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Trading App – Fluch oder Segen?

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Jeder  Broker bietet sie mittlerweile an – Die Trading App. Ob in der Bahn, am Pool oder auf dem Sofa, überall und jederzeit kann ich die Aktienkurse abfragen und Orders platzieren. Doch macht das überhaupt Sinn und wann wird es gefährlich?

 
 
Die Digitalisierung ist ein unaufhaltsamer Prozess. Wir verbringen täglich Stunden an Laptop, Smartphone und Co. Ganze Haushalte werden „Smart“, in dem man Kühlschränken eine eigene IP-Adresse zuteilt und sie die persönliche Einkaufsliste erstellen lässt.

Nicht nur in den eigenen vier Wänden, auch im Automobilsektor übernimmt die künstliche Intelligenz das Kommando. Alles soll einfacher und sicherer für uns werden. Auch im Trading haben die letzten Jahrzehnte Neuerungen und Innovationen hervorgebracht. Ich kann via Social Trading einem „Profi“ automatisiert folgen ohne selbst vor den Bildschirmen präsent sein zu müssen. Automatisiert ist auch das Stichwort für Expert Advisors, die für mich über ein definiertes Regelwerk laufend Trades platzieren.

So ist es schon fast gar nicht mehr innovativ sondern eine absolute Basisanforderung an jeden Broker, dass ich auch mit Hilfe einer Trading App auf mein Konto zugreifen und traden kann.
ein paar Jahren habe ich mir die App meines damaligen Brokers auf meinem Iphone installiert und über meine regulären Zugangsdaten spielend leicht Zugriff erhalten. In den ersten Tagen war es noch ein wenig gewöhnungsbedürftig aber nach und nach freundete ich mich mit der User-Führung an.

Trading App

Meine Erfahrungen mit der Trading App

Ich erinnere mich an einen Dienstag, an dem ich um 11:00 Uhr im Büro einen Trade im DAX platziert habe und mit Stopp Loss und Take Profit vorbildlich gesichert hatte. Kurze Zeit später saß ich im Auto und war unterwegs, um zu einem Meeting zu fahren. In einer längeren Rotphase holte ich instinktiv mein Handy aus der Mittelkonsole. Keine Ahnung, warum ich es tat, aber mittlerweile ist es wohl bei vielen Smartphonenutzern ein Automatismus geworden, der ohne jede Logik oder Vernunft abläuft. Ich öffnete die Trading App ohne wirklich einen Grund zu haben. Ich war einfach nur neugierig, ob mein kürzlich eingegangener DAX-Trade sich positiv entwickelte.

In der Tat, ich lag 30 Punkte vorne und war zufrieden. Jetzt hätte ich das Smartphone wieder weglegen können, habe ich aber nicht, denn ich wollte mir diesen Gewinn nicht mehr nehmen lassen. Kurzer Hand schloss ich den Trade via Trading App und nahm die 30 Punkte mit.

Glückwunsch? Ganz und gar nicht. Denn ich habe für diesen Entschluss nicht einen Blick auf den aktuellen Chart geworfen und konnte somit überhaupt nicht fachlich begründet entscheiden. Es wurde alles aus einer Emotion heraus gesteuert, die diesen Trade zu einem erbärmlichen, weil voller Missachtung des eigenen Risikomanagements, machte.

Zu dieser Erkenntnis bin ich leider nicht unmittelbar nach diesem Trade gekommen, sondern erst Monate später. In der Zwischenzeit habe ich irgendwann auch angefangen, Trades mit Hilfe der Trading App zu eröffnen, um irgendwie im Markt zu sein und um auf „gut Glück“ ein paar Punkte mitzunehmen.

Nach einiger Zeit und einigen Minustrades hat es dann irgendwann „Klick“ gemacht und ich habe mich intensiver mit einer Auswertung der Trades via Trading App auseinander gesetzt.
 
Diese Auswertung ergab ein negatives Ergebnis und die erste Erkenntnis, über Sinn und Zweck der Trading App nachzudenken.

Nachdem ich das Eingehen und Schließen von Positionen via Trading App also nicht mehr durchführte, wurde auch die Häufigkeit der App-Nutzung stark reduziert. Dennoch deinstallierte ich sie nicht, denn ich brauchte ja noch ein Medium, um zwischendurch die Märkte checken zu können. Schließlich muss ein Trader ja wissen, wo der Markt steht, erst recht, wenn man investiert ist, oder?

Um die Antwort auf die Frage zu finden, wandeln wir die Frage einfach um:

„Wann macht es Sinn, immer zu wissen, wo die Märkte gerade stehen?“

Wenn ich gar nicht investiert bin? Nein, dann ist es doch egal.

Wenn ich investiert bin? Auch nein.

Sofern ich eine laufende Position habe, sichere ich Sie mit einem Stop Loss oder einem Hedge ab. Ebenso lege ich ein Take Profit fest, um bei positivem Verlauf in meiner Zielzone den Gewinn zu realisieren. Wo brauche ich da den aktuellen Marktstand? Überhaupt nicht!

Wichtig ist, dass meine eingegangene Position immer zu meiner zeitlichen Abwesenheit passt. Zeitliche Abwesenheit bezieht sich auf die Abwesenheit vom Bildschirm und nicht Abwesenheit von der App. Wenn ich also unterwegs bin und Positionen offen habe, dann müssen diese so strukturiert sein, dass ich unter Beachtung des Risikomanagements eine Abwesenheit leisten kann, egal wie der Markt verläuft.

Beantworte dir noch die folgende Frage:

Spielt der eigene Handelsstil bei der Beantwortung der Frage „Trading App – Fluch oder Segen eine wichtige Rolle?

Meines Erachtens nicht. Denn sowohl der Scalper braucht die App nicht, um seine kurzfristigen Trades sauber und fachlich korrekt durchzuziehen, als auch der Swing-Trader, der einen mittelfristigen Anlagehorizont hat. Der Long-Run-Investor braucht sie noch weniger.

Ob ich im Trading erfolgreich bin, hängt neben meinem Fachwissen zu einem großen Teil von meiner Persönlichkeit und meiner damit verbundenen inneren Ausgeglichenheit ab. Eine Trading App ist dabei keine Hilfe. Im Gegenteil: Sie kann die innere Ausgeglichenheit stören und mich zu diversen Sinnlos-Trades verleiten.

Stellt euch doch selbst einmal die Frage: Ist es wirklich wichtig, dass ich jetzt gerade weiß, wo der Kurs steht?
 

Was spricht für die Nutzung der Trading App?

Nachdem es bisher eher kritische Äußerungen zur Trading App gab, gibt es aber auch einen wichtigen Faktor, der nicht zu unterschätzen  ist.

Die meisten Trader nutzen für Ihr Trading den Meta Trader (MT4, MT5) oder die Webplattform des Brokers.

Absolut unerlässlich ist die Zuverlässigkeit der Plattform. Das heißt es muss erstens eine stabile Internetverbindung vorliegen und die Plattform muss jederzeit erreichbar sein. Denn was machen wir bitte, wenn es im volatilen Markt zu einem Aussetzer kommt und wir noch nicht die Zeit hatten, eine Absicherung in den Markt zu legen? Ja Freunde der Sonne, dann kann es gefährlich werden…

In so einem Moment ist die Trading App ein echter Freund und Helfer. Denn unabhängig vom WLan des Heimnetzwerks oder der Website des Anbieters habe ich die Möglichkeit, via App meine Trades zu koordinieren.
 
 

Fazit:

Mir hat die Trading App in einigen Phasen eher Kummer bereitet, was an eigener Disziplinlosigkeit lag. Heute weiß ich aber auch, dass die App eine große Hilfe sein kann, wenn es Verbindungsprobleme mit der Trading Plattform gibt.

Wie und wann du die App nutzt, sollte wohl überlegt sein und deine Performance nicht negativ beeinflussen.


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Tim Grueger
Tim ist CEO & Trader bei tradingfreaks.com. Er ist Bachelor of Science (Finance) und hat für zwei große Banken gearbeitet. Tim handelt hauptsächlich das Forex Newstrading, so wie diverse Hedgefunds und Investmentbanken. Du kannst seine Strategie im kostenlosen Webinar sowie im Top Trader Programm einsehen und erlernen. Tim empfiehlt diesen FX- und CFD-Broker. <<<<<<Hier geht es zu Tim´s Trading Story.:>>>>>> Hier geht es zu Tim´s Youtube Videos.:

1 KOMMENTAR

  1. Hi zusammen!
    Also ich halte die Trading App als „Backup-Trading-System“ für unerlässlich. Ich gehe nur Trades ein, wenn ich zwei unabhängige Systeme vor mir habe, Auch kann es sein, dass ich mitten im Trading den Platz aus Gründen XY verlassen muss. Da ist mir ein Handy in der Tasche äußerst wertvoll.

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