Start Trading Strategien Erfolgreiche Trading Strategie erstellen in 6 Schritten

Erfolgreiche Trading Strategie erstellen in 6 Schritten

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Hier lernst du, wie du deine eigene Trading Strategie erstellst, die zu deinem Kapital passt und dir nachhaltige Gewinne im Trading ermöglicht.

Egal ob Einsteiger oder Fortgeschrittener, ob Daytrader oder Swingtrader, in diesem Beitrag bekommst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um eine eigene Trading Strategie zu kreieren.

Sobald du eine nachhaltig funktionierende Tradingstrategie hast und dieses Setup duplizierbar auf viele Märkte anwenden kannst, steht dir die Welt offen!

In diesem Fall ist es dir möglich, jedes Jahr Traumrenditen zu erreichen und mehrere Millionen zu erwirtschaften!

Kleines Rechenbeispiel gefällig?

Wer mit 20.000 EUR startet (geht natürlich auch mit kleineren Beträgen) und 10 Jahre lang 50% Rendite pro Jahr erreicht (Steuern n.ber.), hat sein Konto auf über 1.150.000,- EUR katapultiert.

Trading Strategie erstellen

Wenn du auch ein paar Zahlenspielchen durchführen willst, nutze einfach die diversen Rechner auf zinsen-berechnen.de.

Um zur ersten Millionen auf dem Tradingkonto zu kommen, benötigen wir zwingend eine funktionierende Trading Strategie.

Bevor wir damit starten, müssen wir nun noch ein paar Grundlagen klären.

Fangen wir mit dem richtigen Mindset an und stellen uns zu Beginn die Frage:

Warum brauche ich überhaupt eine passende Trading Strategie?

Wie du weißt, können wir im Trading durch den Einsatz des Hebels in kurzer Zeit unser Startkapital vervielfachen oder aber auch vernichten.

Um Erstgenanntes zu erreichen, benötigen wir zwingend ein funktionierendes Tradingsetup. Denn wenn ich ohne Plan und Strategie trade, ist es so, als ob ich mit 220 km/h auf der linken Spur fahre…ohne Bremsen!

Mit anderen Worten: Es kann eine Zeit lang gut gehen, aber irgendwann kommt mit Gewissheit der große Knall.

Eine saubere Trading Strategie ermöglicht dir konstante Gewinne und somit die Möglichkeit, peu á peu dein Konto zu vergrößern.

Doch geht es nur darum, eine funktionierende Trading Strategie zu erstellen?

Nein. Obwohl das eigentlich schon schwer genug ist, müssen wir uns klar machen, dass das Thema Trading Strategie nur einer von vier Schlüsselfaktoren im Trading ist.

Der nachfolgende Tradingprozess verdeutlicht, worauf du ebenfalls achten musst, wenn du erfolgreich traden willst.

Trading Prozess

In dieser Grafik erkennst du sofort, dass es sich im Trading um einen Kreislauf handelt. Alle vier Schlüsselfaktoren (Fundamentalanalyse, Chartanalyse, Trading Strategie und Psychologie) sind gleichgewichtet.

Trader und speziell Anfänger neigen dazu, nur auf den Faktor „Trading Strategie“ zu achten und dort alle zeitlichen Ressourcen zu investieren. Das ist gefährlich, denn eine Strategie funktioniert nicht, wenn der Trader seine Psyche nicht im Griff hat oder das fundamentale Fachwissen fehlt.

Auch wenn ich dir in diesem Beitrag zeige, wie man eine eigene Trading Strategie entwickelt, musst du dich dennoch mit den anderen Schlüsselfaktoren auseinandersetzen.

Bevor wir zu der Schritt-für-Schritt Anleitung kommen, müssen wir noch klären, warum du zwingend eine eigene Trading Strategie entwickeln musst.

Warum du eine eigene Trading Strategie entwickeln musst

Dass du auf diesen Artikel geklickt hast und dich für die Entwicklung einer eigenen Trading Strategie interessierst, ist ein erster wichtiger Schritt nach vorne.

Viele Tradinginteressenten glauben daran, einem erfolgreichen Trader einfach blind folgen zu können oder die Strategie 1:1 zu kopieren. Doch das funktioniert nicht auf Dauer, wie wir gleich sehen werden.

Für alle, die bis jetzt noch nicht wissen, wieso das klassische Copytrading nur zu kurzfristigen Erfolgen führt, habe ich folgende Beispiele parat.

Ich kann leider aus eigener Erfahrung davon berichten, dass das stupide Nachhandeln fremder Trades auch schnell nach hinten losgehen kann.

Zu Beginn meiner Traderkarriere bin ich einem erfolgreichen Profitrader gefolgt. Er postete seine Trades in Echtzeit und mit 1-2 Min Zeitverzögerung bin ich dann ebenfalls auf den Zug aufgesprungen.

Doch dabei haben sich folgende Probleme ergeben:

  1. Als Scalper oder Daytrader, der nur auf wenige Punkte aus ist, sind 1-2 Minuten Zeitverzögerung durchaus eine lange Zeit. Die Kurse können dann schon weit weggelaufen sein.
  2. Meine Kontogröße konnte mit seinem risikoreichen Tradingstil (er handelte ohne Stop Loss) und seinem Millionenkonto überhaupt nicht mithalten.
  3. Meine Charaktereigenschaften und meine Psyche hielten die langen Verlustphasen überhaupt nicht aus und trieben mich zu sinnlosen Hedges am Jahrestief oder Jahreshoch, je nach Marktlage.

Wenn du die Story über mein erstes Jahr als Trader genauer verfolgen möchtest, klicke hier auf den Link.

Aus dieser Story ergeben sich schon drei wichtige Hinweise für dich und dein Tradingsetup:

  • Finde eine Tradingstrategie, die zu deiner Kontogröße passt (Risikomanagement)
  • Finde eine Tradingstrategie, die zu deiner mentalen Verfassung und deinen Charaktereigenschaften passt (Psychologie)
  • Finde eine Tradingstrategie, die zu deinen Tradingkenntnissen und einem bestimmten Finanzinstrument passen (Fachwissen)

Du siehst, dass sich diese drei Hinweise mit dem oben erwähnten Trading-Prozess-Kreislauf decken.

Ein weiterer Grund, warum du eine eigene Strategie brauchst und nicht auf Social Trading (Copytrading) setzen solltest, liegt in dem „falschen“ Bild, dass die vermeintlich erfolgreicher Trader vermitteln.

Nehmen wir einmal an, du eröffnest ein Konto bei einem Tradinganbieter, wo du anderen Trader folgen kannst. Folgen bedeutet, dass du automatisch die gleiche Position eröffnest, die dein Vorturner eröffnet.

Nun befindest du dich im Memberbereich deines CFD Brokers und siehst eine Tabelle mit den Top 5 Tradern:

  1. Harakiri +332%
  2. Toby4932 +112%
  3. Hanswurst +94%
  4. Kittykat +34%
  5. HarryHirsch +25%

Der Broker ermöglicht es dir, jedem Social Trader zu folgen und deren Trades exakt nachzubilden. In der Regel darf sich hier (leider) jeder anmelden.

Also, wem würdest du folgen? Kannst du auf Grund der Tabelle sehen, wer ein guter Trader ist und wer nicht?

Nein, du kannst es nicht und ich auch nicht. Eine simple Prozentzahl sagt uns nicht, ob ein Trader gut ist oder nicht.

Klar, 332% sind beeindruckend. Aber wie sind sie zustande gekommen?

Wenn dafür 3 Trades benötigt wurden wäre das eine Katastrophe. Ich garantiere dir, das dieser Trader in 2 Wochen nicht mal mehr in den Top 100 zu finden wäre. Denn er hat ein extrem hohes Risiko in jedem einzelnen Trade.

Wenn dafür 300 Trades in einem längeren Zeitraum gebraucht wurden und der maximale Drawdown des Kontos nicht mehr als 15% betrug, dann ist das ein sehr guter Trader.

Damit hast du nun auch einen guten Eindruck bekommen, was eine gute Tradingstrategie erreichen sollte. Zum einen eine positive Rendite, die über den Erträgen sicherer Anlagen liegen sollte und zum anderen einen maximalen Verlust von 15%, bezogen auf das Kontokapital.

Wie du das schaffen kannst erörtern wir jetzt in der Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Die Schritt-Für-Schritt-Anleitung zur eigenen Trading Strategie

Deine persönliche Trading Strategie soll dir auf lange Sicht konstante Profite bringen. Doch das gelingt nur, wenn sie zu dir und deinen Eigenschaften passt.

Wenn du noch nicht genau weißt, welcher Tradingstil zu dir passt, dann ist das nicht schlimm. Nimm dir die Zeit, um anhand von Demokonten verschiedene Märkte, Finanzinstrumente und Handelsansätze (Scalping, Swingtrading, etc.) zu testen.

Dieser Aspekt ist auch gleichzeitig der erste Schritt in unserer Anleitung.

Schritt 1: Finde heraus, welcher Tradingstil zu dir passt

Hier geht es darum, dass du durch Ausprobieren verschiedener Setups herausfiltern kannst, welche Ansätze generell in Frage kommen und welche gar nicht zu dir passen. Folgende Fragen helfen dir dabei:

  • Gibt es einen bestimmten Markt oder eine bestimmte Uhrzeit, an dem/der ich handeln möchte/kann?
  • Welche zeitliche Perspektive haben meine Trades? Möchte ich einen Trade nur ein paar Minuten halten oder mehrere Stunden oder sogar Tage?
  • Wie passt meine berufliche Situation oder familiäre Verpflichtung zu dem jeweiligen Ansatz

Wir unterscheiden generell zwischen Scalptradern (sehr kurze Haltedauer), Daytradern (mehrere Stunden) und Swingtradern (ein paar Tage oder Wochen).

Alle Tradingstile können gleichviel Geld einbringen oder vernichten. Es gibt hier standardmäßig kein besser oder schlechter, denn es steht und fällt alles mit der Umsetzung des Traders.

Schritt 2: Welche Fundamentaldaten und welche charttechnischen Ansätze benötigst du für dein Setup?

Je nach Setup benötigst du die Fundamentaldaten mal mehr mal weniger. Im Forex Newstrading machen Fundamentaldaten beispielsweise ca. 60% der ganzen Strategie aus. Der Ausbruchshandel hingegen vernachlässigt die fundamentale Komponente und achtet vornehmlich auf die Chartkonstellation.

Gibt es Indikatoren, die dir zusagen und mit denen du gute Erfahrungen gemacht hast?

Meine Favoriten sind beispielsweise Unterstützungen und Widerstände, Fibonacci Retracements, EMA200 und Pivot Points. Aber sie sind nur ein Teil der Strategie (und nicht die Basis)!

Schritt 3: Wie und wo findest du einen Einstieg in einen Trade?

Klassischerweise gibt es zwei weitverbreitete Handelsansätze. Den Trendhandel und den Korrekturhandel.

Der Trendhandel bietet dem Trader die Chance, einen bevorstehenden oder bereits erfolgten Trend zu erkennen und sich in diesem Trend zu positionieren. Ist der Trend long, dann geht der Trader auch long. Ist er short, geht er eben auch short. Ein Trendkanal kann zum Beispiel als Hilfsmittel eingezeichnet und ein Trade auf Höhe einer Kanalgrenze platziert werden.

Der Korrekturhandel ist etwas schwieriger aber ebenso lohnenswert. Hier antizipiert der Trader das Ende einer Bewegung und positioniert sich entgegengesetzt der letzten Schwünge.

Als Indikatoren für den Korrekturhandel bieten sich Pivot Points oder Fibonacci Retracements an. Wichtig ist, dass du dabei mehrere Zeiteinheiten und nicht nur den 5-Minutenchart im Blick hast.

Bei beiden Ansätzen hast du die besten Gewinnaussichten, wenn die kleine Zeiteinheit (Minutenchart) mit der großen Zeiteinheit (Stundenchart) in dieselbe Richtung zeigt, also beide Long oder short sind.

Im nachfolgenden Bild sieht man, dass der 10-Minutenchart einen Shortmodus zeigt, wogegen der darunterliegende 4h-Chart noch als Long einzustufen ist. Also tendenziell noch keine guten Voraussetzungen für einen Shorttrade (abhängig von der Perspektive und dem Sentiment).

Zeiteinheit 4h-Chart

Natürlich gibt es auch weitere Ansätze wie den Ausbruchshandel oder die Martingale Strategie. Doch alles hier vorzustellen sprengt den Rahmen des Blogbeitrags.

Dem Ausbruchshandel habe ich hier einen eigenen Artikel gewidmet, falls du noch ein wenig Inspiration benötigst:)

Schritt 4: Wo findest du einen Ausstieg aus einem Trade?

Hier sind wir bereits mitten im Risikomanagement und Moneymanagement angekommen. Du musst im Rahmen der Trading Strategie festlegen, wo du einen Stop Loss und wo ein Take Profit platzierst.

Als Faustformel gilt die 1% Regel, wonach du pro Trade maximal 1% deines Kontokapitals riskieren darfst. Durch diese Technik könntest du dir theoretisch 100 Fehltrades am Stück erlauben und hast auf der anderen Seite eine schöne, geringe Depotvolatilität.

Hier möchte ich noch einmal daran erinnern, dass es in erster Linie um den Schutz des Kontos geht und danach erst um die Erzielung einer passablen Rendite.

Die Anwendung der 1% Regel macht aber auch deutlich, dass bei kleinen Tradingkonten besonders auf das Finanzinstrument geachtet werden muss.

Ein 1000 EUR Konto darf pro Trade maximal 10 EUR Verlust zulassen. Damit kannst du kaum mit Zertifikaten handeln. Mit CFDs ist das aber wiederum möglich, da hier selten Ordergebühren verlangt werden und kleinste Positionsgrößen möglich sind.

Dazu jetzt mehr im nächsten Schritt.

Schritt 5: Welches Finanzinstrument passt zum gewählten Trading Setup?

Eine ausgefeilte Tradingstrategie bringt dir nichts, wenn das Finanzinstrument, mit dem du sie handelst, unberechenbar und unzuverlässig ist.

Auch hier musst du verschiedene Produkte testen. Ich selbst bin ein Fan von CFDs geworden, weil sie transparent und leicht verständlich sind. Es gibt mittlerweile einen hohen Wettbewerb unter den Brokern, was die Qualität enorm gesteigert hat.

Dagegen bin ich mit Optionsscheinen auf die Nase gefallen, weil es dort oft zu Spielerein seitens des Emittenten gekommen ist. Hier können die Banken leider mit dem Spread und dem Zeitwert spielen, sodass der Schein nicht immer fair bepreist wird.

Achte darauf, dass du die Funktionsweise des Instruments welches du handelst, zu 100% verstanden hast.

Des Weiteren musst du auf die Kosten achten. Es bringt dir nichts, mit einem 500 EUR Depot auf Knockouts zu setzen und dabei nur 10-Punkte (Scalp) mitnehmen zu wollen, wenn du Ordergebühren von 10 EUR hast. Hier frisst die Gebührenstruktur des Instruments deine potenzielle Rendite.

Schritt 6: Verbinde die Schritte 1-5 und setze die gewonnenen Erkenntnisse um

Was du bis jetzt erarbeitet hast ist schon mal ein ansehnliches Grundgerüst. Das kannst du dir vorstellen, wie einen Hausbau. Das Fundament steht nun, aber nun muss es mit Leben gefüllt werden.

In der Praxis bedeutet das, dass du nun auf einem Demokonto üben solltest. Teste die Strategie bewusst über mehrere Wochen und idealerweise mehrere Marktphasen. Demokonten sind mit Spielgeld ausgestattet und werden von vielen Brokern kostenlos angeboten.

Verschriftliche deine Strategie und vermerke dabei, wann du tradest und wann nicht!

Wichtig: Notiere dir nicht nur die Ergebnisse der einzelnen Trades sondern auch deine Gedanken und Emotionen.

Frage dich immer wieder: Bin ich nun von meiner Trading Strategie abgewichen und wenn ja, warum eigentlich? Welche Fehler habe ich gemacht?

Wenn du dann das Gefühl hast, dass dir die Strategie in Summe mehr Gewinne als Verluste einbringt UND die Verluste in Geld ausgedrückt unter den Gewinnen liegen, dann hast du mit hoher Wahrscheinlichkeit eine funktionierende Trading Strategie!

Dann und nur dann ist es Zeit für den Echtgeldhandel! Auch hier warten wieder neue Herausforderungen auf dich – Stichwort „Psyche“.

 

Fazit:

Diese 5 Schritte zeigen dir bereits sehr deutlich, worauf es im Trading ankommt und wie du eine nachhaltig funktionierende Strategie entwickelst.

Ebenso ist dir klar geworden, warum du eine eigene Trading Strategie brauchst und nicht einfach jemanden nachhandeln kannst.

Mache dir auch bewusst, dass die Erstellung der Strategie nur 1 von 4 Bausteinen im erfolgreichen Trading ist.

Zu dem ist es sinnvoll, mehrere Strategien zu testen und parallel zu traden, da du so seltener zu Sinnlostrades neigst.

Je älter du im Trading wirst, desto eher verschieben sich die täglichen Aufgaben und Herausforderungen. Irgendwann geht es nicht mehr um das Tüfteln und verbessern der Strategie, sondern nur noch um die Trading Psychologie.
Und dann, nach 10.000 Trades und hunderten von Stunden vor den Charts kommt er dann der Augenblick, an dem sich alles ändert…

Der Augenblick der Langeweile im Trading….

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Bis gleich,
Tim

 

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Tim Grueger
Tim ist CEO & Trader bei tradingfreaks.com. Er ist Bachelor of Science (Finance) und hat für zwei große Banken gearbeitet. Tim handelt hauptsächlich das Forex Newstrading, so wie diverse Hedgefunds und Investmentbanken. Du kannst seine Strategie im kostenlosen Webinar sowie im Top Trader Programm einsehen und erlernen. Tim empfiehlt diesen FX- und CFD-Broker. <<<<<<Hier geht es zu Tim´s Trading Story.:>>>>>> Hier geht es zu Tim´s Youtube Videos.:

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