Start Trading Anfänger 4 Tipps für Trading am Abend

4 Tipps für Trading am Abend

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Trading am Abend bietet gerade Berufstätigen gute Chancen, an bestimmten Märkten Gewinne einzufahren. Doch welche Märkte sind geeignet und worauf muss man achten?

Niemand startet (hoffentlich) als Vollzeittrader in das Abenteuer „Trading“. Jeder Tradingeinsteiger hat üblicherweise ein geregeltes Einkommen, durch das der Lebensunterhalt verdient wird.

Da die meisten Beschäftigten einem klassischen 9-5 Job nachgehen, ist Trading nicht zu jederzeit möglich. Viele Leute haben nicht die Möglichkeit, minütlich die Positionen zu checken. Ist das schlimm?

Nein, aber es hat Auswirkungen auf die Märkte, die gehandelt und die Tradingstile, die genutzt werden können, um trotz gewöhnlichem Beruf als Trader agieren zu können.

Die nachfolgende Grafik verdeutlicht das Zusammenspiel von Finanzinstrumenten, Tradingstilen und Märkten, die besonders beim Trading am Abend berücksichtigt werden müssen.

Trading am Abend

Wenn du abends traden möchtest, musst du dir dein Trading Setup aus diesen drei Faktoren erstellen.

Wie das funktionieren kann, zeige ich dir jetzt im weiteren Verlauf.

 

Trading am Abend: Auswahl der richtigen Märkte

Im ersten Schritt schauen wir uns die Märkte an, die abends gehandelt werden können. Hier achten wir darauf, dass der Handel an diesem Markt mit einer gesunden Volatilität und noch wichtiger, Liquidität ausgestattet ist.

Das ist wichtig, da wir zum einen eine saubere Orderausführung erwarten und zum anderen mit dem potenziellen Trade zügig in den Gewinn kommen wollen.

Viele Trader und Investoren in Deutschland handeln am liebsten den DAX, mit verschiedenen Finanzinstrumenten. Doch für Trading am Abend ist der DAX nicht unbedingt geeignet, was vornehmlich an der Haupthandelszeit 09.00 – 17.30 Uhr liegt. Sofern keine besonderen Marktereignisse vorliegen, ist der Nachhandel im DAX dann sehr ruhig und ohne klaren Trend.

Es macht also Sinn, sich anderen Märkten zu widmen, die in günstigeren Zeitzonen für unser Trading am Abend liegen.

Dafür drehen wir einmal an unserer Weltkugel und landen in den USA. Wenn bei uns früher Abend ist, ist die Ostküste der USA (New York) in der Mittagszeit angekommen. Da von der Wallstreet generell eine hohe Liquidität in den Handel kommt, können wir die dortigen Märkte für unser Trading nutzen.

In Frage kommen dabei:

  • US-Aktien
  • US-Indizes
  • Rohstoffe
  • Forex

Besonders der Forexhandel bringt im Gegensatz zu den anderen Märkten zwei einmalige Eigenschaften mit. Zum einen ist er der liquideste Markt der Welt, zum anderen wird er von Montags bis Freitags 24 Stunden durchgehandelt.

Das bietet natürlich Chancen aber auch Risiken, da auch nachts Ereignisse auftauchen können, die die Volatilität über den Durchschnitt ansteigen lassen. Jeder Trader muss diesen Umstand in seinem Risikomanagement und Moneymanagement berücksichtigen (Positionen IMMER absichern).

Speziell in den letzten Jahren kam  es im Asienhandel (Nacht in Europa) zu Spikes und Flashcrashs im Forexmarkt mit verheerenden Auswirkungen für ungesicherte Positionen eines Traders.

Generell kann ich nicht empfehlen, nur einen Markt zu handeln sondern ein Trading Setup mit bestimmten Kriterien zu entwickeln, dass auf mehrere Märkte und Basiswerte angewendet werden kann.

Mit anderen Worten:

Es macht wenig Sinn, nur den DOW Jones oder nur den EUR/USD zu handeln. Besser ist es, mehrere Basiswerte zu traden (die liquide genug sind), da man sonst zu Langeweile-Trades neigt, die in der Regel schlecht ausgehen.

Mehrere Märkte und Basiswerte bieten einfach bessere Tradingchancen, da man sich die Rosinen sprichwörtlich herauspicken kann.

 

Trading am Abend: Auswahl des richtigen Tradingstils

Der Tradingstil ist der Handelsansatz des Traders. Er muss zu den persönlichen und monetären Eigenschaften des Traders passen.

Generell unterscheiden wir drei verschiedene Tradingstile:

  1. Swingtrading
  2. Daytrading
  3. Scalping

Beim Swingtrading hält der Trader die Positionen über mehrere Tage und Wochen. Klassischerweise nimmt er einen ganzen Trend mit. Das schöne am Swingtrading ist die Ruhe und Gelassenheit, da ein laufender Trade nicht laufend überwacht werden muss. Swingtrader suchen Einstieg, Stop Loss und Take Profit nicht im 5 Minutenchart sondern im 4-Stunden- oder Tageschart.

Der Daytrader hat einen Zeithorizont von wenigen Stunden und schließt seine Position idealerweise zum Ende des Handelstages. Er nutzt Derivate wie Optionen, FX und CFDs um von der Hebelwirkung profitieren zu können. Im Forexhandel reichen ihm durchschnittlich 40 – 60 Pips.

Der Scalper ist der schnellste von allen und legt hohen Wert auf die Charttechnik und das Volumen im Markt. Auf Grund der höheren Positionsgröße und den engen Stopps reichen ihm wenige Punkte. Seine Basis ist der 5- oder 15-Minutenchart.

Wichtig: Es gibt kein besser oder schlechter in den unterschiedlichen Tradingstilen. Jeder Stil kann gleichviel Geld einbringen oder vernichten. Letztendlich muss jeder Trader den Stil finden, bei dem er sich wohl fühlt.

 

Trading am Abend: Auswahl der passenden Finanzinstrumente

Uns stehen heutzutage Unmengen an Finanzprodukten zur Verfügung.

Auch hier ist es ähnlich wie beim Tradingstil. Als Trader müssen wir die für uns passenden Derivate finden. In der Regel sind das solche, die zum Tradingstil und zum Setup passen sowie transparent und fair in der Bepreisung sind.

Meines Erachtens sind die „saubersten“ Derivate Futures, CFDs/Fx, Optionen und Knock Outs.

Dagegen solltest du die Finger von Optionsscheinen und binären Optionen lassen! Mit Klick auf den jeweiligen Link erfährst du mehr zu den einzelnen Finanzprodukten.

Als Zwischenfazit halten wir fest, dass du für dein Trading am Abend aus den drei Parametern Märkte, Tradingstile und Finanzinstrumente die zu dir passenden Werte finden musst. Das geht in der Regel nur über Ausprobieren.

Nun schauen wir uns die 4 Tipps an, die ich dir für deine abendliche Tradingsession mit auf den Weg geben möchte.

4 Tipps für dein Trading am Abend

Es gibt ein paar wichtige Hinweise meinerseits, die ich über die Jahre hinweg erkannt und in meinem eigenen Tradingprozess berücksichtigt habe.

1.Trader müssen nicht immer investiert sein

Viele private Trader freuen sich nach einem gewöhnlichen Arbeitstag auf die abendliche Tradingsession. Manche haben auch nur feste Tage, an denen sie Zeit für Trading finden und sich vor die Bildschirme begeben.

Aus diesem zeitlichen Engpass resultiert häufig, dass man nun unbedingt einen Trade platzieren möchte. Das wiederum führt zu Sinnlos-Trades, da das eigentlich festgelegte Setup nicht immer auftaucht, man aber nicht umsonst vor den Charts sitzen möchte.

Mache dir bewusst, dass der Markt entscheidet, ob du einen Trade eingehen solltest und nicht dein Terminkalender!

Wenn dein Setup nicht kommt und/oder die Volatilität nahezu bei 0 liegt, dann überlege dir gut, ob du unbedingt einen Trade platzieren musst.

 

2. Achte auf den Wirtschaftskalender

Die Märkte werden in der Regel durch die Zentralbanken und deren Geldpolitik bewegt. Die FED als bedeutendste Zentralbank veröffentlicht wichtige Ereignisse wie die Meeting Minutes und Leitzinsentscheide gg 20.00 Uhr deutscher Zeit.

Je nachdem welche Basiswerte du handelst kommt hier eine Menge Volatilität auf. Für Scalper ist das ein Segen, für Swingtrader oft positionsgefährdend. Achte also auf dein Risikomanagement, besonders die kluge Positionierung eines Stopp Loss.

Einen sehr guten Wirtschaftskalender findest du auf forexfactory.com.

 

3. Der richtige Broker

Die Wahl des Tradingstils und des Finanzinstruments geht einher mit der Brokerwahl, der deine Anforderungen diesbezüglich erfüllt.

Wenn du Aktien-CFDs handelst, dann solltest du einen Broker wählen, der dir eine große Auswahl an Aktiengesellschaften zur Verfügung stellt und faire Konditionen bietet (Spread, Kommission und Finanzierungskosten).

Natürlich solltest du nur bei einem Broker handeln, dem du vertraust, der saubere Kurse stellt und nicht um 20.00 Uhr deutscher Zeit den Handel stoppt.

 

4. Rechne mit Gaps

Ein Gap ist ein Kurssprung der entsteht, wenn der Eröffnungskurs des neuen Tages (deutlich) unter/über dem Schlusskurs des Vortages liegt.

Gaps treten durchaus in Indizes und vermehrt bei Aktien auf, da es hier Pausen im Handel gibt (über Nacht). Der Forexmarkt ist hingegen selten von Gaps betroffen, da er 24h von Montag bis Freitag durchgehandelt wird.

Wenn du abends einen Trade eröffnet hast und erst am nächsten Abend wieder auf den Bildschirm schauen kannst, kann es sein, dass ein Gap up oder Gap Down deinen Stop Loss ausgelöst und den Trade um viele Punkte schlechter abgerechnet hat. Das ganze gilt auch im positiven Fall, wenn der Kurs in die für dich richtige Richtung gelaufen ist.

Auch dieser Umstand muss in deinem Risikomanagement berücksichtigt werden.

Fazit:

Das Internet und die Globalisierung haben in den letzten Jahrzehnten in jeder Hinsicht für Veränderungen an den Märkten gesorgt.

Uns Tradern bietet das die Möglichkeit, von überall und zu jederzeit zu traden. Wer sich für Trading am Abend entscheidet, muss seinen Tradingtag genauso planen wie jemand, der Vollzeittrader ist.

Die drei Faktoren Märkte, Tradingstil und Finanzinstrumente müssen dabei zwingend berücksichtigt werden. Die 4 Tipps sollen dir darüber hinaus helfen, typische Fehler zu vermeiden und die bestmögliche Performance zu erzielen.

Natürlich immer im Verhältnis zum eingegangenen Risiko 🙂

Gute Trades

Tim

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Tim Grueger
Tim ist CEO & Trader bei tradingfreaks.com. Er ist Bachelor of Science (Finance) und hat für zwei große Banken gearbeitet. Tim handelt hauptsächlich das Forex Newstrading, so wie diverse Hedgefunds und Investmentbanken. Du kannst seine Strategie im kostenlosen Webinar sowie im Top Trader Programm einsehen und erlernen. Tim empfiehlt diesen FX- und CFD-Broker. <<<<<<Hier geht es zu Tim´s Trading Story.:>>>>>> Hier geht es zu Tim´s Youtube Videos.:

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