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Mit Trading Anfangen – Die 10 ersten Fragen und Antworten

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Wer mit Trading Anfangen möchte, stellt sich oft die Frage: Wie soll ich mit traden anfangen? Hier haben wir eine Anleitung mit den wichtigsten Fragen und Antworten erstellt.

Für Trading Anfänger hat unser Praktikant Tom eine Anleitung erstellt, denn auch er ist komplett „neu“ im Börsenhandel und muss die wichtigsten Begriffe und Fragen verschriftlichen.

Dieses Dokument stellen wir dir nun hier im Trading Blog gerne zur Verfügung.

 

Was ist Börsenhandel?

Der Börsenhandel ermöglicht das regulierte Handeln von Assets (beispielsweise: Wertpapieren, Forex Paaren, Rohstoffen) an einem Ort, indem er Angebot und Nachfrage zusammenführt. Dabei wird der Handel von einer Finanzaufsicht überwacht und Investoren durch standardisierten Handel geschützt – Im Gegensatz zum Handel „Over the counter“ (außerbörslicher Handel).

Sowohl private Investoren, als auch institutionelle Investoren können an den Märkten spekulieren. Neben der Gewinnerzielungsabsicht kann es auch zu klassischen Absicherungsgeschäften kommen.

Auf welchen Märkten können Trader handeln?

Die verschiedenen Anlageklassen (Assets) sind:

  • Aktien
  • Anleihen (Form eines Kredits von Investor an ein Unternehmen)
  • Devisen (Forex paare)
  • Indizes
  • Fonds (Aktien-, Renten-, und Mischfonds à Anlage in verschiedene Assets)
  • ETFs (Exchange Traded Funds)
  • Rohstoffe (Beispielsweise: Gold, Silber)
  • Krypto(-währung)
  • Derivate

Derivate werden oft als eigener Markt genannt, jedoch leitet sich der Wert dieser Produkte von den Basiswerten (Assets) der anderen Märkte ab.

Welche Finanzprodukte gibt es?

Aktien
Ein Anteil eines Unternehmens, welcher an der Börse gehandelt wird. Dadurch wird der Investor zum Miteigentümer und partizipiert an dem steigenden und fallenden Kursverläufen eines Unternehmens. Aber auch hier gibt es wieder Unterschiede wie beispielsweise Vorzugsaktien, die Gegenüber den regulären Aktien finanzielle Vorzüge bieten können, im Gegenzug jedoch oft nicht stimmberechtigt sind.

Devisen
Devisen bezeichnen den Handel von Forex-Paaren, also Währungspaaren. Devisen werden in der Regel gehandelt, da der Markt sehr liquide ist und dieser anfällig für Geo- und Geldpolitische Entscheide ist.
Eine Strategie im Bereich des Devisenhandels ist der „Carry Trade“. Der Anleger nimmt einen Kredit einer Währung A mit geringem Zins auf und legt diese in einer Währung B mit hohem Zins an. Dabei investiert der Anleger die Währung B in Anleihen. Dadurch muss der Investor zwar Zinsen auf den Kredit der Währung A zahlen, erhält jedoch Zinsen von dem angelegten Geld in Währung B. Solange die Zinsen sich im rahmen von Zinsentscheiden sich nicht ändern, kann der Investor weiterhin von der Differenz profitieren.

Kryptowährung
Eine Kryptowährung ist ein digitales, verschlüsseltes Zahlungsmittel. Bitcoin, eine der bekanntesten Kryptowährungen, kann sowohl physisch besessen werden, wie beispielsweise auf einem Stick, als auch mit Hilfe von Derivaten gehandelt werden.

Contract for Difference (CFD)
Dieses Finanzprodukt fällt in die Kategorie der Derivate. Der Wert des Produkts leitet sich also von einem anderen Basiswert ab. Mit dem Contract for Difference, kurz CFD, lassen sich sämtliche Finanzprodukte als Basis handeln wie beispielsweise Währungspaare, Aktien und Rohstoffe. CFDs können in sämtlichen Positionsgrößen gehandelt werden. Dies ermöglicht auch den Handel von Aktienanteilen. Im Gegensatz zu Optionen besitzen CFDs keine Laufzeit (ggf. Ausnahme bei CFDs auf Futures). Dies ermöglicht es dem Investor z.B. seine Position jederzeit schließen zu können.

Ein Marginkonto wird hinterlegt und das Konto wird erst geschlossen, wenn das Kapital nicht ausreicht, um die Margin aufzufüllen.
– Transparente Preisbildung
– Unbegrenzte Laufzeit (Ausnahme: Futures-CFDs)
– Overnight-Poistionen werden mit Zinsausgleichzahlungen belastet  Zum Absichern von kurzfristigen Investments geeignet 
Investor partizipiert 1:1 an der Kursentwicklung.

Es können bei CFDs auch Produkthebel genutzt werden, die je nach Risikoklasse eines Assets abweicht. So kann der Produkthebel bei Aktien beispielsweise maximal 5:1 betragen (ESMA Regulierung). So ist es dem Investor möglich, z.B. 100 Aktien im Wert von je 250€ zu kaufen, indem er nur 5.000€ Eigenkapital hinterlegt. Die restlichen 20.000€ sind dann als Broker-Kredit zu betrachten bis die Einlagen des Investors aufgebraucht sind und dieser entweder Geld nachfließen lassen kann oder die Aktien vom Broker verkauft werden.

Optionen
Eine Option ist ein Termingeschäft, die es dem Investor ermöglicht ein zu Grunde liegendes Asset zu einem vorab definierten Zeitpunkt, Preis und Menge zu handeln.

Der Käufer einer Option hat das Recht diese auszuüben. Wenn der Käufer der Halter einer Call-Option ist, besitzt er ein Kaufrecht, hält er hingegen eine Put-Option besitzt der Investor ein Verkaufsrecht.

Der Zeitpunkt eine Option auszuüben hängt von der Art der Option ab:
– Amerikanische Option:
Die Amerikanische Option kann jederzeit ausgeübt werden.
(Eselsbrücke: Amerikanische Option = Anytime (deutsch: jederzeit))

– Bermuda-Option:
Die Bermuda-Option hat mehrere Ausübungszeitpunkte. Wird ein Ausübungszeitpunkt nicht wahrgenommen, hat der Investor die Möglichkeit die Option zu einem anderen Zeitpunkt auszuüben.

– Europäische Option:
Eine Europäische Option kann lediglich zum Ende der Laufzeit ausgeführt werden. (Eselsbrücke: Europäische Option = Am Ende der Laufzeit)
Optionen haben im Gegensatz zu Optionsscheinen keine Wertpapierkennnummer (WKN), da es sich hierbei um ein standardisiertes Produkt handelt.

Begrifflichkeiten:
– Basiswert: Finanzinstrument
– Optionsfrist: Ende des Zeitraums (Maturity)
– Bezugsverhältnis: vereinbarte Menge
– Bezugspreis: vereinbarter (Ver-)Kaufpreis

Futures
Futures sind standardisierte Derivate. Im Gegensatz zu einer Option ist ein Future kein bedingtes Termingeschäft. Das bedeutet, dass ein Future immer ausgeführt wird und es kein Ausübungsrecht gibt. Der Verkäufer eines Futures verpflichtet sich somit dem Käufer eine vorab bestimmte Menge eines Assets zu einem festgelegten Zeitpunkt zu liefern. Der Käufer hingegen verpflichtet sich zeitgleich dem Verkäufer genau diese Vermögenswerte abzunehmen.

Exchange Traded Funds (ETFS)
An einer Börse gehandeltes Wertpapier, das die Kursentwicklung eines Index abbildet (z.B. DAX). Dadurch muss nichts aktiv gemanagt werden und es fallen nur marginale Gebühren an.
– Können über die Fondsgesellschaft oder die Börse gehandelt werden
– Zusätzliche Kosten: Nur die Ordergebühr der Bank + Spread
– Klassische ETFs können als Sondervermögen eingestuft werden (wie Fonds)

Pennystock
Pennystocks ist eine Kategorie der Aktien, die allgemein unter einer Unit der lokalen Währung liegen. In Deutschland wird eine Aktie, deren Kurs unter 1 EUR notiert, als Pennystock bezeichnet. In den USA sind es Aktien unter 5 USD. Auf Grund des geringen Handelsvolumens von Pennystock entsteht ein größerer Spread für diese Aktien. Ein größerer Spread bedeutet ein höherer „Ask Price“ (Kaufpreis) und ein geringerer „Bid Price“ (Verkaufspreis). Dieser Spread ist besonders für Investoren bei Aktien mit geringem Wert spürbar und bietet ein erhöhtes Risiko für Anleger.

Zertifikate
Zertifikate sind Schuldverschreibungen, die von einem anderen Basiswert (Währungspaar, Rohstoffe, Aktien) abgeleitet werden.
Investmentbanken sind Emittenten der Zertifikate und stellen die Kurse.
– Optionsschein:
– Gemeinsamkeiten mit einer Option:
– Beide besitzen eine Hebelwirkung

Beide können als Call oder Put gehandelt werden
Beide sind abhängig von den „Griechen“ (Delta, Gamma, etc.). Der Zeitwert (=Strike-Price) & Innerer Wert (je höher desto teurer) sind entscheidend.

Was unterscheidet den Optionsschein von einer Option:
Der Optionsschein ist nicht standardisiert und kann frei vom Emittenten gestaltet werden. Ein Optionschein ist über eine Wertpapierkennnummer identifizierbar, eine Option besitzt keine WKN.

K.O. Zertifikate
– Derivat mit Basiswertem wie Aktien, Rohstoffe, Indizes etc.
– Überproportionale Kursdarstellung (?)  überproportionale Rendite & Verlust
– Wird eine Knock-Out-Schwelle erreicht so verfällt der komplette Kapitaleinsatz
– Zertifikat kann wie bei Aktien zum Briefkurs gekauft und zum Geldkurs verkauft werden.  Spread ist Gewinn für Emittenten
– Nicht von Einlagesicherung des Emittenten geschützt falls er Insolvent geht
– Stopp-Loss-Schwelle: Ermöglicht den Verkauf von Zertifikaten zu einem zuvor festgelegten Betrag, um keinen Totalverlust zu erleiden
– Lineare Beteiligung an der Wertentwicklung

 

Was ist Volatilität und welche Rolle spielt sie im Börsenhandel?

Die Volatilität ist eine der wichtigsten Kennziffer im Börsenhandel, denn darüber bemisst sich das Risiko eines Investments, was für das Risikomanagement wichtig ist.

  • Zeitliche Kursschwankung um den Mittelwert von Preisen, Assets, Märkten à Vergangenheitsorientiert
  • Implizite Volatilität: Zukunftsorientiert (Black-Scholes Formel – Vola ausrichten)
  • Gibt auch Volatilitätsindizes (bekanntester: CBOE Volatility Index (VIX) für S&P500)
  • Gemessen durch Standardabweichung
  • Ohne Volatilität (Keine Kursschwankung) ist der Handel nicht möglich (genauer: kein profitables Handeln)

Mit Hilfe der Volatilitäts-Formel und den Kursentwicklungen einer fiktiven Aktie der nachfolgenden Tabelle ergibt sich:

Aktie
Zeitpunkt t A (Preis) A (Rendite) B (Preis) B (Rendite)
T0 10 10
T1 4 -60% 11 10%
T2 9 125% 8 -27%
T3 3 -67% 14 75%
T4 16 433% 16 14%
T5 15 -6% 15 -6%
Mittelwert 85% 13%
Volatilität 187% 34%

Obwohl beide Aktien A und B den Einstiegskurs bei 10 und den Schlusskurs bei 15 haben, unterscheidet sich die Volatilität wesentlich von einender. Die Rendite von Aktie A hat eine Volatilität von 187%, während die Rendite von Aktie B lediglich um 34% schwankt.

 

Was ist Sharpe Ratio und wie wird sie berechnet?

Die Sharpe Ratio ist eine Kennzahl, die es dem Investor ermöglichen soll, die Rendite im Verhältnis zum eingegangenen Risiko darzustellen.

Dabei wird im ersten Schritt von der Rendite des Portfolios (oder auch einer einzelnen Aktie) die einer sogenannten risikolosen Rendite abgezogen. Die risikolose Rendite heißt nicht, dass es bei dem Asset kein Risiko gibt, sondern nur dass ein Zahlungsausfall sehr gering ist. Diese Definition erfüllen z.B. US-Staatsanleihen mit einem Zeitraum von 1 bis 2 Jahren. Was übrig bleibt ist die Rendite des risikobehafteten Portfolios.
Im Zweiten Schritt wird diese Rendite durch die Gesamtvolatilität des Portfolios dividiert, um das Verhältnis zwischen riskanter Rendite und dem eingegangenen Risiko darzustellen.

Sharpe Ratio= (Rendite des Portfolios – Risikolose Rendite)/ Volatilität des Portfolios

Diese Formel kann nun auf die fiktiven Daten der nachfolgenden Tabelle angewandt werden:

Zeitpunkt Portfolio Rendite US-Anleihe Rendite
T0 5,00% 1,00%
T1 2,00% 1,00%
T2 -1,00% 1,00%
T3 1,00% 1,00%
T4 4,00% 1,00%
T5 -1,00% 1,00%
Mittelwert 1,67% 1,00%
Volatilität 2,29% 0,00%
Sharpe Ratio 0,29

 

Daraus ergibt sich für das Portfolio eine Sharpe Ratio von 0,29. Das Sharpe Ratio hat zwei signifikante Zonen:

  • > 1: In diesem Fall erzielt das Portfolio nicht nur eine höhere Rendite als die Anleihe, sondern die erwirtschaftete Rendite kompensiert auch das zusätzlich eingegangene Risiko.
  • 0 < sharp Ratio < 1: Die Rendite des Portfolios übersteigt zwar die, der „risikolosen“ Anleihe kann jedoch das darüber hinaus eingegangen Risiko nicht kompensieren.
  • < 0: In diesem Fall erwirtschaftet das Portfolio nicht einmal die Rendite einer „sicheren“ Anleihe und ist zudem noch mit Risiken verbunden.

 

Was ist Geldpolitik und welchen Einfluss hat sie auf Märkte?

Die Notenbanken oder Zentralbanken der jeweiligen Länder sind für die Geldpolitik verantwortlich

  • Vorgaben/Geldpolitische Maßnahmen von Zentral-/Notenbanken
  • Kann expansiv oder restriktiv sein
  • Expansive Geldpolitik:
    • Geringer Leitzins
    • Quantitativ Easing (QE) (deutsch: Quantitative Lockerung) bezeichnet den Kauf von meist langfristigen Anleihen/Wertpapieren durch die Zentralbanken. Es erhöht die Geldmenge im Umlauf und reduziert prinzipiell den Wert der Währung
  • Restriktive Geldpolitik:
    • Erhöhung der Leitzinsen und/oder Reduzierung QE
    • Reduziert Geldmenge und steigert prinzipiell den Wert der Währung

Eine Anhebung der Leitzinsen hat zur Folge, dass es mehr Zinsen im Anleihenmarkt zu erwirtschaften gibt. Durch die höheren Renditen ziehen Investoren ihre Gelder aus ausländischen Währungen und Finanzprodukten ab und investieren stattdessen in die inländischen, verzinsten Produkte. Durch die nun lukrativeren Anleihen sowie die stärkere Währung nimmt der Wert von Aktien im Umkehrschluss ab. Im Falle einer Leitzinssenkung geschieht der gleiche Prozess nur gegenteilig.

Wer mit Trading anfangen möchte, sollte sich bewusst darüber sein, dass die monatlichen Zinsentscheide für große Volatilität in den Märkten, insbesondere den Währungen sorgen können. Die Termine stehen in den gängigen Wirtschaftskalendern.

Welche Trading Stile gibt es?

Der Trading Stil bestimmt die Haltedauer eines Investments und damit verbunden auch die Ausrichtung des Risikomanagements.

Typische Stile sind:

Scalping

  • Sehr kurze Haltedauer
  • Hohe Anzahl von Trades mit je einem geringen Gewinn (wenige Pips)
  • Großes Volumen
  • Betrachten am Chart kleine Zeiteinheiten
  • Auf geringen Spread angewiesen, da ohnehin nur auf wenige Pips Gewinn aus
  • Long/Short

 

Daytrading

  • Handel innerhalb eines Tages (Kurzes handeln eines Assets)
  • Long & Short Positionen
  • Profitieren an kurzzeitiger Marktschwankung auf Grund von News (Sentiment) eines Assets/Marktes
  • Charttechnik (Unterstützer-/Widerstand)

 

Swingtrading

  • Handel von Assets in einem Zeitraum von Tagen, Wochen bis hin zu wenigen Monaten

 

Position Trading

  • Handel von Assets mit einem Haltezeitraum von mindestens 6 – 12 Monaten

Wer mit Trading anfangen möchte, sollte zunächst auf einem Demokonto verschiedene Trading Stile ausprobieren und schauen, welcher Stil passt. manche Trader führen sich in kurzfristigen Trades wohl, andere in Trades mit längerer Perspektive.

 

Was ist Fundamentalanalyse?

Wertpapiere (Aktien)

  • Berücksichtigung der Fundamentaldaten (Unternehmensdaten) eines Unternehmens
  • Ausarbeitung einer möglichen Unternehmensentwicklung auf Grundlage vergangener und aktuellen betriebswirtschaftlichen Daten eines Unternehmens

Devisen

  • Berücksichtigung von Geld- und Geopolitik und die Auswirkungen auf eine Währung

 

Was ist Chartanalyse?

  • Auch Technische Analyse genannt
  • Identifizierung von Mustern innerhalb eines Chartbild von einem Asset um einen möglichen Ausgang des Aktienkurses „vorher“ zusagen, um günstige Einstiege und Ausstiege zu nutzen
  • Finden möglicher Indikatoren, die Einfluss auf den Kursverlauf haben wie beispielsweise: Widerstands- und Unterstützerzonen
  • Historische Kursverläufe und Ableitungen für die Zukunft

 

Was ist Risikomanagement?

Überbegriff für die Erkennung von möglichen Risiken in der Zukunft und die Entwicklung sowie Umsetzung von gegenwirkenden/schützenden Maßnahmen, um den möglichen Verlust zu reduzieren oder abzuwenden.

Risikomanagement mithilfe von SL

Ein gutes Risikomanagement wäre im Trading das Nutzen von Stopp‑Loss Ordern mit einer dazu passenden Positionsgröße. D.h. der Investor ist sich zu Beginn des Trades bewusst welchen Anteil er von seinem Kapital maximal bereit ist zu verlieren. Ein Investor mit einem Startkapital von 100.000€ ist zum Beispiel dazu bereit 1% seines Kapitals zu riskieren à 100.000€ * 1% = 1.000€. Wenn eine Aktie XY zurzeit 100€ kostet und der Investor eine Stopp-Loss Order bei 95€ setzt, kann er im Worstcase 5€ je Aktie verlieren. Im Bezug auf sein riskiertes Kapital bedeutet das, dass er maximal 200 Aktien (1.000 / 5 = 200) kaufen darf, um nicht mehr 1.000€ in diesem Trade zu verlieren.

Ein suboptimales Risikomanagement wäre das Handeln ganz ohne Sicherheit bzw. Maßnahmen einer Verlustminimierung. Wenn der Investor in diesem Beispiel eine Aktie kauft, diese jedoch fällt kann der Investor Verluste in Höhe des ursprünglichen Aktienkurses erleiden.

Risikomanagement mithilfe von Hedging

Risikomanagement kann auch durch Hedging (deutsch: Absicherung) erzielt werden. Hierbei wählt der Investor im Optimalfall eine Position, die die gleiche Positionsgröße wie das ursprüngliche Investment abdeckt. Jedoch ist es wichtig, dass der neue Trade gegensätzlich zum Trade A verläuft – das bedeutet eine negative Korrelation hat.

Im Idealfall von einer Korrelation von -1 bewegt sich Investment B immer um +1 sobald Investment A sich um -1 bewegt und vice versa. Durch diese Art des Risikomanagements wird die Position gehedged – also gegen Kursschwankungen abgesichert.

 

Fazit:

Viele Trading Anfänger machen den Fehler, dass sie so schnell wie möglich mit Trading anfangen möchten und direkt über ein Livekonto handeln wollen.

Diese Euphorie ist aber oftmals der „Killer“ des ersten Trading Kontos. Wenn du als Trader/in starten möchtest, dann mache dir klar, das Börsenhandel schwer ist und du mit einem kostenlosen Demokonto erste Erfahrungen sammeln kannst, bevor es ans Echtgeld geht. Denn wenn es auf dem Demokonto nicht klappt, wird es auch auf dem Livekonto nicht funktionieren.

Hier kannst du ein kostenloses Demokonto nutzen und verschiedene Trades risikolos testen.

 

Viel Erfolg und abonniere unseren Youtube-Kanal, Podcast sowie diesen Blog!

Dein Team TF

 

TF Research
Unser TF Research-Team besteht aus Analysten, die makroökonomische Informationen sammeln und analysieren, damit Trader die mehrheitlich richtigen Entscheidungen treffen können.

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