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Wie du trotz Beruf als Trader arbeiten kannst (nebenberuflich)

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Trading im Job ist machbar und als Nebenerwerb auch erst einmal sinnvoll. Du kannst neben deinem Hauptberuf nebenberuflich erfolgreich als Trader arbeiten, wenn du auf die folgenden Punkte achtest.

Der Traum, als Daytrader aus dem heimischen Büro oder einem Elfenbeinturm in Weltmetropolen wie London, New York oder Singapur handeln zu können, ist in vielen Köpfen privater Trader verankert.

Ein Millionenkonto als Mandat einer Vermögensverwaltung oder auf Grund konstanter Profite auf eigene Rechnung ist ein weiterer Traum des kleinen Daytraders.

Doch wie kommt man in ein derart hart umkämpftes Berufsfeld und erst recht zu solch interessanten Kontoständen?

Das Schöne am Trading ist: Jeder kann Trader werden. Es braucht keine klassische Ausbildung mit Abschlussprüfung vor der IHK oder sogar einem zertifizierten Studiengang. Gleichzeitig ist das aber auch ein Grund, warum viele Tradinganfänger voreilig und mit falschen Erwartungen mit dem Trading beginnen und schnell scheitern.

Wer es mit der Zeit jedoch geschafft hat, ein erfolgreiches System zu etablieren und einen positiven Track Record vorweisen kann, der ist auf dem Markt sehr begehrenswert.

Warum? Weil er eine Eigenschaft besitzt, die 90% aller Trader nicht besitzen. Er ist erfolgreich!

Erfolgreich bedeutet im Trading, dass man im Großen und Ganzen nachhaltig wachsende Kontostände hat (die Kurve ist möglichst linear aufwärtsgerichtet) und am Jahresende einen Profit, der über vergleichenden Benchmarks liegt.

Eine solche Benchmark könnte beispielsweise der DAX sein oder relevante Vermögensverwalter. Ist deren Ergebnis bei gleicher Depotvolatilität unter deiner Performance, wird man auf dich aufmerksam werden (sofern du deine Ergebnisse zur Verfügung stellst).

Doch bis dahin ist es eben ein harter und steiniger Weg und es wäre absolut unverantwortlich, nach 1-2 Jahren des Tradings den (Vollzeit-)Beruf als Trader in Angriff zu nehmen und ein bestehendes Arbeitsverhältnis zu kündigen.

Selbst wenn du in diesen 1-2 Jahren erfolgreich gehandelt hast, es bedarf mehrerer Jahre und Marktphasen, um wirklich „gesettled“ zu sein.

Wie kann ich meinen Hauptberuf mit privatem Trading nebenberuflich vereinen?

Um zu testen, ob du für Trading generell geeignet bist und die Disziplin mitbringst, aus Fehlern zu lernen, bietet es sich an, mit einem Demokonto oder „kleinem“ Echtgeldkonto zu üben.

Wie oder was du traden möchtest hängt von deinen Erfahrungen, deinen Charaktereigenschaften und deinen zeitlichen Ressourcen ab.

Fragen, die du dir stellen musst, lauten:

  • Welche(n) Basiswert(e) möchte ich handeln?
  • Welche „Art“ von Trading möchte ich nutzen (Daytrading, Scalping, Swingtrading…)?
  • Welche Zugangsmöglichkeiten zur Handelsplattform bietet mir der Broker?
  • Bin ich in meinem Hauptberuf viel am PC?
  • Bin ich in meinem Hauptberuf überwiegend in Kundengesprächen/Kollegengesprächen?
  • Hat mein Arbeitgeber tendenziell etwas dagegen, wenn ich Orders ausführe und Märkte beobachte?
  • Ist der Zugang zur Handelsplattform überhaupt freigeschaltet?

Die meisten Broker bieten die Möglichkeit, Basiswerte wie Aktien, Indizes, Rohstoffe und Forexpaare zu handeln.

Aber nicht alle Assets haben die gleichen Handelszeiten. Während europäische Aktien tendenziell von 09:00 – 17:30 Uhr gehandelt werden können und amerikanische Aktien zwischen 15:30 und 22:00 Uhr kann der Forexmarkt 24h lang durchgehandelt werden.

Achtung, je nach Broker sind auch Ordererteilungen und -Änderungen nur während der Handelszeiten möglich!

Unabhängig von der Assetklasse muss man festlegen, welche Art von Trading einem zusagt. Dieser Umstand muss definitiv mit dem Hauptberuf vereinbar sein.

Sofern nebenberufliches Trading mit dem Hauptberuf aus rechtlichen und zeitlichen Gründen machbar ist, muss im nächsten Schritt ein zuverlässiger und regulierter Broker gewählt werden, der auch verschiedene Zugangswege zur Plattform bietet.

Fast alle Broker bieten eine Webplattform und eine App, doch die meisten handeln am liebsten mit dem Metatrader. Nun erlauben viele Arbeitgeber aber nicht die Installation der MT4 Software. Was nun?

Hier gibt es Broker wie XTB, die den MT4 oder die X-Station als Webtrader anbieten. Eine Installation ist also nicht nötig und man handelt trotzdem auf der gewohnten Plattform.

Die letzte Hürde stellt gegebenenfalls der Arbeitgeber dar, sofern er einzelne Webseiten gesperrt hat.

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Wer sollte aus zeitlichen Gründen wie traden?

Als Beispiel nehmen wir einen Pflegeberuf. Hier sitzt man je nach Berufsgrad nicht an einem Schreibtisch mit PC-Zugang und hat demnach keine Möglichkeit, fortlaufend den Markt zu beobachten.
Wer also nur zweimal täglich für 10 Minuten in die Charts schauen kann, der wird wohl kaum als Scalper agieren können. In diesem Fall bietet sich das Swingtrading  an.

Hast du dagegen einen Bürojob ohne Kundenverkehr, in dem du selten von jemandem abgelenkt wirst, kannst du auch einen anderen Trading Stil mit kürzerer Haltedauer anwenden. Der Daytrader hält Positionen üblicherweise bis zum Ende des Tages.

Für alle, die nicht laufend am PC sitzen oder abgelenkt werden, könnte folgende Herangehensweise für den Forexmarkt interessant sein:

Als Beispiel nehmen wir an, dass du den Forexmarkt auf Tagesbasis handeln möchtet. Du machst regelmäßig deine Fundamentalanalyse und schaust morgens auf das vorliegende Sentiment. Gibt es Schlagzeilen, die für Bewegung in diesem Paar sorgen?

Stellen wir uns vor, dass du morgens vor der Arbeit 20 Minuten Zeit hast, um die Marktlage zu checken. Ein Zentralbankmitglied (Asien) hat in einer Rede anders als sonst von einer notwendigen Zinssenkung gesprochen. Der Markt ist darauf nicht vorbereitet und die Währung fällt bereits.

Du möchtest die Währung demnach ebenfalls shorten und suchst im Chart einen geeigneten Einstieg sowie Stop und Take Profit. Du legst deine Marken fest und gehst zur Arbeit.

In der Mittagspause hast du Zeit, deinen Trade zu kontrollieren. Hier schaust du nur, ob das Sentiment noch vorliegt und ggf Stopps nachgezogen werden müssen.

Sofern der Trade noch läuft, schaust du dann abends nach der Arbeit, wie sich der Trade entwickelt hat.

Sofern dein Risikomanagement an deine zeitliche Abwesenheit von den Charts angepasst ist, kannst du mit dieser Strategie erfolgreich traden.

Ich möchte an dieser Stelle explizit betonen, dass es keinen allgemeinen Zusammenhang zwischen Erfolg und Trading Stil gibt.

Soll heißen: Ein Swingtrader, der 1x am Tag die Positionen überprüft kann erfolgreicher sein, als ein Scalper, der 15 Stunden am Tag vor den Bildschirmen sitzt und 50 Trades gemacht hat.

Ich wage sogar zu behaupten, der Swingtrader ist ausgeglichener und erfolgreicher…

 

Wann sollte man den Beruf als Trader in Vollzeit ausüben?

Hier gibt es mehrere Punkte, die beachtet werden müssen.

Zum einen muss man ganz klar der Meinung sein, dass man die geistige und emotionale Reife besitzt, die man als Trader zwingend benötigt.

Das bedeutet, dass ich einerseits Verlustphasen (die definitiv zum Trading dazugehören) nicht nur aushalten, sondern auch richtig einordnen kann und andererseits den nötigen Ruhepuls hat, sobald ein Trade eröffnet wurde.

Anders ausgedrückt: Wer bei Erreichen der Stop Loss Schwelle regelmäßig Schweißausbrüche kriegt und im schlimmsten Fall den SL weiter wegsetzt, ist definitiv noch nicht reif genug.

Zum anderen sollte eine ausreichend lange Periode an aktivem Trading absolviert worden sein.

Meiner Meinung nach reicht es nicht aus, 1-2 Jahre zu traden und dann den Beruf als Trader in Vollzeit anzugehen. Warum ist das so?

Wenn ich mir in einem Wochenchart eines Basiswertes die Bewegungen anschaue, dann sehe ich, dass Marktphasen wie Aufwärts- oder Abwärtstrends gerne mal 1-2 Jahre andauern.

Je nach Setup bzw Trading Strategie habe ich dann nur diese eine übergeordnete Marktphase als Referenz.

Ebenso sollte ich verschiedene Konjunkturzyklen und Leitzinsphasen miterlebt haben, da dies wiederum Auswirkung auf die meisten Assetklassen nach sich zieht.

Als letzten Grund möchte ich noch auf die geistige Reife eingehen. Rückblickend betrachtet hat es mich ca. 4 Jahre gekostet, um die notwendige Gelassenheit im Trading zu erlangen. Um an diesen kritischen Punkt zu kommen, waren einfach viele viele Fehltrades, verschiedene Marktphasen und Trading Stile notwendig.

Es reicht einfach nicht aus, sich auf Demokonten oder Backtesting zu berufen. Trading unter realen Bedingungen, mit eigenem Geld und ggf. dem Druck des benötigten Gewinns ist eine ganz andere Hausnummer!

Welche Kosten habe ich im Beruf als Trader?

Sofern du deinen branchenfremden Vollzeitjob gegen den des Vollzeittraders eingetauscht hast, musst du dich zwingend mit dem Thema Sozialabgaben und Steuern auseinander setzen.

Berücksichtige, dass du jeden Monat Abgaben an die Sozialversicherungen zu leisten hast. Dazu musst du je nach Broker auch die Abgeltungssteuer berücksichtigen. Viele angelsächsische Broker behalten die Steuer nicht ein, was dir die Möglichkeit gibt, bis zum Jahresende mit dem Geld zu arbeiten. Dafür musst du dann in der Eigenverantwortung an die Ausweisung und Abführung im Folgejahr denken.

Je nach Trading Stil ist ein kostenpflichtiges, professionelles Newsfeed oder spezielle Trading Software notwendig. Manche Anbieter rechnen jährlich ab, andere monatlich. Berücksichtige diesen Umstand in deiner Haushaltsrechnung.

Abschließend noch der Hinweis, dass du ständig dem Insolvenzrisiko des Brokers ausgesetzt bist. Du kannst dieses Risiko reduzieren, in dem du regelmäßig Tradinggewinne abziehst und auf Sichteinlagen wie Tagesgeld- oder Girokonten parkst.

Fazit

Den Angestelltenjob zu kündigen und den Beruf als Trader in Vollzeit auszuüben, ist der Traum vieler Retailtrader. Doch dafür bedarf es einiger Zeit und Erfahrungen.

Um sich dem Ziel Schritt für Schritt zu nähern, ist Trading als „Nebenjob“ eine geeignete Methode. Nur so hat man weiterhin sein „sicheres“ Einkommen und kann sich im Trading ausprobieren. Wenn man nach ein paar Monaten bemerkt, dass Trading nichts für einen ist, ist das eine sehr wichtige und nervenschonende Erkenntnis.

Wer weiter am Trading festhält, muss sich zwingend mit einem Tradingstil befassen, der zu einem persönlich, sowie zu den Eigenschaften des derzeit ausgeübten Berufs, passt. Damit ist sowohl die rechtliche Situation bezüglich der Erlaubnis des Arbeitgebers gemeint, aber auch die tägliche Arbeitsroutine.

Um abschließend zwei Zahlen in den Raum zu werfen:

Wer im Jahr mit Hebel 10:1 mindestens 20% Rendite erzielt und dabei nicht mehr als 15% Drawdown zu verzeichnen hat, der ist auf einem sehr guten Weg, für potenzielle Investoren interessant zu werden.

Wie geht das?

Mit einer erprobten Trading Strategie. Diese bekommst du in unserem Webinar präsentiert:

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Viel Erfolg dabei!

Tim

Tim Grueger
Tim ist CEO & Trader bei tradingfreaks.com. Er ist Bachelor of Science (Finance) und hat für zwei große Banken gearbeitet. Tim handelt hauptsächlich das Forex Newstrading, so wie diverse Hedgefunds und Investmentbanken. Du kannst seine Strategie im kostenlosen Webinar sowie im Top Trader Programm einsehen und erlernen. Tim empfiehlt diesen FX- und CFD-Broker. <<<<<<Hier geht es zu Tim´s Trading Story.:>>>>>> Hier geht es zu Tim´s Youtube Videos.:

1 KOMMENTAR

  1. Guten tag
    Ich bin Rasul Panahi , ich komme Aus dem iran , mein Deutsch ist nicht so gut , seit 3 Jahren ich mache diese Arbeit aber nur für mich selbst, und ich bin jehtz ein gute Trader mein Lehrer meinte dass ich eine gute bin in diese beruf, also ich will aber in diese beruf Arbeiten ich bin zeit 4 Jahren in Deutschland ich weiß nicht wie kann ich rein gehen,wenn sie wollen ich kann alle meine Trad dir schicken.
    Also ich warte Auf deine Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen
    Rasul Panahi

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