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